Interview mit Freeskier McRae Williams:

McRae Williams aus Park City, Utah ist neu im Amplid Freeski Team. Der 19-jährige Freeskier ist einer der heißesten Newcomer der USA und wird sich in der Saison 2009/2010 auf Contests und Videoparts konzentrieren.

Ich vermute mal, diese Frage hast du schon öfter gehört: Wie kommt’s, dass dein Vorname „McRae“ und dein Nachname „Williams“ ist? Könnte auch andersrum sein, oder?
Naja, meine Großmutter ist eine Künstlerin, und sie hat den Namen von einem berühmten Maler übernommen. McRae ist eigentlich mein zweiter Vorname, aber kaum jemand kennt meinen ersten. Also lassen wir es so, wie es ist!

McRae Williams.  Foto: RocmalonyNormalerweise immer die erste, dieses Mal ist es unsere zweite Frage: Wie bist du zum Skifahren gekommen?
Da kann ich mich gar nicht mehr so gut erinnern, ich war ja erst drei Jahre alt. Offenbar hat meine Mutter mich einfach an die Leine genommen und ist mit mir shredden gegangen. Ich habe immer in Park City gelebt und das Skifahren im Deer Valley gelernt. Ich weiß noch, dass mich die kleinen Trails zwischen den dicken Bäumen immer begeistert haben, und es gab eine kleine Hütte mit einem ausgestopften Bären drin. Das war eine Superzeit!

Was war dein erster Ski?
Es waren alte Holzski mit diesen Lederbindungen. Ich hab’ sie sogar noch irgendwo.

Hättest du damals gedacht, dass Skifahren mal so eine wichtige Sache für dich werden könnte?
No way! Ich habe zwar gewusst, dass ich mein ganzes Leben gerne Skifahren würde, weil ich es schon immer geliebt habe. Aber ich hatte keinen Schimmer, dass es so weit kommen würde. Jetzt ist Skifahren mein Leben. Da ist ein Traum wahr geworden!

Wo siehst du dich in fünf Jahren?
In fünf Jahren filme ich hoffentlich so viel wie möglich im Backcountry und reise auf der Suche nach den besten Hängen um die Welt. Ich werde sicher noch bei ein paar Competitions mitmachen, aber ich plane eigentlich, mich so weit wie möglich mit dem Filmen zu beschäftigen.

Du hast dich gerade dem Amplid Research Cartel angeschlossen. Wie kamst du mit Amplid in Kontakt?
Ich war zur West Coast Session eingeladen, und dort lernte ich Brandon Pastucka kennen. Er hat viel dazu beigetragen, dass die West Coast Sessions zu dem wurden, was sie sind. Im Sommer hat Brandon mich dann gefragt, ob ich zu Amplid kommen möchte. Er hat mich nach Mount Hood eingeladen, um das Material auszuprobieren und in Windells zu shredden. Ich war superstoked wegen der Ski und der restlichen Sachen, die Amplid im Programm hat. Ein paar Wochen später habe ich den Vertrag unterschrieben.

Wallisch und Amplid gehen auseinander, McRae kommt dazu. Spürst du deswegen besonderen Druck?
Ja, sicher. Ich weiß, dass ich mich nicht mit Tom vergleichen kann, weil er so viel für unseren Sport getan hat. Aber ich möchte mich dem Skifahren widmen, so gut es nur geht. Ich werde so viele Contests machen, wie ich schaffe, und alle Filmgelegenheiten mitnehmen, die sich anbieten. Ich habe den ganzen Sommer über trainiert und hoffe, dass sich das auszahlt.
 
Was planst du für diese Saison? Contests? Filmen?
Meine Saison beginnt mit einer Reise nach Korea, zu einer Big Air-Show. Ich werde bei der Eröffnungsveranstaltung des Seoul Snow Jam teilnehmen, wo auch ein Big Air des Snowboard-Weltcups stattfindet. Danach geht’s weiter mit der Dew Tour in Breckenridge, Colorado. Außerdem möchte ich bei den Aspen Open, Euro Open, US Open, Winter Park Open und allen anderen Contests mitmachen, die sich ergeben. Ich hoffe außerdem, am Ende der Saison ein wenig filmen gehen zu können. Wir werden sehen.

Wer sind deine Buddies? Mit welcher Videogang bist du unterwegs?
Ich fahre meistens mit meinen Homies Tosh Peters, Max Peters, Jonny Marks, Andre Dumas, Adam Battersby, Tim Gage, Stefan Thomas, Austin Ramaley und vielen anderen Ski. Ich könnte noch tagelang Namen aufzählen, aber mit diesen Typen shredde ich fast jeden Tag. Mit einer bestimmten Videocrew hänge ich eigentlich nicht rum. Aber meine Homies und ich haben im Lauf der letzten Jahre selbst einige Filme gedreht und geschnitten.

McRae Williams.  Foto: RocmalonyWie würdest du deinen Style beschreiben?
Ich mag es, wenn es locker wirkt, wenn es sich wie Butter anfühlt. Meistens fahre ich einfach nur in die Berge und mache, was sich anbietet: Wenn es Pow hat, fahre ich off-piste, wenn es keinen hat, im Skipark. Ich liebe es einfach, draußen zu sein und zu shredden – egal, was dabei rauskommt. 

Back to reality: An welchen Freeski Tricks arbeitest du gerade?
An allen Tricks! Ich möchte diese Saison versuchen, jeden Trick zu lernen, den ich mir vorstellen kann, und zwar in alle Drehrichtungen und mit jedem möglichen Grab. Das ist natürlich ein unerreichbares Ziel, weil die Liste endlos ist. Wenn wir also mehr ins Detail gehen wollen, dann habe ich im Sommer in Mt. Hood den Double Cork Twelve gelernt. Daran will ich weiter arbeiten, damit er noch ein bisschen mehr dialed ist. Außerdem versuche ich mich am Switch Dub Ten.

Okay – noch ein paar Quickshots, um das Tempo zu erhöhen. Du hast eine Sekunde Zeit zu antworten!

Park oder Backcountry?
Beides!

Fisch oder Fleisch?
Fleisch

Snowmobile oder Hiken?
Zu Fuß erreichst du ein viel größeres Gelände, aber ein  Motorschlitten bringt dich schneller zu den Stellen, wo du loshiken kannst. Also: Beides!

Beton oder Wasser?
Wasser

Bush oder Obama?
Obama

Mädchen oder Jungs?
Girls

Contests oder filmen?
Beides

Porno oder Dokumentation?
Dokumentation

Hip-Hop oder Rock?
Hip-Hop

Villa oder Hütte?
Villa

Porsche oder Caddy?
Porsche

Was machst du nach dieser letzten Frage?
Ohnmächtig werden. Peace.

Vielen Dank für das Interview!

veröffentlicht am 26.10.2009

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