Stefan Gimpl gewinnt dritten FIS Big Air Weltcup in Serie:

Beim LG Snowboard FIS Weltcup in Quebec City sicherte sich Janne Korpi den zweiten Sieg in zwei Tagen. Der Vierte Platz beim Big Air reichte Stefan Gimpl um den dritten Weltcup-Titel in Folge zu gewinnen.

Stefan Gimpl mit der Weltcup Trophäe.  Foto: FIS-Oliver KrausDer 30-jährige Stefan Gimpl aus Österreich konnte seinen fünften Weltcup-Winter mit dem insgesamt vierten Titel abschließen. Die bereits dritte Kristallkugel in Folge sicherte sich der Salzburger mit einem vierten Platz beim Big Air Finale am 23. Januar 2010 in Quebec City, Kanada.

Gewinnen konnte den fünfte und damit letzte Big Air-Wettbewerb des LG Snowboard FIS Weltcup 2010 der Finne Janne Korpi. Nachdem der 23-jährige Finne bereits den Halfpipe-Contest in Stoneham gewonnen hatte, sicherte sich Korpi vor 25.000 Zuschauern den zweiten Sieg innerhalb von zwei Tagen.

Zweiter wurde Stefan Falkeis aus Österreich (50,0), der erstmals den Sprung aufs Podium schaffte. Jaakko Ruha (FIN, 49,4) rundete als Dritter das Podium ab.

Die eisigen Bedingungen an der Ostküste Kanadas scheinen Janne Korpi zu liegen, der nach dem Halfpipe-Nachtfinale auch beim Big Air unter Flutlicht erfolgreich war und damit seinen vierten Big Air Weltcup-Sieg feiern durfte. Dass er am Ende ganz oben auf dem Podest stand, war allerdings einem guten Sprung in der Qualifikation geschuldet.

„Im Training lief es gar nicht. Ich glaube, ich habe nicht einen Trick gestanden. Ich habe schon überlegt, ob ich mir das überhaupt antun soll“, so der WM-Dritte im Big Air von 2007.

Korpi beim Sprung in Quebec Foto: FIS-Oliver KrausNach einem kurzen Gespräch mit seinem Trainer Pekka Koskela trat er dann aber doch an und kam im Verlauf der Veranstaltung immer besser in Fahrt. Im Finale überzeugte die finnische Hoffnung für einen Olympia-Medaille in der Halfpipe dann die Judges mit „Frontside 1080“ und „Cab 900“.

„Ich habe nach diesem Training wirklich nicht damit gerechnet. Aber die Qualifikation hat mir Selbstvertrauen gegeben. Das ist schon der Wahnsinn, es war ein super Wochenende für mich.“

Ähnliches dürfte sich auch Stefan Falkeis gedacht haben, der in seinem 54sten Weltcup-Start erstmals den Sprung aufs Podium schaffte. „Ich kann es gar nicht glauben, ich bin total überrascht“, so der 26-Jährige direkt nach dem Ende des Finales. Schon mehrmals hatte der Tiroler die Chance auf eine Top-3-Platzierung gehabt, wurde gar einmal Vierter (Moskau 2007), doch oft scheiterte er im letzten Versuch.

„Ich habe mir heute gesagt, dass ich dieses Mal den letzten Versuch stehe („Cab 900“ nach „Cab 1080“). Ich probiere es jetzt schon so lange. Ich bin froh, dass es geklappt hat.“

Das Podium in Quebec.  Foto: FIS-Oliver KrausZumal schon Gedanken an den Rücktritt im Kopf herum spukten. „Ich habe überlegt, ob ich aufhören soll. Doch jetzt mach ich wohl weiter. Ich muss mal mit meiner Freundin reden.“

Weitermachen wird auch Stefan Gimpl. Ob allerdings eine weitere Kristallkugel hinzukommen wird, bezweifelt der Snowboard-Veteran bei aller Freude.

„Ich hätte eh nicht gedacht, dass diese Saison so gut verläuft, vor allem nicht am Anfang. Die ganzen Kids zeigen Hammer-Tricks (Double Corks), die ich nicht springe. Aber bei mir lief es einfach optimal“, so der 30-Jährige Salzburger, der in insgesamt 24 Weltcup-Starts 17 Mal auf dem Treppchen stand, davon neun Mal ganz oben.
Allerdings gestand Gimpl am Ende doch, „dass Gian-Luca (Cavigelli) mich ganz schön ins Schwitzen gebracht
hat. Ich musste davon ausgehen, dass er wie immer vorne mit dabei ist.“

Doch dieses Mal irrte der Österreicher, denn Cavigelli patzte in jedem seiner drei Finalversuche. Egal ob „Double Cork Backside 1080“ oder „Cab 900“, nichts wollte dem Schweizer gelingen, der als einziger noch die Chance auf die Kristallkugel gehabt hätte.

„Heute war einfach der Wurm drin. Ich bin ganz normal gefahren, aber es ist nicht gut ausgegangen“, so der 21-jährige, der am Ende aber mit der Saison zufrieden war: „Die Saison war super. Und Stefan (Gimpl) war eigentlich eh schon zu weit weg.“

veröffentlicht am 27.01.2010

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