FIS Weltcup:
Vorletzter Stopp in La Molina

Der spanische Austragungsort der FIS Snowboard Weltmeisterschaften 2011 richtet vom 12. bis 15. März 2009 die vorletzten Wettbewerbe in den Disziplinen Snowboard Cross, Halfpipe und Parallel Riesenslalom aus.

Jiayu Liu in Aktion.  Foto: FIS - Oliver KrausFür einige der teilnehmenden Snowboarder sind die Wettkämpfe in den kommenden Tagen die letzte Chance, sich ihre Tickets zu den Weltcup-Finals in Valmalenco (Italien) zu sichern. Nur die besten 50 des jeweiligen Disziplin-Rankings sind berechtigt, an den letzten Wettbewerben der Saison 2009 teilzunehmen. Aber auch ganz vorne im Klassement sind Vorentscheidungen um Weltcup-Titel möglich.

Unter den Snowboardern, die darum kämpfen, auch in Italien die Woche darauf starten zu dürfen, ist auch ein äußerst prominenter Name. Denn mit Philipp Schoch (SUI) geht der zweimalige Olympiasieger im Parallel Riesenslalom (2002 und 2006) am 15. März nach langer Verletzungspause zum ersten Mal in dieser Saison ins Rennen. Derzeit hat der Brite Adam McLeish den 50. Platz des Parallel Weltcup-Rankings mit 131,1 Punkten inne. Sollte der Schweizer Ausnahmeathlet bei seinem Comeback ins K.o.-Finale der besten 16 fahren, stünden Schochs Chancen auf eine Teilnahme beim Saisonabschluss nicht schlecht. Denn der 16. erhält 150 Punkte.

Allerdings gehen mit Siegfried Grabner, Benjamin Karl (beide AUT) sowie Simon Schoch (SUI) und Roland Fischnaller (ITA) einige andere Topfahrer ins Rennen. Vor allem die beiden Österreicher kämpfen dabei in einem Zweikampf um den Weltcup-Titel. Derzeit führt Grabner (4.700) mit 1.300 Punkten vor seinem Teamkollegen. Ein zweiter Platz in La Molina wäre also gleichbedeutend mit dem zweiten Titelgewinn des 34-Jährigen.

Bei den Damen geht es ungleich knapper zu. Hier machen drei Fahrerinnen in den letzten beiden Rennen den Titel unter sich aus. Derzeit komfortabel in Führung ist Doris Günther (AUT, 5,250), gefolgt von Tomoka Takeuchi (JPN, 4,250) und der zuletzt zwei Mal in Serie erfolgreichen Amelie Kober (GER, 4.232).

In der Halfpipe sieht es mit Blick auf das Ranking nach der knappsten Saisonentscheidung aus. Denn Jiayu Liu (CHN, 3.300) liegt nur 20 Punkte hinter der Trägerin des Gelben Trikots aus Japan. Doch Shiho Nakashima (3,320) wird nach derzeitigem Stand der Meldeliste in Spanien nicht in die neugebaute 170 Meter lange und sieben Meter hohe Superpipe droppen, so dass die amtierende Weltmeisterin in ihrer erst dritten Weltcup-Saison den Grundstein für eine weiter Trophäe legen könnte. 

Bei den Männern bekommen durch das Fernbleiben des japanischen Teams zwei Schweizer die Möglichkeit, zum derzeitig in Front liegenden Weltmeister Ryoh Aono (JPN, 2.600) aufzuschließen. Sergio Berger (1.370) und Titelverteidiger Iouri Podladtchikov (1.340) könnten mit einem Top-Resultat einen großen Sprung nach vorne machen. Zudem lauern die Australier Ben Mates (1.280) und Nathane Johnstone (1.250).

Trotz schlechter Nachrichten bezüglich seiner Knieverletzung wird Markus Schairer (AUT), der derzeit das Snowboard Cross Weltcup-Ranking mit 4.340 Punkten anführt, in La Molina antreten, um möglichst schon in Spanien den ersten Weltcup-Titel seiner noch jungen Karriere zu sichern. Die Kristallkugel kann dem amtierenden Weltmeister nur noch Seth Wescott (USA) streitig machen. Der Olympiasieger von 2006, der ebenfalls noch nie den Titel holen konnte, müsste dafür aber schon weit nach vorne fahren, um den Abstand von derzeit 1.060 Punkten entscheidend zu verkürzen und damit noch Chancen bei den Finals zu haben. Zudem liefert sich Schairer mit seinem Landsmann Grabner ein Fernduell um den Gesamt Weltcup-Titel.

Bei den Damen käme eine Podiumsplatzierung von Lindsey Jacobellis (USA) ihrem zweiten Weltcup-Titel gleich. Denn die zweimalige Weltmeisterin (2005 und 2007) aus Stratton, Vermont, liegt momentan mit 5.100 Punkten auf Platz eins. Knapper geht es da schon im Kampf um die weiteren Ränge zu. Denn Maelle Ricker (CAN), die mit 3.650 Punkten momentan Zweite ist sowie Mellie Francon (SUI, 3.370), Sandra Frei (SUI, 3.310) und Helene Olafsen (NOR, 3.230) auf den weiteren Plätzen trennen gerade einmal 420 Punkte.

 

veröffentlicht am 10.03.2009

Halfpipe-Qualifikation.  Foto: FIS - Oliver Kraus
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