Österreichischer Doppelsieg beim FIS Snowboard Weltcup in Italien:

Heidi Neururer und Manuel Veith haben beim erfolgreichen Debüt des italienischen Wintersportortes Limone Piemonte als Weltcup-Ausrichter ihren jeweils ersten Parallel Riesenslalom im Rahmen des Snowboard FIS Weltcups für sich entschieden.

Die 28-jährige amtierende PSL-Weltmeisterin Neururer setzte sich im Finale der Damen souverän gegen die PGS-Goldmedaillen-Gewinnerin von 2007 Ekatarina Tudigescheva (RUS) durch und konnte dadurch ihren Vorsprung im Weltcup-Klassement weiter ausbauen. Um 900 Punkte liegt die Tirolerin (2600) nunmehr vor der heute viertplatzierten Nicolien Sauerbreij (NED, 1700), die sich im kleinen Finale der Italienerin Carmen Ranigler geschlagen geben musste.

Bei den Herren sorgte Manuel Veith für die Sensation. In seiner zweiten Weltcup-Saison fuhr der 22-Jährige nicht nur erstmals auf das Podium sondern direkt zu seinem ersten Karrierensieg. Nachdem der Schladminger Patrick Bussler (GER), Simon Schoch (SUI) und den späteren Dritten Matthew Morison (CAN) ausgeschaltet hatte, blieb Veith auch im Finale gegen Daniel Biveson eiskalt: „Ich habe zwar gegen Simon Glück gehabt. Danach bin ich aber konstant gefahren.“ Vor allem im Finale, als er nach einem Rückstand von 28 Hundertstel bis kurz vor der Ziellinie aufgeholt hatte, ehe sein schwedischer Kontrahent stürzte: „Das ist der Wahnsinn. Ich habe das noch gar nicht realisiert“, meinte Veith nach dem Rennen. „Das hätte ich mir nie erträumt. Mein Ziel war ein Top-10-Ergebnis.“

Trotz der unglücklichen Niederlage war Daniel Biveson nicht enttäuscht, schlüpfte er doch zum ersten Mal seiner nunmehr elfjährigen Weltcup-Karriere in das Gelbe Trikot des Führenden: „Das ist so cool. Ich wusste schon, dass ich es habe, nachdem Mathieu Bozzetto das kleine Finale gegen Morison verloren hatte.“ Dank seines zweiten Platzes heute führt der Schwede nunmehr mit 2000 Punkten – allerdings nur äußerst knapp – vor dem bislang in Front liegenden Franzosen (1950).

Die bislang schnellste Dame der laufenden Saison, Heidi Neururer, war hingegen glücklich, endlich einen „Fluch“ abgelegt zu haben: „Bisher war ich immer die Slalom-Queen und keiner hat mir einen Sieg im PGS zugetraut. Heute ist endlich ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich war den ganzen Tag über nervös, aber zum Glück ging es auf der Piste.“

PSL-Weltmeister Simon Schoch, der in seinem Viertelfinale gegen den späteren Sieger Manuel Veith beim drittletzten Tor in Führung liegend gestürzt war, musste im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er sich die linke Schulter ausgekugelt hatte. Inwiefern die wieder eingerenkte Schulter des heutigen Qualifikationsschnellsten weiteren Schaden genommen hat, soll in den kommenden Tagen in der Schweiz geklärt werden.

 

veröffentlicht am 08.12.2007

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