SPY+ Snow-JahZee 2011:
Thomas Franc gewinnt im Hoch-Ybrig

Wer wissen will, warum am Ende der Schweizer Thomas „Jecksn“ Franc und die beiden Locals Deniz Cinek und Roger Schuler das Preisgeld von 10.000 US Dollar sowie die TTR-Punkte einsackten, muss erstmal das Spiel verstehen…

Sieger Thomas Franc.  Photo: NOVAPHOTODas SPY+ Snow-JahZee am Hausberg der Züricher, dem Hoch-Ybrig, ist der wahrscheinlich interessanteste Snowboardevent des ganzen Winters. Hier geht es nämlich nicht darum, den schwierigsten Trick über den fettesten Kicker zu stompen, sondern in einer fünfstündigen Session in acht gewerteten Runs ganze 24 (!) unterschiedliche Tricks zu stehen.

Der spätere Sieger Thomas „Jecksn“ Franc bringt es auf den Punkt: „Das coole bei diesem Event ist, dass man auch Tricks zeigen muss, die man sonst das ganze Jahr nicht springt. Und Tricks, die man noch nie gemacht hat!“. Roger Schuler, Platz 3 fügt hinzu: „Die Stimmung unter den Fahrern ist nicht wie bei einem Contest. Es ist mehr so, wie den ganzen Tag mit Freunden für eine Session im Park abzuhängen, mit dem Unterschied, dass man hier vielleicht noch mit Preisgeld oder Sachpreisen nach Hause geht. Man tauscht sich zwischen den Runs mit den anderen Ridern aus und checkt, wie weit die Kollegen mit dem Abstreichen ihrer Tricks schon sind.“

Schon bei den ersten Runs unter perfektem Bluebird gaben die Lokalmatadore Vollgas und zeigten, was sie drauf hatten, sodass der Mangel an internationaler Beteiligung nicht einmal auffiel. Stattdessen wurden die drei Kicker liebevoll mit internationalen Kosename bedacht: Der Kurs ging mit der heißen „Kelly Trump“ los, führte dann über den „Habibi“ (arab. mein Geliebter) und zu guter Letzt über den fettesten der Kicker, die Big Mama. So viel weibliche Beteiligung schien die Fahrer beim Contest extra zu beflügeln und die Zuschauer bekamen ein wahres Trickfeuerwerk um die Ohren gepfiffen.

Was sagt der Plan?  Foto: Lorenzrichard.comDie Snowboard Local Heros Mike Knobel und Fizzel Huber waren bereits vor dem Event als Favoriten gehandelt worden und droppten entsprechend motiviert in die Session ein. In den Trainings Runs zeigten sie auch, dass sie das Zeug haben, ganz oben auf dem Stockerl zu stehen, doch es war wie verhext: Bei den gewerteten Läufen gelang kaum etwas und so mussten sie sich am Ende mit Platz 5 bzw. Platz 7 zufrieden geben.

Mehr Glück im Spiel schien Roger Schuler zu haben. Zwar musste er sich nach einem Slam im ersten gewerteten Run von den Plänen, den Red Bull Perfect zu knacken (alle Tricks abhaken, die auf der Karte stehen) verabschieden, änderte seine Taktik aber schlagartig und konzentrierte sich auf die Tricks des SONY Kombo-Preises. Am Ende brachte ihm das Platz 3 in der Gesamtwertung ein.

Der zweitplatzierte Deniz Cinek war am längsten auf Red Bull Perfect Kurs. Der SW BS 7er über die heisse Kelly Trump in seinem sechsten gewerteten Lauf saß noch perfekt, doch die Landung des SW Straight Air über den Habibi Kicker ging so weit daneben, dass die anschließende Kurskorrektur den Speed für die Big Mama killte. Aus der Traum vom Perfect, aber immerhin Platz 2 und somit 1.500 US Dollar Preisgeld.

Thomas „Jecksn“ Franc dagegen begann das siebte SPY+ Snow-JahZee mit einer eher schlechten Hand: Sein erster gewerteter Run gab keinen einzigen Punkt. Dann wandte sich das Blatt für den späteren Überraschungssieger jedoch schlagartig. Jecksn taktierte, zog Tricks, die er sicher im Repertoire hat und die viel Punkte gaben vor und konzentrierte sich dann auf Tricks mit hoher Punktezahl, bei denen er nicht so safe war. Unter anderem ist uns eine saubere Cab 7 – Cab 5 – SW BS 7 Kombi in Erinnerung. Neben dem Sieg und damit einhergehenden 400 TTR Punkten sowie 3.000 US Dollar Preisgeld, nahm Jecksn auch den Kombo-Preis mit nach Hause.

 

veröffentlicht am 23.03.2011

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