Chill and Destroy Tour 2011:
Trickfeuerwerk auf der Ehrwalder Alm

Die Rider des ersten TTR 3Star Events der Chill and Destroy Tour 2011 zündeten ein Trickfeuerwerk am strahlend blauen Himmel über der Ehrwalder Alm. Bei den Rookies freut sich der Schweizer Urs Hediger nun über ein großzügiges Taschengeld.

Chill and Destroy Tourstopp auf der Ehrwalder Alm 2011.  Foto: Andreas MohauptKnapp 70 ambitionierte Snowboarder nahmen die Gelegenheit wahr und shreddeten beim ersten TTR Worldtour 3Star Event der aktuell laufenden Chill and Destroy Tour auf der Ehrwalder Alm den Slopestyle Park. Dabei sorgte das Hochdruckgebiet „Barbara“ für einen strahlend blauen Himmel und bestes Kaiserwetter bei eisigen Minusgraden in den Alpen.

Auf der „Payroll“ standen ein Preisgeld und Sachpreise im Wert von insgesamt 5.000 US Dollar. Einen Großteil davon hat sich der Schweizer Deniz Cinek mit seinem Sieg abgeholt. Urs Hediger – ebenfalls aus der Schweiz - gewann eindrucksvoll die Kids-Wertung und kann sich über ein großzügiges Taschengeld freuen.

Durch eine leichte Brise am Morgen wurden aus minus füns Grad Celsius ganz schnell gefühlte minus 15 Grad. Dies war jedoch nicht wirklich störend, weil dadurch die Schneequalität über den ganzen Tag relativ gleichbleibend blieb. Der Betterpark Ehrwald stand wie immer „wie geleckt“ da.

Chill and Destroy Tourstopp auf der Ehrwalder Alm 2011.  Foto: Andreas MohauptDie Shaper um Wille Kaufmann hatten am Freitag noch einmal Feintuning betrieben, so dass die Rider ein frisch geshaptes Contest Setup erwartete. Neben der bekannten zweier Pro Kicker Line im oberen Bereich des Parks haben die Shaper auch den Obstacle/Rail-Park um die Ecke in Richtung Schlepplift mit viel Liebe bedacht.

Eine Jib Barrel lud zum „Bonk“ in knapp zehn Meter Höhe ein. Dazu konnte ein neuer fünf Meter Pipeslide, die gewohnte neun Meter Rainbow Box, Kinked Box, acht Meter Down Rail sowie zwei Curved Boxen nach bester Manier bearbeitet werden. Eines war jedoch bereits vor dem Contest klar: dieser Event würde an den Kickern entschieden werden!

Das knapp 20 Köpfe umfassende Starterfeld der Kids las sich am Samstag wie ein „Who is who“ des europäischen Snowboard Nachwuchses. Neben den Deutschen Grünwald-Brothers Max und Tobi aus Oberammergau, waren auch Nico Offensperger, Tjark Fritsch, Maximilian Preisinger und viele weitere deutsche „Mini-Shreds“ angereist.

Der Chill and Destroy Toursieger der vergangenen Saison Stefke Vanderweyer wurde von seinen belgischen Kollegen Jordy Keesmeekers, Dieter Demey und Flor de Laat begleitet. Die österreichischen Lokalmatadoren Roland Hörtnagl, Philipp Kundratitz und Thomas ENnk waren in dieser Kategorie eher in der Minderzahl.

Chill and Destroy Tourstopp auf der Ehrwalder Alm 2011.  Foto: Andreas MohauptUnd - obwohl nur zu zweit angereist, landeten die Schweizer Urs Hediger und Menduri Stecher mit einer eindrucksvollen Demonstration ihres Könnens, beide auf dem „Stockerl“. Lediglich Philipp Kundratitz konnte sich noch als Zweiter zwischen die Beiden schieben. Urs Hediger begeisterte im Finale die Judges mit seiner astreinen „Backflip 180 to BS 720 Combo“ an den Kickern.

Das Niveau bei den „Herren“ war bereits in der Qualifikation so hoch, dass statt der üblichen zehn Rider die ersten 15 Starter ins Finale einzogen. Dass dann aber Rider wie Thibault Berard aus Frankreich, Simon Pircher aus Österreich, Max Horn aus Deutschland oder sein Landsmann Jonel Fricke den Einzug ins Finale der besten 15 verpassten, vermag den hohen Riding Level, der bereits in der Qualifikation herrschte, noch mehr ins rechte Licht zu rücken.

Aboniy Gabor dominierte die Qualifikation und führte diese auch verdient als Erster an. Verantwortlich dafür, dürfte seine wunderschöne BS 900 to CAB 540 Kombination in der Quali sein, die er so dann im Finale leider nicht mehr hinstellen konnte. Am Schluss reichte es für den Deutschen nur zum 15. Platz.

Chill and Destroy Tourstopp auf der Ehrwalder Alm 2011.  Foto: Andreas MohauptDas ganz große Feuerwerk wurde an diesem Tag unter anderem vom Finnen Nuutti Niemelä gezündet, der sich mit CAB 900 to FS 900 auf den fünften Platz katapultierte. Oder von Philipp Frötscher (4. Pl., AUT) mit sehenswerter FS 1080 to BS 540 Combo.

Patrick Cinca aus Deutschland, im Vorjahr noch Gewinner des CaD Finales in Arosa, bestätigte seine Topform und landete mit einer hammermäßigen CAB 900 to FS 900 Kombination auf dem dritten Platz. Den Vogel schossen jedoch die beiden Ersten ab.

Der Österreicher Matthias Weissenbacher auf Platz zwei, legte vor mit Double Backflip to FS 1080 Double Corked, wobei der Double Corked nicht ganz sauber gelandet war. Und dann kommt der Züricher Deniz Cinek und lässt im zweiten Final Run eine blitzsaubere BS 1080 to CAB 900 Combo raus.

Ohne einen Wackler in der Landung! Eigentlich hätte bereits sein erster Final Run (SW BS 900 to BS 900 - ebenfalls super clean gelandet...) schon für den Sieg gereicht...!

Chill and Destroy Tourstopp auf der Ehrwalder Alm 2011.  Foto: Andreas MohauptMit seinem Sieg hat sich Deniz Cinek außerdem eine Wildcard für den Ride Shakedown von 11. bis 12. März 2011 in Garmisch-Partenkirchen verdient und steigt dort direkt im Halbfinale ein. Die beiden weiteren Platzierten bekommen einen kostenlosen Startplatz für die Planet-Sports Amateur-Qualifikation.

Der TTR Worldtour 3Star Chill and Destroy Contest in Ehrwald hat definitiv gerockt! Das Riding Niveau wird auch im nicht professionellen Bereich immer Krasser und steigt stetig. Mann kann bereits jetzt gespannt sein, was die Rider beim CaD Finale auf dem Hintertuxer Gletscher aus dem Zylinder zaubern werden. Dieser CaD Wettbewerb war schon mal eine sehr gelungene Kostprobe dafür was in Zukunft dann wohl geboten sein wird.

veröffentlicht am 03.02.2011
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