Mit Fieber zum Sieg:
Nicolien Sauerbreij gewinnt FIS Snowboard Weltcup

Nicolien Sauerbreij und Andreas Prommegger haben den dritten Parallel Riesenslalom des Snowboard FIS Weltcups 2007/2008 für sich entschieden. Nicolien wechselte dafür direkt vom Krankenbett auf die Piste.

Trotz Krankheit zum Sieg: Nicolien Sauerbreij.  Foto: Oliver Kraus, FISBei der Premiere La Molinas als Weltcup-Ausrichter konnte die Niederländerin gleich drei Österreicherinnen auf die Plätze zwei bis vier verweisen. Im Finale setzte sich die Siegerin von Bad Gastein bei ihrem zweiten Erfolg in Folge gegen Claudia Riegler durch. Im Kampf um Platz drei behielt Marion Kreiner die Oberhand über Doresia Krings. Marion Kreiner: „Es war heute brutal anstrengend, denn der Kurs war extrem steil und mit vielen Schlägen versehen. Irgendwann merkt man das einfach. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, auch wenn mehr drin gewesen wäre, aber ich habe nun mal einen Fahrfehler im Semifinale gehabt.“ Bei den Männern gab es beim WM-Ausrichter von 2011 ein Kuriosum, da alle drei Podiumsplätze gleichbedeutend mit den besten Karriereresultaten der Boarder waren.

Prommegger setzte sich im österreichischen Finale gegen Anton Unterkofler durch und feierte damit ins seinem 146 WC-Rennen den ersten Sieg. Im kleinen Finale fuhr Tyler Jewell (USA) dank seines Erfolges gegen Marc Iselin (SUI) erstmals auf das Podium.

Auch wenn die neue Weltcup-Führende Nicolien Sauerbreij vor dem Rennen zum engeren Favoritenkreis gezählt hatte, war sie doch am meisten über ihren zweiten Weltcup-Erfolg in Folge überrascht, denn „ich lag die letzten fünf Tage mit Fieber im Bett. Schon nach dem ersten Quali-Lauf waren meine Beine leer und ich musste mir danach jedes Mal aufs Neue sagen: ‚einmal noch’. Im Finale habe ich dann Vollgas gegeben.“

Andreas Prommegger holte sich den Sieg bei den Herren.  Foto: Oliver Kraus, FISIhre Konkurrentin Claudia Riegler, die am Ende aufgrund eines Fahrfehlers chancenlos gewesen war, zeigte sich dennoch zufrieden: „Endlich war ich mal wieder in einem großen Finale. Zuvor war ich bei fast jedem Rennen in der Quali unter den Top 4. Im Finale hat es dann aber nie für ganz oben gereicht. Ich wusste, dass ich geduldig bleiben muss. Das war ich, und es hat sich ausgezahlt.“

Bei den Männern konnte Andreas Prommegger sein Glück nach anstrengenden 10 Runs auf dem langen und mit 25 Toren geflaggten Kurs Cerdanya Catalunya sein Glück nicht fassen: „Ich bin schon so oft gefragt worden, ob ich nicht gewinnen will. Bisher hat es ja nie sein sollen. Heute hat aber alles super zusammengepasst.“ Ein hoch einzuschätzender Erfolg, war der 27-Jährige doch mit einem Handicap ins Rennen gegangen: „Ich habe immer noch Probleme mit der rechten Schulter, die ich mir ausgekugelt hatte. Wir haben die Operation noch aufgeschoben. Deshalb bin ich es auch locker angegangen. Aber dass ich heute gewinne ist unglaublich, einfach zu schön, um wahr zu sein.“

Aber nicht nur Prommegger freute sich nach dem Rennen. Auch sein Teamkollege Anton Unterkofler gönnte es dem Salzburger: „Ich freu mich, dass er endlich gewonnen hat. Für mich ist es schön, gegen ihn im Finale gefahren zu sein. Für mich ist das heutige Resultat sowieso sensationell.“

veröffentlicht am 20.01.2008

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