Freeride World Tour in Verbier zu Ende gegangen:

Höchste Spannung war beim letzten und abschließenden Wettkampf der Freeride World Tour, dem Xtreme Verbier, angesagt. Ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar stand außerdem auf dem Spiel.

Xtreme Verbier 2008.  Foto: Serge Sozonoff / Freeride AssociationDie 13. Ausgabe des Xtreme in Verbier fand auf der Westseite des Mont Gelé statt, im Herzen des Verbier Skigebiets. 37 der weltweit besten Skifahrer und Snowboarder zeigten Höchstleistungen mit  spektakulären Abfahrten. Der Xtreme Verbier ist der fünfte und letzte Wettkampf der Freeride World Tour, die vier Weltmeister wurden nach dem Wettkampf ausgezeichnet.
 
Um die schwierigen Abfahrten zu meistern, mussten die Spitzenathleten absolute Konzentration und körperliche Fähigkeiten vorweisen, sich zudem taktisch klug zeigen und Ski oder Snowboard auf dem höchsten Niveau betreiben.
 
Der Schwede Kaj Zackrisson war überglücklich und gerührt nach seinem erstklassigen Winning-Run. Der starke Rider, der das Xtreme Verbier schon 2006 gewann, ist für seine schnellen Abfahrten bekannt. Er landete tadellos nach drei beeindruckenden Klippendrops in einer originellen Abfahrtswahl. „Für mich handelt es sich hier um den wichtigsten Wettkampf. Sogar während des Herbstes, als ich trainierte, dachte ich daran. Ich übe viel Druck auf mich selbst aus und war heute Morgen wirklich nervös. Aber sofort nach dem Start war alles gut. Ich wählte eine schwierige Abfahrt und schaffte es! Welch eine Freude!“ erklärte der immerzu lächelnde Schwede, der zwei von den fünf Wettkämpfen des World Tour dieses Jahr gewann. 

Kaj Zackrissons Landsmann Henrik Windstedt hat einen erstaunlichen Start seiner internationalen Freeride-Karriere mit zwei Gewinnen und einem zweiten Platz bei den fünf Wettkämpfen der Freeride World Tour gehabt. Mit diesem eindrucksvollen Debüt ist der 24-jährige Schwede der Freeride Weltmeister 2008 in der Kategorie der Rider. „Es ist geradezu verrückt Weltmeister zu werden!“ erklärte der talentierte Rider.
 
Während der Skisaison haben die Rider ein erstaunliches Niveau vorgewiesen und der Kampf um die besten Plätze war hart. Die beiden französischen Rider Seb Michaud und Aurélien Ducroz stand während der gesamten Saison drei Mal auf dem Podium. Darunter ein Sieg für den Veteran Seb Michaud der als Vizeweltmeister abschließt und Aurélien Ducroz, der der drittbeste Rider der Welt ist. Dicht hinter dem Spitzentrio folgen die beiden amerikanischen ehemaligen Freestyler Drew Tabke und Cody Townsend.
 
Xtreme Verbier 2008.  Foto:  Serge Sozonoff / Freeride AssociationHeute starteten die Snowboarder nach den Ridern, was die Abfahrten schwieriger machte wegen des weggefegten Schnees. Der Schweizer Snowboarder Cyril Neri wählte eine andere Abfahrt, in der es weniger Spuren gab, was sich letztendlich auszahlte. Ein Glück für Cyril, der heute seinen ersten Sieg der Freeride World Tour genießt. „Ich gewann das Xtreme vor 10 Jahren [und im Jahre 2006], und jetzt bin ich zurück! Ich entschied mich für guten Schnee, saubere Sprünge und schnelles Riden. Es war eine gute Übung, heute die Strategie zu ändern. Wie bei den anderen Wettkämpfen der World Tour dieses Jahr, mussten wir die ursprünglich geplante Abfahrtseite ändern aufgrund der schweren Bedingungen. Eine Herausforderung für uns Rider, da wir uns bestens weiterentwickeln, wenn wir flexibel sein müssen. Das Niveau steigt somit höher“.
 
