SBX Weltcup-Führende siegen auch in Stoneham:

Nachdem sie schon vor ein paar Tagen auf dem olympischen Kurs von Cypress erfolgreich gewesen sind, haben Lindsey Jacobellis (USA) und Markus Schairer (AUT) auch das Rennen von Stoneham für sich entschieden.

Siegerin Lindsey Jacobellis.  Foto: FIS - Oliver KrausIm sechsten SBX-Rennen des Snowboard FIS Weltcup 2009 verwies die US-Amerikanerin im Finale der Frauen Mellie Francon (SUI), Maelle Ricker (CAN) und Zoe Gillings (GBR) auf die Plätze zwei bis vier. Bei den Männern konnte sich der amtierende Weltmeister aus Österreich gegen Jonathan Cheever und Seth Wescott (beide USA) durchsetzen. Robert Fagan aus Kanada wurde Vierter.

Allerdings hatte es zuvor im Finale der Männer so ausgesehen, als ob eben jener Robert Fagan einem sicheren Start-Ziel entgegen fahren würde. Nicht nur hatte der 32-Jährige die Qualifikation als Schnellster dominiert, sondern auch den Viertel- wie Halbfinals seinen Stempel aufgedrückt. Auf dem Weg zum ersten Sieg seiner Karriere verpatzte der Kanadier aber den vorletzten „Hip-Jump“, so dass Markus Schairer zum zweiten Weltcup-Sieg in Folge kam. „Ich bin wahnsinnig enttäuscht, denn ich habe ja souverän geführt. Ich bin beim vorletzten Sprung abgehoben und konnte die Landung einfach nicht stehen. Ich hätte einfach cleverer fahren müssen, aber ich habe mich super gefühlt und Gas gegeben“, so Fagan nachdem er seine dritte Podiumsplatzierung im Weltcup verpasst hatte.

Des einen Leid war dann des anderen Freud, denn wie schon in Cypress war es einmal mehr Markus Schairer, der den größten Nutzen aus dem Fauxpas seines Gegners ziehen konnte. Noch dazu, da „ich heute vor dem Start des Finales absolut leer gewesen bin.“ Das hatte sich auch direkt nach dem Start des letzten Heats gezeigt, nach dem der Weltcup-Führende (4.160 Punkte) als Vierter in die erste Roller-Sektion ging. „Doch dann habe ich in der ersten Kurve Seth (Wescott) und dann in der zweiten Jonathan (Cheever) überholt. Ich wäre mit dem zweiten Platz genauso zufrieden gewesen. Jetzt freue ich mich aber umso mehr über die Punkte für den Weltcup“, so der 21-Jährige abschließend.

Bei den Damen heißt die Siegerin wie schon im Vorjahr Lindsey Jacobellis. Die 23-Jährige aus Stratton sicherte sich nach Bad Gastein und Cypress zudem den dritten Snowboard Weltcup-Sieg in Folge, den vierten dieser Saison. Doch auch sie profitierte von einem Fahrfehler der Konkurrenz. Denn in der ersten Roller-Passage konnte die nach dem Start Führende Kanadierin Maelle Ricker einen Buckel nicht sauber genug „schlucken“, so dass Jacobellis und Francon zusammen vorbeizogen. „Ich bin nicht gut weg gekommen, war dann aber in Kurve eins voraus und habe dann nur noch versucht, meine Linie zu halten und auf den Beinen zu bleiben. Am Ende ist alles für mich aufgegangen – und dass, obwohl ich Probleme mit dem Kurs gehabt habe“, so die Olympiazweite von 2006.

Trotz ihres Missgeschickes gleich zu Beginn des Rennens, überwog am Ende aber die Freude über das zweite Podium in dieser Saison bei Ricker – nach vierten und fünften Plätzen zuvor, inklusive der vierten WM-Platz: „Ich bin einfach nur glücklich, obwohl ich natürlich die Chance auf mehr ganz oben weggeschmissen habe.“

Mellie Francon hatte davon wie auch Jacobellis profitiert und die US-Amerikanerin beständig angegriffen, allerdings nicht an ihr vorbeiziehen können: „Es war sehr knapp. Ich habe alles versucht, bin aber nicht an Lindsey (Jacobellis) vorbeigekommen. Ich bin aber zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn ich es vorgezogen hätte zu gewinnen.“

Der ebenfalls zweitplatzierte Jonathan Cheever hingegen war froh, dass er seine eigenen Erwartungen erfüllen hatte können, denn „ich habe heute damit gerechnet, endlich aufs Podium zu fahren. Auch wenn ich in der Quali nicht so gut war, haben meine Starts heute hervorragend funktioniert und ich war hungrig genug, um die Läufe dann auch zu beenden. Es scheint, dass ich Hasen zum Jagen brauche, um gut zu sein“, so der Ami nach dem besten Ergebnis seiner Karriere.“

 

veröffentlicht am 20.02.2009

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