Das Freeski 1x1:
Skimodelle im Überblick

Ihr wollt die besten Tricks kreieren, über die anspruchsvollsten Obstacles sliden und mit Full Speed über den Hang preschen? Dann müsst ihr das 1x1 des Freeski beherrschen und herausfinden, welches Skimodell zu eurem Anspruch passt.

Wir haben vier der gängigsten Varianten aufgeführt und zeigen euch, für welches Vorhaben sie sich optimal eignen. Für Einsteiger haben wir ein Glossar ergänzt.

 www.pixabay.com / von Up-Free und Simon

Freeski-Glossar

Falls ihr neu am Freeski-Horizont seid und einige Fachbegriffe aus der Branche noch nicht kennt, hilft euch das folgende Glossar beim Verständnis unseres Modellratgebers:

  • Tip & Tail: Das vordere Ende des Skis wird Tip genannt, das hintere Ende Tail. Ist vom „Twintip“ die Rede, ist ein Ski gemeint, bei dem sowohl Tip als auch Tail aufgebogen sind. Diese Skier erlauben Rückwärtsfahren und erleichtern das Landen nach Tricks.
  • Shape: Abhängig von den Formen von Tip und Tail, sowie der Taillierung, gestaltet sich der sogenannte Shape. Damit ist der Skiumriss gemeint.
  • Vorspannung: Betrachtet ihr einen Ski von der Seite, kann man eine Biegung erkennen, welche als Vorspannung bezeichnet wird.
  • Rocker: Hebt sich das Tip vom Boden ab, wenn ihr einen Ski flach auf dem Boden platziert, verfügt der Ski über eine negative Vorspannung. Diese Modelle sind mit Rocker ausgestattet. Als Faustregel gilt: Umso mehr Rocker, desto leichter das Kurvenfahren, weil die Ski im Tiefschnee besonders leicht „schwimmen“.
  • Flex: Der Härtegrad vom Ski nennt sich Flex. Je härter der Flex, desto mehr Kraft ist zum Durchbiegen der Skier nötig.

 

 

  1. Allmountain-Freerider

 

 

Wie der Name vermuten lässt, ist der Allmountain-Freerider ein Modell für alle Fälle. Die Entwickler kombinieren bei derartigen Skiern die Vorteile von verschiedenen Modellen. Diese Skier sind für relativ wenig Geld zu haben. Um Freude an Allmountain-Freeridern zu haben, müsst ihr auf die Breite achten. Ansonsten könnten Abfahrten zur mühsamen Herausforderung werden, während das Surf-Gefühl im Powder erstklassig ist. Wollt ihr auf der Piste keine Abstriche machen, ist ein Kompromiss nötig. Eine ausgeprägte Taillierung und eine Mittelbreite von rund 95 Millimetern machen es möglich. Im folgenden Video erfahrt ihr, was mit einem Allmountain-Freerider möglich ist:

  1. Big-Mountain

Ihr liebt die Geschwindigkeit und habt bereits erste Erfahrungen auf anspruchsvollem Terrain gemacht? Der Big-Mountain-Ski wäre dann eine gute Wahl. Die richtige Länge ist ausschlaggebend. Der Ski sollte ungefähr zehn Zentimeter länger sein, als ihr groß seid. Diese Richtlinie gewährleistet guten Halt bei Höchstgeschwindigkeiten. Die Skier bleiben gut in der Spur und sind kontrollierbar. Ein hoher Härtegrad fördert die Stabilität bei unterschiedlichen Bedingungen. Zwar ist bei hohem Härtegrad mit einem erhöhten Kraftaufwand zu rechnen, dafür profitiert man von maximaler Kontrolle bei Schlägen und verschiedenen Untergründen. Wegen flacher Tails und einer üppigen Taillierung zwischen ca. 110 und 120 Millimetern ist ein relativ großer Kurvenradius üblich. „Die Modelle mit Mittenbreiten von teils über 130 Millimetern sorgen für Hochgenuss im Gelände abseits der präparierten Pisten,“ so der Hinweis unter skimagazin.de. Big-Mountain-Ski sind ideal fürs Gelände und technisch ambitionierte Freerider, die Highspeed-Trips durch den Powder bevorzugen.

  1. Park-Ski

Wenn der Besuch in Snowparks eure bevorzugte Freizeitbeschäftigung ist, gibt es den perfekten Ski für euch: den Park-Ski. Er ist prädestiniert für atemberaubende Tricks und Sprünge. Wie im Glossar erklärt, erlauben Twintip-Ski das Rückwärtsfahren. Deshalb sind Park Ski an beiden Enden aufgebogen. Sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtsfahrten sind mit diesem Modell komfortabel realisierbar. Die Breite liegt zwischen 80 und 90 Millimetern. Die Taillierung ist nahezu symmetrisch und die Bindung mittig platziert. Das garantiert schnelles Switchen.

  1. Freeride-Ski

Der Freeride-Ski ist für alle Powder-Liebhaber konzipiert. Dank massiven Breiten von mehr als 130 Millimetern und Schaufeln mit reichlich Rocker ist Einsinken fast unmöglich. Solltet ihr zum Downsizing übergangen sein, müsst ihr ein alternatives Produkt mit Mittelbreiten zwischen 115 und 120 Millimetern tragen. Sie zeichnen sich durch eine harmonische Abstimmung von Shape und Rocker aus.  Auf dem Onlinemagazin unter skiinfo.de könnt ihr euch im aktuellen Freestyle-Ski-Test einen Überblick verschaffen.

 www.pixabay.com / von Up-Free und Simon

Testen für den perfekten Fahrspaß

Falls der Kauf von neuen Skiern ansteht und ihr euch noch nicht für ein Modell entscheiden könnt, raten wir zum Ausleihen. Nehmt euch am besten für jedes Modell einen Tag Zeit, um euch mit den individuellen Eigenschaften vertraut zu machen. Anschließend lässt sich besser beurteilen, welche Skier es sein sollen und Fehlkäufen wird vorgebeugt. Um die verfügbaren Anbieter in den Wunschregionen vergleichen zu können und einen günstigen Skiverleih zu finden, könnt ihr beim Onlineservice alpinresorts.com vorbeischauen. Das praktische Onlinesystem erleichtert die Suche nach Anbietern in mehreren Ländern. Klickt euch durch die Angebote und prüft, welcher Betrieb diese Modelle führt. Viele Verleiher haben sich auf das Freeskiing spezialisiert und neben dem Allmountain-Freerider viele weitere Ausführungen für extreme Abfahrten im Programm.

veröffentlicht am 23.10.2015

Fotocredits: www.pixabay.com / von Up-Free und Simon

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