Shaun White und Jiayu Liu gewinnen FIS Weltcup in Cardrona:

Der US-Amerikaner Shaun White und die Chinesin Jiayu Liu haben den ersten Halfpipe-Wettbewerb des LG Snowboard FIS Weltcup 2010 in Neuseeland für sich entschieden.

FIS Worldcup 2009 in Cardrona.  Foto: FIS/Oliver Kraus Schon im ersten Durchgang des Snowboard FIS Weltcup Finals von Cardrona, Neuseeland, setzte der amerikanische Snowboard-Superstar Shaun White die Messlatte mit 47,1 Punkten so hoch, dass sich die Konkurrenz am Ende daran die Zähne ausbiss.

Zweiter wurde der Schweizer Iouri Podladtchikov (44,4), dritter Kazuhiro Kokubo aus Japan (43,2). Bei den Damen hatte Jiayu Liu ebenfalls schon im ersten Durchgang den Grundstein für ihren Sieg gelegt (44,1). Hinter der amtierenden Weltmeisterin aus China reihten sich Kelly Clark (40,5) und Gretchen Bleiler (37,1) aus den USA als Zweite und Dritte ein.

Bis die oberen Plätze aber vergeben werden konnten, mussten sich die Atheten in Geduld üben. Zunächst wurden die Semifinals aufgrund der extrem böigen Wetterbedingungen abgesagt, wodurch sich das Feld fürs Finale bei Damen und Herren auf 18 Starter ausweitete. Danach kam es zu weiteren Verschiebungen, bis schließlich das Finale starten konnte. Geboten wurde dann jedoch Snowboarden der Extraklasse mit unglaublich hoch ausgeführten Tricks.

FIS Worldcup 2009 in Cardrona.  Foto: FIS/Oliver Kraus Das war vor allem Shaun White geschuldet, der den Weltcup-Auftakt zu seiner Bühne machte. Eine Woche vor seinem Geburtstag sicherte sich der 22-Jährige souverän den Highscore in der Qualifikation, nur um einen Tag später nachzulegen. Und wie: Der Olympiasieger von 2006 legte im ersten Run des Finales mit einem „Lien Air“ los und ließ „Backside 900“, „Frontside 720“ folgen, um dann mit einem „Cab Double Cork 1080“ und einem „Frontside 1080“ den Lauf zu beenden und damit das Halfpipe-Riding im Weltcup auf ein neues Level zu heben.

Neben dem immensen Training in der olympischen Saison ist dies auch den nunmehr größeren und breiteren 22-Fuß-Pipes geschuldet. „Ich denke, dass Double Corks die Zukunft sind. Es sollte nicht darum gehen, möglichst viele Drehungen einzubauen, sondern um den Style. Und man hat gesehen, dass das immer noch schwer ist.“

Schwer dürften die Tricks vor allem für Whites Konkurrenz sein. Zwar zeigten einige Boarder im Training ebenfalls „Double Corks“ (so der Austrlier Nathan Johnstone und die Amerikaner Danny Davis und Scotty Lago), doch nur White brachte sie im Finale sicher in den Schnee.

FIS Worldcup 2009 in Cardrona.  Foto: FIS/Oliver Kraus Im zweiten Finaldurchgang schaffte er sogar zwei Double Corks hintereinander. Shaun White meint aber auch damit sein Potential noch nicht ausgeschöpft zu haben: „Das ist sicherlich noch nicht alles, was ich drauf habe. Ich habe immer noch ein paar Tricks auf Lager, die ich erst in der nationalen Qualifikation für Olympia zeigen werde. Ich versuche immer, den anderen voraus zu sein.“

Aus diesem Grund war der heutige Sieg, der dritte bei seiner vierten Weltcup-Teilnahme, für das Selbstvertrauen des Ausnahmetalents besonders wichtig: „Es ist cool, so zu starten. Es ist wie bei einem Rennen. Der Startschuss ist erfolgt und man stellt fest, dass man vor den anderen liegt. Das ist gut. Ich hoffe, dass ich bis zum Ziel vorne bleibe.“

Dicht auf den Fersen war ihm Iouri Podladtchikov. Der Schweizer hatte einen äußerst sauberen ersten Lauf („Frontside 1080 inverted“, „Cab 1080“, „Frontside Air“, „Backside 540“ und „Frontside 900 inverted“) und war dementsprechend mehr als zufrieden mit seinem zweiten Platz: „Es fühlt sich super an, es könnte kaum besser sein, sich hinter Shaun White einzureihen. Es ist ein perfekter Start in die Saison, nachdem ich vier Monate pausiert habe und erst eine Woche auf dem Brett gestanden habe.“

Der Wahl-Schweizer schloss nicht aus, dass auch Shaun White zu schlagen sein könnte: „Es sind nur ein paar Tricks, die man lernen muss. Dann wird es interessant. Aber durch das heutige Ergebnis bin ich voll motiviert und freue mich auf den Winter.“

Bei den Damen sicherte sich die amtierende Weltcup-Titelträgerin Jiayu Liu ihren sechsten Weltcup-Sieg mit einer sauberen und hohen Ausführung des ersten Finaldurchgangs. Mit einem „Backside Air“, „Frontside 540 mute“, „Backside 540 mute“ und „Back-to-back 720’s“ fuhr sie die Höchstnote des Tages ein, was sie “sehr glücklich“ machte. „Es ist schön, den Weltcup-Auftakt gewonnen zu habe“, so die 16-jährige Liu.

veröffentlicht am 26.08.2009

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