Der französische Snowboarder Xavier de le Rue beeindruckte während der gesamten Saison mit seinem extrem schnellen und leistungsfähigen Rides. Mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen ist er der Freeride Weltmeister 2008 in der Snowboardkategorie, gefolgt von den Schweizer Ridern Alex Coudray und Austrain Flo Orley. Xavier de le Rue hat einen eindrucksvollen Background als viermaliger Boarder Cross Weltmeister, Sieger des Xtreme und des Big Mountain Pro 2007. Heute freut er sich schon auf die kommende Saison. "Während der ganzen Tour hatten wir leider nicht stets gute Wetterbedingungen, eine schwere Situation für die Organisatoren. Trotzdem war die Tour ein voller Erfolg. Nächstes Jahr kann es nur noch besser werden und ich bin darauf aus, meine Fähigkeiten noch zu steigern.“
 
Die Riderinnen waren die ersten auf dem Berg und beeindruckten die Zuschauer mit schnellem, gekonntem Riden. Die alaskische Riderin Elyse Saugstad gewann und beherrschte die World Tour seitdem sie sich im Januar in Mammoth qualifizierte. „Ich fing letztes Jahr an, Freeride Wettkämpfte auszutragen, um für dieses Jahr meine Erfahrungen zu machen. Für die World Tour musste ich hart kämpfen, um mich in Mammoth zu qualifizieren. Harte Konkurrenz war angesagt, daher bin ich überglücklich!“ sagte die Siegerin.
 
Die einheimische Schweizer Riderin Ruth Leisibach ist eine der agressivsten Riderinnen der Welt. Sie bewies es heute, indem sie zum fünften Mal den Xtreme und Weltmeistertitel gewann. Nach einer Rückenverletzung zu Beginn der Saison war ihr Comeback beeindruckend. „Ich freue mich riesig auf den Weltmeistertitel, aber das wichtigste für mich ist, das Riden zu genießen. Wir sind auf wunderschönen Abhängen während der Tour heruntergesaust. Die Wettkämpfe sind interessant und ein wahrer Adrenalinstoß. Da gibst du alles her, um die Grenzen des weiblichen Freerides zu suchen.“
 
Die erste Ausgabe der Freeride World Tour bestand seit Mitte Januar aus fünf weltweiten Wettkämpfen: in Mammoth USA, Sochi, Russland, in den Alpen, in Tignes, Frankreich und schließlich in Verbier, Schweiz. Während der Events wurden die Rider aufgrund von drei Kriterien beurteilt: Wahl der Abfahrt, Kontrolle und Gleitfähigkeit.
 
Der Hauptorganisator der Freeride World Tour und der 13. Ausgabe des Xtreme in Verbier, Nicolas Hale-Woods, ist begeistert und freut sich, die erste Ausgabe der Tour erfolgreich abgeschlossen zu haben: “Welch eine Herausforderung, diese allererste Freeride World Tour mit den besten Ridern und Snowboardern der Welt in einigen der bekanntesten Skiresorts zu organisieren. Das Feedback der Rider ist großartig. Sie sind glücklich, die Entwicklung ihrer Sportart mitzuerleben, von der sportlichen Seite aber auch in Anbetracht des weltweit steigenden Interesses bei den Medien und der Öffentlichkeit. Eine der größten Herausforderungen lag zweifellos darin, Ereignisse an zahlreichen Orten auf dieser Welt zu organisieren, mit schwierigen Schneeverhältnissen und Wetterbedingungen. Der Winter ist sehr kurz, wir haben von Mitte Januar bis Mitte März sieben Events organisiert und reisten von einem Schauplatz zum anderen. Aber andere Kulturen kennenzulernen ist auch sehr motivierend. Wir freuen uns wirklich, nächstes Jahr eine neue Tour zu organisieren und zu neuen aufregenden Orten zu reisen.“

veröffentlicht am 16.03.2008

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