Aus dem Leben eines Snowparks:
Die Mission der Frühaufsteher

Wieviel tägliche Arbeit steckt eigentlich in einem Snowpark? Lest im ersten Teil der großen Reportage, wer morgens als Erster aufsteht und was alles geschieht, lange bevor die Shredder kommen.

Ein Tag im Leben eines Snowparks.  Foto: Tom Beyr/QParksFotos und Videos von Freestylern auf Snowboard und Ski, die sich auf atemberaubende Weise über Schanzen und Obstacles aus Kunststoff und Metall stürzen: Längst sind Aufnahmen wie diese auch fernab der Extremsport-Gemeinde angekommen. Doch wie entsteht ein solcher „Hingucker“, und was ist dazu notwendig? Wir wagen einen Blick hinter die Kulissen des ersten Video- und Fotoshootings der neuen Saison im Snowpark Gastein.

Hinter den Kulissen

Ein Tag im Leben eines Snowparks.  Foto: Tom Beyr/QParksDie letzten Nebelschwaden verziehen sich aus Bad Gastein und lassen erahnen, dass der vorausgesagte Schönwetter-Tag, der beim morgendlichen Blick aus dem Fenster schon fast unwahrscheinlich schien, doch noch eintritt. Unmittelbar atmen sie auf. Sie? Damit sind der Filmer Daniel Ausweger und der Fotograf Tom Beyer gemeint, die gerade gemächlich Richtung Talstation Stubnerkogel spazieren.

Das Licht gefällt ihnen offensichtlich noch nicht so recht, denn sie lassen die Kamera noch stecken. Während sich rundum Aufbruchsstimmung in Richtung Berg breit macht, nimmt auch das Media-Team seine Boards in die Hand und besteigt die Gondel Richtung Bergstation. „Oben wird das Wetter dann schon passen, am besten wir filmen die Gondel erst am Berg“, wirft Dani noch ein und während sich dieselbe in Bewegung setzt, wird erstmal der bevorstehende Tag besprochen.

Die Shaper

Ein Tag im Leben eines Snowparks.  Foto: Tom Beyr/QParksNoch einmal zwei Stunden früher als die Fotografen hat sich die Shapecrew auf den Weg gemacht: Denn die Mitarbeiter Gondel wartet nicht und in genau dieser muss die Crew sitzen, um dem Park rechtzeitig den richtigen Shape zu verpassen. Der Tag der internationalen Crew um den Finnen Marcus Thoerngren und den Franzosen Alexandre Combes beginnt, wenn die Gäste sich noch einmal im Bett umdrehen. Schließlich sind sie dafür verantwortlich, dass alles passt, wenn um neun Uhr die ersten Snowboarder und Freeskier in den Park kommen.

Das geplante Shooting hat bereits den Vortag etwas verlängert, müssen doch die Elemente alle perfekt abgestochen dastehen.Trotz der für diese Jahreszeit relativ hohen Temperaturen haben sie bereits vor der Weihnachtswoche ein großes Parkangebot auf die Beine gestellt. 23 Elemente aus Schnee, Metall und Kunststoff stehen bei ihrer Ankunft am Berg bereits auf vier Lines verteilt bereit und warten noch auf den letzten Feinschliff.

Für die Jungs folgt nun lieb gewonnene Routine. Im Morgengrauen packen sie noch etwas mechanisch ihre Schaufeln. Nur wenige Worte von Parkdesigner Markus Große genügen, damit sich die Drei im Park verteilen und ein Element nach dem anderen kontrollieren und wenn notwendig optimieren. Noch herrscht Ruhe rings um und das einzige Geräusch, das man nun hört, ist das Knirschen und Klopfen der Schaufeln, mit denen ein Obstacle nach dem anderen zur Perfektion gebracht wird.

Hereinspaziert

Ein Tag im Leben eines Snowparks.  Foto: Tom Beyr/QParksDie Rails und Boxen werden darauf kontrolliert, ob sie wohl gerade und fest im Schnee verankert stehen. Auch hier gilt: Der Schnee rund um die Elemente muss besonders sauber präpariert werden. Heute ist ja auch noch Film- und Fotoshooting, da wird noch einmal extra genau darauf geachtet.

"An der Stelle, wo der Park steht, gibt es immer gut Schnee und ich bin froh, dass wir noch nicht so viel Sonne im Park haben, weil sonst wäre er uns in der letzten Woche weggeschmolzen! Aber so haben wir jetzt, rechtzeitig vor den Weihnachtsferien, schon ein recht großes Set-Up und das ist natürlich sehr wichtig, denn die Kids haben dann frei und da wollen sie natürlich fahren“, führt Markus aus und weist Alexandre auf Englisch an, dass er noch mal mit dem Lift nach oben fahren und die „Fahrverbotstafel“ am Parkeingang entfernen soll.

Er selbst räumt, gemeinsam mit dem zweiten Marcus im Bunde, den Zaun am Parkausgang weg und bestätigt mit der eigens entwickelten Shaper-App auf seinem Smartphone, dass der Park nun fertig geshaped, kontrolliert und somit für die Gäste befahrbar ist.

Erfahrt im zweiten Teil der großen Reportage, wie das Fotoshooting im Snowpark Gastein abgelaufen ist!

veröffentlicht am 03.01.2014
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