Flo Geyer gewinnt Chill And Destroy Finale am Weißseegletscher:

Am vergangenen Sonntag konnte mit etwas Verzögerung und bei schwierigen Bedingungen auf knapp 2600 Höhenmetern das „Chill And Destroy“ Finale der Freeskier am Weißseegletscher ausgetragen werden. Bastian Bäumer berichtet.

Impresionen: Chill and Destroy Final 2009 Weißsee Foto: facy@chillanddestroy.com Erst im zweiten Anlauf konnte das diesjährige „Chill And Destroy“ Finale am Weißseegletscher ausgetragen werden. Zunächst sollte hoch über den Dächern Uttendorfs das Finale am 28. März stattfinden und über den neuen internationalen deutschen Meister in den Klassen Freeski Men, Freeski Kids und Freeski Girls entscheiden.

Noch in den Kitzbühler Alpen empfing ein klarer blauer Himmel die Rider, die die Reise ins Pinzgau aufgenommen hatten. Doch der Weg vom Tal Richtung Gletscher ließ nichts Gutes erwarten. Schneefall und vor allem der Wind setzte von Serpentine zu Serpentine stärker ein und spätestens an der Gondelstation stand fest, dass unter diesen Bedingungen kein sicherer Wettkampf stattfinden konnte. Dem Föhnsturm Tribut gezollt, konnte aber schon am nächsten Tag ein Ausweichtermin gefunden werden: Das Wochenende nach dem Osterfest.

Am Samstag, den 18. April konnte also im zweiten Anlauf das Finale der Freeskier im Lakesidepark ausgetragen werden. Die Frühlingstemperaturen hatten zwar schon etwas am Schnee des Gletscherparks gezerrt, aber diese schwierigen Bedingungen und die immer wieder durchziehenden grauen Wolken konnten an diesem Wochenende 24 Freestyler nicht aufhalten, den Park dem Tourmotto entsprechend zu rocken. Mit 13 Teilnehmern waren mal wieder die Freeski Kids die überragende Mehrheit im Park. Bei diesem Potential darf man gespannt sein, was sich in den nächsten Jahren in diesem Sport bewegen wird.

Nachdem das schwierige Parksetup mit harten kurzen Landungen und steilen Absprüngen im Laufe des Trainings und der Qualifikation mehrere  Verletzungen zur Folge hatte, wurde nach Rücksprache mit den Fahrern entschieden, dass die Quali-Läufe der Girls und Freeski Kids gleichzeitig das Endergebnis bedeuten sollten. Ganz knapp fiel dabei die Entscheidung bei den weiblichen Teilnehmern um den Sieg auf zwei Brettern aus. Doch letztendlich konnte sich mit Elisabeth Gram die jüngste Starterin besonders mit ihrer agressiven Rail-Line vor Jule Seifert und Tabea Runge durchsetzen.

Mit ihrem Sieg in Kaprun und einem weiteren zweiten Platz am Kaunertaler Gletscher sicherte sich Jule Seifert den Tour Gesamtsieg inklusive des begehrten Chill and Destroy-Siegelrings. Bei den Freeskiern unter 16 Jahren fiel der Sieg schon etwas deutlicher aus. Fast schon in gewohnter Weise hieß der Sieger am Ende Markus Obwaller. Auf den Rails sowie am Kicker überzeugte er die Judges und darf sich erneut internationaler deutscher Freeskimeister nennen. Und dem nicht genug sicherte er sich damit auch schließlich den Gesamtsieg auf der diesjährigen Tour. Über den zweiten und dritten Platz entschieden schließlich gerade mal 0,3 Punkte. Diesen knappen Vorsprung fuhr sich Luca Exenberger vor Maximilian Nopperney heraus.

Impresionen: Chill and Destroy Final 2009 Weißsee Foto: facy@chillanddestroy.com Nach Rücksprache mit den Fahrern entschieden sich die Organisatoren bei den Freeski Men die finalen Runs wie geplant stattfinden zu lassen. Über den knappen Sieg im Finale entschied letztendlich der Sprung am Kicker. Dabei stellte Flo Geyer einen sauberen switch Siebener in die Landung und räumte damit den höchsten Score des Tages ab und hielt damit Johannes Drexl wie schon in der Qualifikation knapp hinter sich. Mit dessen Flatspin 540 sicherte er sich aber verdient den zweiten Platz vor Gottfried Gram.

Nach der erstmaligen Trennung von Snowboardern und Freeskiern auf der Tour in diesem Jahr darf man gespannt darauf sein, wie die Chill And Destroy Tour im nächsten Jahr auftreten wird. Die große Resonanz auf den einzelnen Tourstopps und die vielen jungen Rider lassen in jedem Fall verheißungsvoll in die Zukunft blicken. Damit bleibt schließlich nur noch der große Dank an die Veranstalter um Frontman „Facy“, die aus einer ehemaligen Diplomidee diese großartige Plattform für Freestyle auf einem und zwei Bretten geschaffen haben.

Ergebnisse:

Freeski Men:
1. Flo Geyer (GER)
2. Johannes Drexl (GER)
3. Gottfried Gram (AUT)

Freeski Kids:
1. Markus Obwaller (AUT)
2. Luca Exenberger (AUT)
3. Maximilian Nopperney (AUT)

Freeski Girls:
1. Elisabeth Gram (AUT)
2. Jule Seifert (GER)
3. Tabea Runge (GER)

veröffentlicht am 24.04.2009

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