FIS Halfpipe:
Yamaoka und Batchelor gewinnen in Stoneham

Soko Yamaoka (JPN) und Jeff Batchelor (CAN) haben den sechsten Halfpipe-Wettbewerb des Snowboard FIS Weltcup 2009 im kanadischen Stoneham souverän für sich entschieden.

Soko Yamaoka in der Qualifikation.  Foto: FIS - Oliver KrausIm Nachtfinale von Stoneham, Quebec, konnte sich die Japanerin mit 44.3 Punkten gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen. Shiho Nakashima (40.4), die dank ihres zweiten Ranges die Weltcup-Führung (3320 Punkte) von der nicht gestarteten Jiayu Liu übernehmen konnte und nun 20 Punkte Vorsprung auf die Chinesin hat sowie Rana Okada (37.8) komplettierten das rein japanische Damenpodium.

Bei den Männern feierte Batchelor (45.5) mit seinem Landsmann Brad Martin (44.2) einen Doppelerfolg für das Gastgeberland. Dritter wurde Markus Malin aus Finnland mit 43.2 Punkten. Schon in der Qualifikation hatte Jeff Batchelor mit der Bestpunktzahl angedeutet, dass heute mit ihm zu rechnen ist. Dementsprechend selbstbewusst war der 21-Jährige in das Training für das Nachtfinale gegangen. Im Sessellift hatte der aus Oakville Ontario stammende Weltmeisterschaftszweite von 2009 noch gemeint, dass er „hier sei, um zu gewinnen“, nur um später genau dieses Vorhaben eindrucksvoll im ersten Run umzusetzen.

Mit einem „Japan Air“ ging es in die Halfpipe, danach folgten „Frontside 900“, „Backside 900“, „Frontside 540“ und ein „Backside 1080“ zum Abschluss. Ein Lauf, der die Führung im Finale bedeutete und an dem sich die Konkurrenz die Zähne ausbeißen sollte. „Ich habe hier in Stoneham in den letzten Jahren Pech gehabt (13ter und 5ter), deshalb war ich dieses Jahr hier, um dem ein Ende zu bereiten. Mir ist eine große Last von den Schultern gefallen, nachdem ich in den letzten zwei Jahren nicht mehr gewonnen habe“, so Batchelor nach seinem erst zweiten Snowboard Weltcupsieg seiner Karriere.

Ebenfalls zufrieden, obwohl nur knapp an Platz eins vorbei geschrammt, war Brad Martin, der in seinem 31ten Weltcupstart zum fünften Mal auf dem Podium stand. Dabei scheint der 23-Jährige eine Vorliebe für Kanada selbst zu haben, denn alle Podestplätze fuhr der Olympiateilnehmer von 2006 entweder in Whistler, Calgary oder Stoneham ein.

„Letztes Jahr lag ich vor Jeff (Calgary), heute ist es umgekehrt. Es ist auf jeden Fall immer lustig, mit ihm auf dem Podium zu stehen.“ Dass es knapp nicht zum zweiten Sieg gereicht hat, war für Martin OK, denn „ich hatte viel Spaß in der großen, eisigen, einfach perfekten Halfpipe hier in Stoneham. Ich habe meine Tricks gezeigt und das ist dabei rausgekommen.“ 44.2 Punkte waren der Lohn für seinen zweiten Run bestehend aus „Frontside Air“, „Backside 540“, „Frontside 1080“, „Cab 720“ und „Frontside 1260“, der identisch mit dem einer Woche zuvor war, als der Kanadier in Cypress Siebter geworden war.

Der drittplatzierte Finne und damit beste Europäer Markus Malin war am Ende, ob der starken Performance der Top-5 bei den Männern sehr zufrieden, seinen zweiten Lauf („Frontside Air“, „Backside 900“, „Back-to-back 1080’s“, „Air to Fakie“ und „Cab 720“) sicher herunter gebracht zu haben, nachdem er nach Run eins aufgrund eines Sturzes auf Rang zwölf gelegen hatte. „Ich habe gewusst, dass ich meinen Lauf stehen kann. Da habe ich genug Vertrauen in mich. Deshalb bin ich stolz, dass es geklappt hat.“

Die älteste Starterin im Damenfeld, Soko Yamaoka, hat nach vier Jahren langen Wartens (Whistler) endlich wieder beim FIS Weltcup gewinnen können und ihre eindrucksvolle Bilanz weiter verbessern können. 38 Mal startete die 34-Jährige bislang in der Halfpipe, wovon ihr 18 Mal der Sprung aufs Podium gelang bei insgesamt sechs Siegen. „Ich bin sehr glücklich, endlich wieder gewonnen zu haben.“ Vor allem, da immer mehr junge Fahrerinnen nachrücken und Druck machen. „Es kommen immer mehr dazu, aber ich bin immer noch gut genug!“ Der Beweis dafür war ein „Backside tail grab“, „Back-to-back 540er“, ein „Frontside 720“ sowie ein finaler „Cab 540“.

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veröffentlicht am 23.02.2009

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