Mägert-Kohli und Karl sichern sich WM-Titel im Parallel Slalom:

Drei von fünf Wettbewerben der 8. FIS Snowboard Weltmeisterschaften in Gangwon sind absolviert. Die Weltmeister-Titel Nummer fünf und sechs holten sich heute Fränzi Mägert-Kohli (SUI) und Benjamin Karl (AUT) im Parallel Slalom.

Weltmeisterin Fraenzi Maegert-Kohli.  Foto: fotograferen.netIm Finale der Damen verwies die Schweizerin Doris Günther (AUT), die bereits gestern Silber im Parallel Riesenslalom gewonnen hatte, auf den zweiten Platz. Im Duell zweier Weltmeisterinnen von 2007 um Rang drei setzte sich die Russin Ekaterina Tudegesheva (PGS) erfolgreich gegen die ehemalige Titelträgerin im PSL, Heidi Neururer (AUT), durch.

Bei den Männern sicherte sich Benjamin Karl seinen ersten Weltmeistertitel, indem er dem gestrigen Zweiten Sylvain Dufour aus Frankreich im Finale keine Chance ließ – ein fantastisches Comeback für den Niederösterreicher, gestern in seinem ersten Rennen nach einer fünfwöchigen Verletzungspause noch das Podium als Vierter verpasst hatte. Im kleinen Finale überquerte Patrick Bussler (GER) die Ziellinie vor Rok Flander aus Slowenien.

Auch wenn für viele der Dritte Rang des Deutschen überraschend kam, hätten wohl noch weniger auf einen Triumph von Karl getippt, der aufgrund einer Fußverletzung, die er sich beim Joggen zugezogen hatte, fünf Wochen lang pausieren hatte müssen – auch wenn der 23-Jährige in einem Interview vollmundig angekündigt hatte, Doppelweltmeister werden zu wollen: „Ich wusste, dass das eine mutige Aussage war, die mich unter Druck setzen würde, aber es scheint, dass ich den Druck brauche, um gut zu sein. Es ist einfach unglaublich, der Wahnsinn!“ Vor allem, nachdem er erwartet hatte, wie gestern, seine Kräfte zum Ende hin zu verlieren: „Das ist neu für mich. Deshalb habe ich mich vor jedem Start gepuscht. Heute kam es bei diesen Bedingungen darauf an, weniger Fehler als die Gegner zu machen.“

Eben diese Bedingungen waren es, die für Fränzi Mägert-Kohli fast das Aus in ihrem Viertelfinale gegen Marion Kreiner bedeutet hätten. „Aber ich hatte Glück, dass sie dann im zweiten Run auch gestürzt ist. Ich hätte mir nie Gold im PSL erträumt. Ich wollte im PGS gewinnen.“ Nach der Gesamtperformance der Schweizer Damenmannschaft in den Parallel-Disziplinen, deren zwei Frauen je eine Medaille holten, gefragt, meinte die neue Titelträgerin: „Vor der WM hat uns niemand etwas zugetraut. Umso schöner ist es, jetzt zu gewinnen.“

Ihre zweite Silbermedaille bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in Gangwon erkämpften sich Doris Günther und Sylvain Dufour. Während die Österreicherin „ein wenig enttäuscht über das Verspielen eines Vorsprungs von 1.01 Sekunden im Finale“ war, strahlte der Franzose übers ganze Gesicht: „Zweimal Silber zu holen ist super. Vor allem im PSL, wo ich in dieser Weltcup-Saison noch nicht einmal ins Finale fahren konnte.“

Auch der drittplatzierte Patrick Bussler war begeistert, nachdem er noch am Vortag gemeint hatte, dass er im PSL nichts erwarten würde. Dementsprechend schwierig war es heute für ihn, „die richtigen Worte zu finden. Ich war in der Lage, gestern zu vergessen. Das ist unglaublich. Als ich oben stand, wollte ich unbedingt diese Medaille. Aber als ich dann gemerkt habe, dass Rok (Flander) gestürzt war, habe ich im Flachteil richtig weiche Knie bekommen. Ich kann das Alles immer noch nicht glauben.“

Die beste deutsche Snowboarderin bei den Damen war Selina Jörg, die sich über einen neunten Platz freuen durfte.

veröffentlicht am 21.01.2009

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