Aus dem Leben eines Snowparks:
Shooting in Bad Gastein

Checkt im zweiten Teil der Reportage über den Snowpark Bad Gastein, wie ein professionelles Fotoshooting abläuft. Und wie hart manchmal das Leben eines Freestylers sein kann...

Ein Tag im Leben eines Snowparks.  Foto: Tom Beyr/QParksDer Snowpark Gastein ist bereit, das Shooting kann beginnen: Doch das Media-Team ist noch nicht ganz so weit. An der Bergstation strahlt Dani und Tom die erwartete oder sagen wir‚ erhoffte Sonne entgegen. Gemeinsam mit dem Nebelmeer im Tal können sich die Kameramänner kaum ein besseres Panorama vorstellen. Ohne zu zögern werden die Kameras gezückt und die ersten Aufnahmen gemacht.

Der Chef

Ein Tag im Leben eines Snowparks.  Foto: Tom Beyr/QParksBei der Bergstation befindet sich auch das Büro des Pistenchefs Sepp Kurz. Er genießt seinen sonnigen Arbeitsplatz sichtlich und zwischen zwei Telefonaten gesellt er sich kurz zum Team. Natürlich ist auch ihm nicht entgangen, dass heute ein Shooting stattfinden wird, hat er doch im Vorfeld, gemeinsam mit der Crew von QParks, dafür gesorgt, dass alles rechtzeitig fertig wird. Er ist der Mann, der dafür verantwortlich ist, dass ein Bully samt Fahrer die Pläne von Parkdesigner Markus Große rechtzeitig umsetzt und stets das notwendige Equipment zur Verfügung steht.

Regelmäßige Besprechungen sind da natürlich an der Tagesordnung. "Den Snowpark gibt es jetzt bereits seit 8 Jahren und wir konnten immer gut mit den Leuten von QParks zusammenarbeiten. Wir haben immer gute Parkdesigner hier gehabt und es hat von meiner Seite nie Probleme gegeben und von der Anderen glaub ich auch nicht“, fügt er verschmitzt hinzu.

Als Urgestein der Gasteiner Bergbahnen ist er immerhin schon seit 1978 dabei und bereits seit 2004 Pistenchef. Er kennt er nicht nur den Jargon der Szene, sondern ist sich auch der Wichtigkeit des Projekts bewusst: "Ich glaube, dass ein Skigebiet ohne Snowpark gar nicht mehr existieren kann. Wenn man junge Leute im Gebiet haben will, braucht man einfach das Angebot, weil eine Piste allein nicht mehr reicht," ist sich der Pistenchef sicher.

"Die Jugend will heute Action haben und das hat man mit einem Park. Auch die Auslastung ist sehr gut! Er liegt optimal, weil die Freestyler quasi direkt zum Park kommen und wir haben auch einen eigenen Lift daneben. Das ist für die Leute sehr wichtig, damit sie ständig wieder durchfahren können ohne weite Strecken fahren zu müssen," so Sepp Kurz.

Shaper trifft auf Media-Crew

Ein Tag im Leben eines Snowparks.  Foto: Tom Beyr/QParksWährend sich Sepp schon wieder dem nächsten Telefonat widmet, starten Tom und Dani endlich Richtung Snowpark, wo sie sogleich auf die Parkcrew stoßen. Parkdesigner Marcus Große begrüßt die beiden mit seinem unvergleichlichen Grinser, der sogleich sämtliche Barrieren, die durch die neue Bekanntschaft entstehen könnten, verschwinden lässt. Sichtlich stolz führt er die Crew sogleich in den Park hinauf und ganz wie es sich für einen Snowparkdesigner gehört, wählt er den direkten Weg: zu Fuß.

Es ist unübersehbar, dass er hier zu Hause ist, denn während das Media-Team doch etwas ins Keuchen kommt, sprintet Markus ihnen davon, ohne das leiseste Anzeichen von Anstrengung aufkommen zu lassen.

Lights, Camera Action

Während Tom und Dani gleich daran gehen, die ersten Parkpanoramen aufzunehmen, stoßen sie schon auf die beiden Snowboarder Ali Deusl und Florian Scheiblbrandner, die bei dieser ersten Session als Fahrer mit dabei sind und bereits ihre ersten Aufwärmrunden drehen. Beide verdienen als Snowboard- und Skilehre ihre Brötchen. Ihre Leidenschaft gilt allerdings ausschließlich dem Freestyle.

Daher sind sie auch gerne beim Shooting dabei: "Wir sind dabei, weil das ein cooler Park ist,“ meint Ali und, "es ist immer gut, wenn man gute Fotos von sich selbst hat“, wirft Florian ein. Wie ist ihre Herangehensweise bei dieser ersten Session? Ganz klar: "Langsam angehen und dann schön locker reinkommen. Am Anfang der Saison gehen wir es meistens schon vorsichtiger an, da das Verletzungsrisiko einfach viel zu hoch ist“, stellt Ali klar.

Ganz nach diesem Motto machen sich die beiden dann auch unter Beobachtung der Linsen von Tom und Dani daran, die einzelnen Elemente des Snowpark Gastein zu shredden. Eine relaxte Einstellung und eine gute Kondition müssen die Burschen auf jeden Fall an den Tag legen, denn erst wenn Filmer und Fotograf mit dem gezeigten Style zufrieden sind und diesen auch perfekt im Kasten haben wird das nächste Element in Angriff genommen.

Da passiert es natürlich schon ein paar mal, dass die Fahrer ihr Board abschnallen und wieder zurück nach oben laufen müssen, um den Trick über das Rail oder den Kicker zu wiederholen. Aus Zeitgründen wird dabei sogar auf die Nutzung des Liftes verzichtet. Die beiden Snowboarder sind aber erfahren genug, um dabei weder Hektik noch Unmut aufkommen zu lassen. Geduldig nehmen sie die Wünsche von Tom und Dani hin: Schließlich wollen sie ja auf den Fotos und im Video auch gut rüberkommen!

Erfahrt im dritten Teil des Artikels, ob die beiden Snowboarder auch alle Tricks sauber auf Band bringen konnten!

veröffentlicht am 03.01.2014

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