Interview mit Ernst Garhammer:
Tiefschnee für alle

Mit den Trainingsmethoden von Ernst Garhammer können Skifahrer aller Könnerstufen das Tiefschneefahren erlernen. Checkt das Interview mit dem ehemaligen Trickski-Europameister!

Ernst Garhammer Tours.   Foto: VeranstalterBeim Skifahren ist es wie beim Fußball. Ein bisschen Können ist bei jedem vorhanden, aber es mangelt oft an ausreichender Erfahrung. „Wenn sich die Skifahrer etwas mehr Technik und Know-how aneignen würden, dann könnten sie sehr viel mehr Spaß im Schnee haben“, so Freestyle-Legende und Ex-Trickski-Europameister Ernst Garhammer.

Ernst Garhammer im Interview

„Die Krönung des Skifahrens, elegante Schwünge im Tiefschnee, sind für jeden machbar.“ Das beweist Garhammer mit seinen Tiefschneekursen, in denen er seit vielen Jahren mit seiner ABS-Technik erstaunliche Erfolge erzielt. Im Interview verrät er, wie auch Anfänger und Senioren ohne Angst und mit großer Leidenschaft off-piste unterwegs sein können.

Wenn man die Skiwerbung betrachtet, sieht man fast nur noch waghalsige Freerider, die über steile Hänge in den Abgrund springen. Bei diesem Anblick bekommt man als Normalfahrer viel Respekt vor Ausflügen ins Gelände und traut sich fast nicht weg von der Piste.

"Natürlich sollte man gerade abseits der Pisten viel Respekt haben. Aber wie so oft im Leben hat die Werbung mit dem Alltag nicht viel gemeinsam. Skifahren in unpräpariertem Gelände ist die natürlichste Art des Skifahrens. So hat alles einmal angefangen. Und so hat es Millionen Menschen begeistert. Heute sind die Voraussetzungen für erfolgreiche Erlebnisse im Tiefschnee so gut wie nie zuvor."

Was bedeutet das konkret?

"Zum einen ist die Ausrüstung sehr gut geworden. Die Bekleidung ist hochfunktionell, komfortabel und angenehm. Zudem gibt es Ski, die speziell an Bedingungen im Tiefschnee angepasst sind und erstaunliche Erfolgserlebnisse bieten können. Das ist die Basis. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Off-piste Fahren ist ausgesprochen sicher. Kollisionen sind extrem selten und wer fällt, landet weich. Hier braucht es die richtige Technik, denn ohne diese ist das beste Equipment nicht viel wert."

Als klassischer Pistenfahrer muss man sich also umstellen.

"Piste ist nicht Tiefschnee. Die Umstellung ist jedoch mit der richtigen Technik, wie sie bei Garhammer Ski Tours vermittelt wird, fast kinderleicht. Dank unserer Kurse werden Wintersportler aller Könnensstufen und Altersklassen innerhalb kürzester Zeit zu leidenschaftlichen Tiefschneefans – egal, ob sie erst wieder einsteigen wollen oder keine Lust auf den Pistenbetrieb haben. Es kommen auch Anfänger, die wir zu souveränen  Off-piste Fahrern machen."

Ernst Garhammer Tours.   Foto: VeranstalterAnfänger? Ist das nicht übertrieben?

"Keinesfalls. Wir empfehlen Anfängern, die Interesse am Tiefschneefahren haben, einen zumindest eintägigen Privatkurs. Sobald die Basics da sind, fangen wir mit leichten Ausflügen in sanftes Gelände an. Das geht leicht und entspricht den natürlichen Bewegungsabläufen des Menschen."

Wie sehen diese Kurse im Detail aus?

"Wir bieten den ganzen Winter über verschiedenste Kurse in zahlreichen erstklassigen Tiefschneerevieren vom Kitzsteinhorn über die Zugspitze bis in die Schweizer Berge an. Unsere erfahrenen und hochqualifizierten Coaches bilden ausgewogene kleine Gruppen mit maximal acht Leuten, nehmen sich viel Zeit, zeigen die Sicherheitsaspekte auf und demonstrieren in der Praxis die Vorzüge unserer ABS-Technik."

Wie funktioniert diese ABS-Technik?


