10 Fragen an Snowboardprofi Conny Bleicher:

Funsporting.com sprach mit Snowboarderin Conny Bleicher im Interview. Die Innsbruckerin sprach mit uns über ihre größten Erfolge, ihre Vorbilder in der Snowboard-Szene und was sie so treibt, wenn sie mal nicht Snowboard fährt.

Profisnowboarderin Conny Bleicher.  Foto: privatWas wärst Du heute, wenn nicht Profi-Snowboarderin?
Auf jeden Fall mal nicht so glücklich und ausgeglichen, wie ich es jetzt bin. Mein Studium hätte ich höchstwahrscheinlich doppelt so schnell abgeschlossen und würde jetzt 9/5 im Büro arbeiten oder so…

Was ist das Beste an Deinem Beruf? Was das Unangenehmste?
Du kannst das machen, was dir am meisten Spaß macht. Auf der anderen Seite ist es zum Teil harte Arbeit und heutzutage schwierig davon zu leben.

Hast Du Vorbilder? Was macht für dich eine „herausragende“ Snowboarderin aus?
Zu meinen Anfangszeiten hatte ich Vorbilder, wie Nicola Thost, Barett Christy und Victoria Jealouse. Jetzt bin ich vom Fahren einiger schwer beeindruckt (z.B. Torah Bright, MFR, Annie Boulanger und sicher immer noch Victoria Jealouse) würde aber nicht von Vorbildern sprechen. Um „herausragend“ zu fahren sollte man alles beherrschen (Park, Pipe, Rail, Backcountry), mit dem Board spielen können und es einfach ausschauen lassen.

Ziele für diese Saison? Gibt es etwas das Du unbedingt noch machen willst?
Hauptziel ist es immer unverletzt zu bleiben! Ansonsten sieht man eh was kommt… Ich würde gerne einmal in Japan oder Kanada Snowboarden.

Wo siehst Du das Snowboarden in 10 Jahren?  Und wo siehst Du dich persönlich?
Ich denke allzu viel kann sich nicht mehr entwickeln, da es ja immerhin noch menschliche Wesen auf den Brettern sind. Wenn ich mir die Teaser von der Saison anschaue, bleibt mir zum Teil der Mund offen stehen. Vielleicht geht es noch mehr in Richtung Kreativität und Style… Ich in 10 Jahren? Immer noch glücklich trotz grauer Haare, Scheidung und Bierbauch.

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor? Gibt es Glücksbringer? Quellen der Inspiration, Unterstützung?
Ich bereite mich eigentlich gar nicht vor. Glücksbringer habe ich schon, aber auch für das alltägliche Snowboarden und Leben. Nervosität raubt einem leider sogar auch die bildliche Trick-Vorstellungskraft im Kopf. Unterstützung bekomme ich immer durch gute Freunde an meiner Seite.

Was war –gefühlt- dein größter Erfolg? Was deine größte Niederlage?
Mein größter Erfolg war 2007, nachdem ich beim O'Neill Pro Freestyle in Avoriaz Dritte geworden bin, so war ich kurzzeitig auch Nummer 3 der TTR Worldrangliste. Das hat sich lustig angefühlt. Niederlage: Es war mehr eine peinliche Situation. Und zwar beim diesjährigen Chicken Jam in Mammoth. Da hab ich mich bei meinem ersten Run in der Main Session gleich mal beim zweiten Obstacle (Aframe Box) ausgeknockt, so dass ich keinen Speed mehr für die 3er Kickerline hatte und beschämt an ihnen vorbeifahren musste. Die nächsten Läufe waren auch nicht wirklich glorreicher!

Snowboarderin Conny Bleicher.  Foto: privatWirst Du schon mal auf der Straße erkannt? Wie ist der Kontakt zu Fans?
Letzten Sommer war ich mit Lisa Filzmoser in Spanien zum Surfen. An einem Abend waren wir auf einem kleinen Stadtfest in der Nähe von Bilbao, da kam ein Mädchen auf uns zu und meinte, Ihr seid doch Lisa und Conny von den KIT-Girls…

Ein Urlaubsziel oder auch eine Empfehlung?
Ich liebe Surfen im Sommer und bin daher meist an der Atlantikküste (Frankreich, Spanien, Portugal) anzutreffen… Secret Spots heißen nicht umsonst so. Sorry!

Wie sieht ein Wochenende ohne Snowboarden aus? Und was machst du den Sommer über?
Ein Wochenende mit schlechtem Wetter könnte vermutlich ein Partywochenende werden. Ansonsten gehe ich gern Radfahren, Laufen, ins Gym, Schwimmen oder einfach mit meinen Freunden abhängen. Im Sommer geh ich meist für drei bis acht Wochen zum Surfen. Diesen Sommer bin ich auch sehr mit meiner Diplomarbeit beschäftigt.

Vielen Dank für das Gespräch!

veröffentlicht am 01.07.2008

 Foto: lifepr.de
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