Japanische Boarder dominieren Snowboard FIS Weltcup-Auftakt:

Zum Saisonauftakt des Snowboard FIS Weltcups 2009 in Cardrona haben die Japaner Nakashima und Kuhoh gezeigt, dass auch in diesem Winter mit ihnen in Sachen Halfpipe zu rechnen ist.

Colin Frei in der Halfpipe.  Foto: Veranstalter In einem stark besetzten Teilnehmerfeld setzten sich Shiho Nakashima und Kohhei Kudoh erfolgreich in Cardrona, Neuseeland, durch. Nakashima (41,3 Punkte) verwies im Finale der Frauen die Schweizerin Sina Candrian (38,3) und Linn Haug (NOR, 37,4) auf die Plätze zwei und drei. Bei den Männern hatte Kudoh am Ende eines außergewöhnlichen Duells mit seinem Landsmann Ryoh Aono die Nase vorn. Mit 48,9 Punkten bewerteten die fünf Judges den Lauf des heutigen Siegers, der den Weltcup-Gewinner von 2007 Aono (47,6) um 1,3 Punkte schlagen konnte. Crispin Lipscomb (CAN, 44,6) rundete das Podium als Dritter ab.

Dass die Japaner zu den Favoriten zählen würden, war schon im Vorfeld mehr als wahrscheinlich gewesen, dass sie das dann im ersten Halfpipe-Wettbewerb des Snowboard FIS Weltcups derart eindrucksvoll unterstreichen würden, wohl eher nicht. So war selbst der heutige Sieger Kohhei Kudoh, der einen nahezu perfekten Run im zweiten Finallauf zeigte, von der Wertung überrascht. Nichtsdestotrotz hatte sich der amtierende japanische Nationalmeister die 48,9 von 50 möglichen Punkten redlich verdient. Das perfekte Ergebnis für den ersten Weltcup-Sieg im zehnten Start: „Ich bin glücklich, dass es endlich geklappt hat“, sagte dann auch der 18-Jährige, der bislang zweimal Zweiter war.

In Furano und Calgary 2007 war er jeweils knapp am heutigen Zweiten und Vorjahressieger Ryoh Aono gescheitert. „Wir pushen uns im Team zu Höchstleistungen. Das ist wichtig für mich, um mein Bestes zu geben.“ Und das tat Kudoh mit extrem hohen Tricks. Nach einem unglaublichen Method Air ließ der Japaner einen Backside 1080 folgen sowie einen Haakon 720, einen Frontside 900 sowie zum Abschluss einen Backside 540 mute. Gefragt, ob er nun den Weltcup-Titel anstrebt, folgte dann ein kurzes und überzeugtes „Yeah!“.

Doch im Kampf um die Kristallkugel des Snowboard FIS Weltcup 2009 muss Kudoh nicht nur die interne Konkurrenz fürchten. Auch Crispin Lipscomb geht nach dem heutigen Resultat selbstsicher in die kommenden Monate: „Ich weiß, dass ich noch besser werden kann, aber ich bin heute von den Judges für meine Leistung belohnt worden. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Wettbewerbe.“ Lipscomb, der neun Jahre hier in Cardrona als Snowboardlehrer gearbeitet hat, hat dabei auch den Titel im Auge: „Das Ergebnis hier tut gut. Ich werde wohl sechs der acht Weltcups in Angriff nehmen – mal sehen, was dabei heraus kommt.“

Bei den Damen freute sich Shiho Nakashima über den zweiten Weltcup-Sieg ihrer Karriere: „Ich bin glücklich, den ersten Weltcup der Saison gewonnen zu haben. Ich werde versuchen an die Leistung im weiteren Verlauf anzuknüpfen.“

Auch wenn sich der Deutsche Christophe Schmidt in Neuseeland nur mit einem achten Platz zufrieden geben musste, war dieser alles andere als enttäuscht: „Ich bin heute nicht so gut zurecht gekommen, wie gestern im Training. Die Frontside-Wall war zu eisig für mich, aber ich bin happy, denn es ist gestern gut gelaufen. Es ist für mich ja schon länger her, seit meinem letzten Weltcup. Es ist erfreulich, dass ich nach meiner Verletzung schnell wieder gut geworden bin.“

Ergebnisse des Snowboard FIS Weltcups 2009 in Cardrona, Neuseeland:

DAMEN
1. Shiho Nakashima (JPN)     
2. Sina Candrian (SUI)              
3. Linn Haug (NOR)     
---------------------------
21. Melanie Hofmeister (GER)           

MÄNNER
1. Kohhei Kudoh (JPN)
2. Ryoh Aono (JPN)
3. Crispin Lipscomb (CAN
---------------------------
8. Christophe Schmidt (GER)
34. Ethan Morgan (GER)

 

 

veröffentlicht am 08.09.2008
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