FIS Weltcup:
Snowboard-Saison endet erneut in Italien

Bei den letzten drei Wettbewerben einer mehr als sechs Monate dauernden FIS Snowboard Saison geht es im Snowboard Cross, in der Halfpipe und im Parallel Riesenslalom noch einmal um den Tagessieg sowie die letzten Weltcup-Punkte.

Jiayu Liu steht kurz vor dem Gesamtsieg.  Foto: FIS - Oliver KrausAm Spannendsten ist der Kampf um den Weltcup-Titel der Damen in der alpinen Racedisziplin. Denn dank ihres dritten Saisonerfolgs in Folge, den Amelie Kober vergangenen Sonntag im spanischen La Molina einfuhr, hat die Deutsche ihren Rückstand im Parallel Weltcup auf die führende Österreicherin Doris Günther (5.470 Punkte) verkürzt.

Mit nur mehr 238 Punkten liegt die 21-Jährige mit 5.232 Punkten in aussichtsreicher zweiter Position und hofft natürlich, den Schwung aus den letzten Wochen mit in das entscheidende Duell zu nehmen. Allerdings bleibt die Miesbacherin betont zurückhaltend mit einer Vorhersage: „Ich werde natürlich im letzten Rennen alles geben. Aber ich will es auch locker angehen. Dann schauen wir, was dabei rauskommt.“

Während die Olympiazweite von 2006 derzeit einen echten Lauf hat, muss ihre Konkurrentin um die kleine Kristallkugel aufpassen, nicht auch noch ihre Führung im Gesamt-Weltcup zu verlieren. Seit dem Rennen von Limone Piemonte (ITA) im vergangenen Dezember hat Doris Günther diese Führung inne. Doch vor dem abschließenden Weltcup-Wochenende ist der Vorsprung der 30-Jährigen (6.420 Punkte) geschrumpft.

Die schon als Siegerin im Snowboard Cross feststehende US-Amerikanerin Lindsey Jacobellis (6,100) ist nur noch 320 Punkte zurück. Allerdings hat Günther einen Vorteil: sie startet im Gegensatz zur Olympiazweiten von 2006 im Parallel Riesenslalom und Snowboard Cross, Jacobellis dagegen nur im Cross-Rennen.

Auch bei den Herren geht das rein österreichische Duelle um die große Kristallkugel in die letzte Runde. Allerdings kann der derzeit führende Akteur, Markus Schairer, der bereits den Snowboard Cross Weltcup-Titel dank seines Sieges in La Molina sicher hat, nicht mehr aktiv ins Geschehen eingreifen. Denn am Sonntag wurde der Weltmeister von 2009 am verletzten Knie operiert. Dennoch wird er die Entscheidung live verfolgen, denn am Donnerstag reist der 21-jährige Vorarlberger nach Valmalenco, um die kleine Kristallkugel in Empfang zu nehmen.

Sein einziger Konkurrent um den Gesamt Snowboard Weltcup-Titel ist sein 13 Jahre älterer Teamkollege Siegfried Grabner, der mit 4.920 Punkten nur 420 Zähler hinter Schairer (5,240 Punkte) liegt. Der Einzug ins Halbfinale am Sonntag würde dem Snowboard-Veteran mit Wohnsitz in Andorra also reichen. Denn der vierte Platz wird mit 500 Punkten belohnt.

Aber auch schon der fünfte Platz wäre ausreichend (450 Punkte). Doch Grabner ist als Führender des Parallel Weltcups auch noch im Rennen um die kleine Kristallkugel. Da der Träger des Gelben Trikots 720 Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten amtierenden Parallel Slalom-Weltmeister Benjamin Karl (AUT, 4,200) hat, würde Grabner der neunte Platz genügen, zumindest den Titel im Parallel Weltcup zum zweiten Mal in seiner Karriere für sich zu entscheiden. Sollte der auf seiner eigenen Boardmarke startende Carvingspezialist die Qualifikation am Sonntag (22. März) als Schnellster beenden, stünde er als Parallel Weltcup-Titelträger bereits vor dem Finale fest, denn Grabner könnte dann schlechtesten falls Neunter (290 Punkt) werden.

Da das japanische Team auch in Italien nicht für die Halfpipe gemeldet hat, kann die Chinesin Jiayu Liu befreit in die Halfpipe von Valmalenco droppen. Denn keiner der antretenden Konkurrentinnen kann die amtierende Weltmeisterin, die mit 4.100 Punkten die Wertung anführt, mehr abfangen. Die Französinnen Anne-Sophie Pellissier (1.900) und Sophie Rodriguez (1.770) könnten bei einem Sieg sogar „nur“ auf Platz drei vorstoßen, den Soko Yamaoka (JPN, 2,270) derzeit belegt. Denn Shiho Nakashima (JPN, 3,320) ist als Zweite im Weltcup ebenfalls nicht mehr einzuholen.

Bei den männlichen Snowboardern ist dem Titelträger von 2007, Ryoh Aono (JPN, 2.600), die Kristallkugel trotz seines Startverzichts nicht mehr zu nehmen. Da seine Landsleute Kazuumi Fujita (1.850) und Kohdai Watanabe (1.650) ebenfalls nicht antreten und der Franzose Mathieu Crepel (1.690) verletzungsbedingt ausfällt, kann der fünftplatzierte Australier Nathan Johnstone (1,530) nur noch Zweiter im Klassement werden.

veröffentlicht am 18.03.2009

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