Kreiner und Anderson sind neue Parallel Riesenslalom-Weltmeister:

Im ersten Parallel-Rennen der FIS Snowboard Weltmeisterschaften in Gangwon haben Österreich und Kanada jubeln dürfen. Die neuen Weltmeister konnten sich gegen Marion Kreiner und Jasey Jay Anderson durchsetzen.

Podium der Frauen.  Foto: Agence ZoomDie Österreicherin Marion Kreiner verwies im Finale der Frauen ihre Teamkollegin Doris Günther auf den zweiten Platz und sicherte sich ihren ersten WM-Titel, dem zweiten für ihr Heimatland bei dem diesjährigen Großereignis, nachdem sie vor zwei Jahren Silber in Arosa gewonnen hatte. Im Kampf um Platz drei überquerte Patrizia Kummer (SUI) die Ziellinie vor der zuletzt stark fahrenden Japanerin Tomoka Takeuchi und sicherte sich somit völlig überraschend die Bronzemedaille.

Bei den Männern war es wieder Zeit für Jasey Jay Anderson, der sich 2003 in Whistler zum Doppelweltmeister gekrönt hatte. Vier Jahre nach seinem Erfolg sicherte sich der zweifache Vater eine weitere Goldmedaille, nachdem er den Franzosen Sylvain Dufour (FRA) auf den zweiten Platz verwiesen hatte. Sein jüngerer Landsmann Matthew Morison sorgte als Dritter für weiteres Edelmetall für Kanada. Vierter wurde Benjamin Karl aus Österreich.

Beim heutigen Rennen war es vor allem der Sieg von Jasey Jay Anderson, der den heutigen Weltmeisterschaftstag im Hyundai Sungwoo Ressort bestimmte. Kein Wunder, dass der 33-Jährige über das ganze Gesicht strahlte: „Ich bin ein alter, aber auch sehr glücklicher Mann. Es ist ein hervorragendes Ergebnis für Kanada, da auch Matthew (Morison) aufs Podium fahren konnte.“

Auch wenn er nicht mit dem Sieg gerechnet hätte, unterstrich der Snowboard-Veteran, dass „man immer Alles gibt, um zu gewinnen.“ Dafür hilfreich war vor allem die Tatsache, „dass ich auf diesem Hang traditionell gut abschneide.“ Immerhin siegte Anderson vor zwei Jahren in einem Weltcup an selber Stelle.

Podium der Männer.  Foto: Agence ZoomBei den Damen hätte man vor der Snowboard Weltmeisterschaft in Korea ebenfalls nicht mit so einem Ausgang gerechnet, blickt man auf die Weltcup-Ergebnisse von Kreiner, die anfangs nicht gut in Tritt gekommen war und es noch dazu im Finale mit der bislang stärksten Gegnerin dieser Saison zu tun bekam. Immerhin hatte Günther drei der fünf ausgetragenen Parallel-Rennen im Weltcup für sich entscheiden können: „Als ich über die Ziellinie bin, habe ich nur `Yes´ gerufen, jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll“, sagte die frischgebackene Weltmeisterin nach dem Zieleinlauf. „Ich denke, es hat sich ausgezahlt, dass ich mich über Weihnachten zurückgezogen habe, um mich wieder zu finden. Ich habe schon am Kreischberg gemerkt, dass ich eine Chance habe. Ich bin überglücklich. Gibt es etwas Besseres als den WM-Titel?“

Auch Patrizia Kummer war mehr als glücklich, nachdem sie sich mit ihrem ersten Podium-Rang, ausgerechnet bei einer WM, überrascht hatte: „Es ist unglaublich. Ich wusste zwar, dass ich schnell sein kann, hätte aber nie gedacht, dass es zu einer WM-Medaille reicht.“

Mit Sylvain Dufour hätten wohl ebenfalls die Wenigsten gerechnet, denn in bislang 91 Weltcupstarts gelang dem 26-Jährigen erst viermal eine Top-10-Platzierung, davon ein Podiums-Resultat. Vor knapp einem Monat wurde der Franzose Zweiter in Limone Piemonte und stand auch dort mit den beiden Kanadiern gemeinsam auf dem Podest: „Ich bin sehr glücklich, auch wenn ich heute gewinnen wollte. Aber Jasey (Anderson) war einfach schneller.  Aber ich bin froh, dass ich mein bestes Snowboarden zeigen konnte.“

veröffentlicht am 20.01.2009

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