Snowboard WM-Titel in der Halfpipe gehen nach Asien:

Mit Jiayu Liu (CHN) und Ryoh Aono (JPN) haben sich heute zwei Favoriten den Halfpipe-Titel bei den FIS Snowboard Weltmeisterschaften in Gangwon gesichert. Ex-Weltmeister Mathieu Crepel wurde Dritter.

Der neue Weltmeister Aono.  Foto: fotograferen.netLiu krönte sich im zweiten Run des Damenfinales, nachdem sie im ersten gestürzt war. Der Shootingstar verwies mit 43.5 Punkten Holly Crawford (AUS, 39.6) und Paulina Ligocki (POL, 38.5) auf die Plätze zwei und drei. Bei den Männern bestätigte Aono seine Leistungen aus Training und Qualifikation eindrucksvoll. Der 18-Jährige, der in der Halle das Boarden lernte, zeigte in beiden Finaldurchgängen die Bestleistung und wurde am Ende mit 47.3 Punkten der verdiente neue FIS Snowboard Weltmeister.

Jeff Batchelor (44.4) aus Kanada und der Ex-Weltmeister Mathieu Crepel (FRA, 43.3) rundeten das Podium ab. Damit standen drei Rider auf dem Podest, die in den Jahren zuvor jeweils die Halfpipe-WC-Wettbewerbe am selben Ort für sich entschieden hatten.

Letztlich war es aber das Können des Siegers von 2008, der am Besten mit den windigen Bedingungen bei der FIS Snowboard WM zurecht kam. Aono startete mit einem extrem hohen Stalefish und ließ danach einen massiven Backside 540 folgen, eher er Back-to-Back 1080er und Back-to-Back 900er, allesamt mit langen Grabs, zeigte. Das und die imposante Höhe seiner Tricks machten Aono zurecht zum neuen Titelträger, dem ersten Japans, nachdem zwei Jahr zuvor Kazuhiro Kokubo an Crepel gescheitert war: „Ich bin sehr stolz. Ich bin hergekommen, um zu gewinnen. Ich habe mein Bestes in einem starken Feld gegeben.“

Abgesehen von seinem perfekten Riding profitierte Aono auch davon, dass sich nahezu alle seiner Kontrahenten Fehler beim Versuch leisteten, die Höchstwertung des Japaners aus Run eins anzugreifen. Einer von ihnen war der Ex-Champ Crepel: „Natürlich habe ich es versucht, dann aber meinen Backside 900 versaut.“ Und trotz Titelverlusts war er „mehr als zufrieden. Nach zwei Jahren erneut eine Medaille zu holen ist super. Den morgigen Big Air will ich aber gewinnen“, so der Doppelweltmeister von 2007 (Halfpipe und Big Air) weiter.

Während Crepel, Koski (FIN), Zebrowski (FRA) oder auch Haller (SUI) scheiterten, Druck auf Aono aufzubauen, war Jeff Batchelor einer der wenigen, der sich verbessern konnte: „Das war ein langer Weg. Ich habe aufgrund einiger flacher Landungen im Training von der Hüfte ab Schmerzen gehabt. Nur mit Schmerzmitteln konnte ich starten. Das ist unglaublich!“

Wie Aono bei den Männern, hatte auch Jiayu Liu bei den Damen den letzten Weltcup vor der WM in Gujo, Japan, für sich entschieden. Und wie ihr japanisches Pendant war auch die 18-Jährige die erste Asiatin, die Gold bei einer FIS Snowboard WM holen konnte und sich zugleich zwölf Tage nach ihrem Geburtstag ein verspätetes Geschenk machte: „Ich bin sehr stolz, die WM gewonnen zu haben. Die Organisatoren haben für eine perfekte Pipe gesorgt. Ich habe alles gegeben, nachdem mich mein Sturz im ersten Run unter Druck gesetzt hat.“

Aber ungleich Aono musste die Chinesin auf Holly Crawfords zweiten Run warten, bevor sie feiern konnte. Die Australierin hatte nach dem ersten Durchgang vorne gelegen und zeigte dann mit einem Frontside 900 den besten Trick des Tages, konnte am Ende ihres Runs aber nicht mehr sauber genug fahren: „Ich musste alles probieren. Die Pipe ist schneller geworden. Aber ich habe sehr viel Spaß gehabt.“ Den hatte auch Paulina Ligocka, die ihre Bronzemedaille von 2007 wiederholen konnte: „Ich bin so happy. Ich kann es gar nicht fassen. Nach dem ersten Lauf war ich so nervös, konnte aber zum Glück meinen zweiten stehen.“

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veröffentlicht am 23.01.2009

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