"Die Abkürzung steht für Andrehen, Beugen, Strecken. In der Praxis heißt das, dass unsere Tiefschneefahrer mit eleganten, rhythmischen und tänzerisch anmutenden Bewegungen im Schnee unterwegs sind. Diese Sicherheit im Ablauf der Bewegung nimmt zum Beispiel die weit verbreitete Angst vor dem ersten Schwung im hohen Schnee."

Jeder Schwung fügt sich mit dieser Technik nahtlos an den nächsten an. Dank der fast ausgestreckten Arme hat der Fahrer eine sehr gute Balance. So stabilisieren sich beispielweise auch Slackliner. Diese Stabilität bringt ein Erfolgserlebnis, das die Leute wirklich beflügelt. Und dieses Gefühl ist es, das den meisten Skifahrern abhanden gekommen ist."

Was meinen Sie damit?

"Skifahren muss wieder Spaß machen. Die Leute sollen strahlen wie Kinder zu Weihnachten. Sie müssen die Faszination dieser wunderbaren Bergwelt erleben und nicht irgendwo im Massenbetrieb untergehen. Die Menschen haben das ganze Jahr über Stress. Bei uns entdecken sie eine neue, nicht erwartete Lebensqualität."

Wie lange dauert es, bis dieser Spaß Realität wird?

"Das hängt zunächst von den Teilnehmern selbst ab. Es ist nicht so sehr eine Frage des technischen Niveaus, sondern der Einstellung. Wer sich nicht unter Druck setzt, sondern locker die Sache angeht, kann innerhalb weniger Stunden Erfolg haben und diese neue Faszination erleben. Damit erreichen unsere Teilnehmer generell mehr Spaß beim Skifahren.

Was machen die Leute, wenn sie wirklich gut im Gelände unterwegs sind und etwas Neues erleben wollen?

"Dann fliegen sie mit uns zum Heliskiing in die Rocky Mountains, in den Kaukasus oder nach Kamtschatka, machen Skitouren auf den Lofoten. Diese Reisen sind immer am schnellsten ausgebucht."

Weitere Infos zu den Skikursen von Ernst Garhammer findet ihr auf der Homepage.

veröffentlicht am 29.10.2012

Young Blood Summer Camp 2012.  Foto: Veranstalter
Freeski

Young Blood Freeski Camps 2012/2013: Die Termine stehen fest

Kinder und Jugendlich haben auch in diesem Winter wieder die Chance, ihre Freeski-Skills bei den Young Blood Freeski Camps zu verbessern. Checkt hier alle Infos zu den Camps und Terminen der Young Blood Freeski Camps 2012/2013!

SAAC Lawinencamps 2012/2013.  Foto: SAAC
Snow

SAAC Lawinencamp 2012/2013: Mehr Sicherheit abseits der Pisten

Wer in Zukunft beim Freeriden auf Ski oder Snowboard sicherer unterwegs sein will, sollte an einem der SAAC Lawinencamps 2012/2012 teilnehmen. Hier werden die Teilnehmer von Profis über Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen aufgeklärt.

risk'n'fun 2012.  Foto: Heli Dueringer
Snow

risk'n'fun 2012: Sicherheitscamps für Freerider

Richtiges Verhalten beim Skifahren und Snowboarden abseits befestigter Pisten: Das können die Teilnehmer beim risk'n'fun erlernen. Die Camps sind für alle gedacht, die das Verletzungsrisiko beim Freeriden kennen und minimieren wollen.

Schon gesehen? :
Aus unserem Shop: und vieles mehr...

Funsport auf Pinterest

Die krassesten MTB Crashes

Aktuelle Schneehöhen

powered by

Der Skihallen Test

Wir haben Deutschlands Skihallen für Euch getestet!
SnowDome Bispingen
Skihalle Neuss
Alpincenter Bottrop

Hier geht es zum großen Skihallen Test!

Freeski Specials

Freeski News
Aktuelle Berichte und News

Freeski Videos
Videos und Clips

Freeski RSS Feed
Immer auf dem Laufenden!

Skiurlaub
Jetzt buchen!

Content End
 
 
 
Newsletter Eintragen - Werben - Impressum - Kontakt - Partner - Sitemap - Datenschutz