FIS Snowboard Cross:
Ricker und Vaultier gewinnen in Stoneham

Die Führenden des LG Snowboard FIS Weltcup Maelle Ricker und Pierre Vaultier haben das Snowboard-Cross Rennen am 21. Januar 2010 in Stoneham gewonnen. Trotz verpatzter Qualifikation, siegte Vaultier in einem spannenden Foto-Finish im Finale.

FIS Snowboard Cross: Maelle Ricker und Pierre Vaultier gewinnen in Stoneham Foto: FIS-Oliver KrausDie beiden Führenden des Snowboard Cross Weltcups haben in Stoneham eindrucksvoll ihren Vorsprung im Ranking ausgebaut. Während die Kanadierin Maelle Ricker (3.960 Punkte) im fünften Rennen des LG Snowboard FIS Weltcup 2010 ihren dritten Sieg feierte, war es für Pierre Vaultier aus Frankreich (4.800) bereits der vierte der laufenden Saison.

Die Kanadierin verwies im Finale der Damen die amtierende Weltmeisterin Helene Olafsen aus Norwegen, ihre Teamkollegin Dominique Maltais sowie die Schweizerin Sandra Frei auf die Plätze zwei bis vier. Bei den Männern rundeten die beiden US-Amerikaner Graham Watanabe und Shaun Palmer das Podium in Stoneham, Quebec, Kanada, ab.

In einem Fotofinish hatte sich zuvor der bislang dominierende Fahrer dieses Winters durchgesetzt. Pierre Vaultier, für seine Verhältnisse „nur“ Sechster der Qualifikation, fand im Verlauf des Rennens immer besser in die Spur und entschied am Ende alle Heats für sich.

„Es war eine ganz neue Erfahrung für mich, nicht einer der Schnellsten in der Qualifikation zu sein. Aber ich wusste, dass ich mit dem Kurs gut zu Recht komme. Am Ende zählt das Rennen, nicht die Quali“, so der 22-Jährige nach dem Finale, der bereits zum dritten Mal in Stoneham erfolgreich war und dementsprechend scherzte: „Vielleicht sollte der Kurs nach mir benannt werden. Aber im Ernst, ich fühle mich auf dem Hang sehr wohl. Man kann sagen, dass es hier wie zu Hause für mich ist.“

FIS Snowboard Cross: Maelle Ricker und Pierre Vaultier gewinnen in Stoneham Foto: FIS-Oliver KrausDurch den vierten Sieg in diesem Winter, dem insgesamt neunten seiner Karriere, ist der Franzose ein ganz heißer Kandidat für Gold bei den Olympischen Winterspielen: „Das macht mir ein wenig Angst, dass ich ein Mitfavorit bin und jeder auf mich schauen wird. Aber ich bin gut drauf und konzentriere mich nur auf mich, auch wenn das nicht einfach ist.“

Bei den Winterspielen in Vancouver wird der Weltcup-Führende unter anderem auf Graham Watanabe treffen, der im letztmöglichen Rennen seinen Platz im US-amerikanischen Team sicherstellte. „Ich bin so erleichtert. Jetzt kann ich mich zurücklehnen und entspannen. Der Stress ist vorbei“, äußerte der 27-Jährige direkt nach dem Finaleinlauf.

Doch dafür musste der in Park City lebende Boarder nahezu „durch die Hölle gehen“. Denn Watanabe patzte gestern im wohl wichtigsten Rennen seiner Karriere im ersten Qualifikationslauf und musste im zweiten in die Top-32 fahren, was ihm am Ende mit der Bestzeit gelang. „Ich habe Vollgas gegeben, außer an der Stelle, wo ich gestürzt war. In so einem starken Team wie unserem kann man nicht konservativ fahren.“

Dass er im Finale dann in einem Fotofinish auf Platz zwei verwiesen wurde, war dadurch leichter zu verkraften: „Das ist die bittersüße Pille. Natürlich wäre es schöner, mit einem Sieg hier raus zu gehen, aber ich bin überglücklich über meinen Olympiaspot.“

FIS Snowboard Cross: Maelle Ricker und Pierre Vaultier gewinnen in Stoneham Foto: FIS-Oliver KrausGing es bei den Männern noch äußerst knapp im Kampf um den heutigen Sieg zu, war es bei den Damen eine klare Sache für Maelle Ricker, die nach Stürzen ihre Konkurrentinnen einsam dem Ziel entgegen fuhr.

Zuerst hatte es Olafsen erwischt, die in Kurve drei aufgrund eines Boardkontaktes mit Dominique Maltais zu Boden gegangen war. Später profitierte die Norwegerin dann aber von den Missgeschicken Maltais‘ und Frei’s. Maltais stürzte nach einem Kantenfehler in Kurve vier, viel aus den Netzen zurück in den Kurs, direkt vor Frei, die nicht mehr ausweichen konnte, so dass sogar das Board der Kanadierin brach.

„Es ist zwar schön zu gewinnen, aber nicht wenn deine Gegnerinnen stürzen und eventuell verletzt sein könnten“, so Ricker nach dem Finale, das komplett ungewohnt für die Olympiavierte von 2006 verlaufen war. „Normalerweise ist es laut hinter einem. Man hört die Boards der anderen. Aber heute war es nur gruseliges Schweigen.“

veröffentlicht am 22.01.2010

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