Chill and Destroy:
Gelungene Premiere 2009 in Serfaus

Die Chill and Destroy Tour feierte in Serfaus eine Tourstopp-Premiere. Die Wetterbedingungen hierfür zeigten sich nach langer Durststrecke erstmals wieder von ihrer besten Seite.

Chill and Destroy in Serfaus.  Foto: facy@chillanddestroy.comBeim Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen am Samstag Morgen erhellte sich bei vielen die Mine schlagartig, als sie den strahlend blauen Himmel über den schneebedeckten Bergen erblickten. Die Temperaturen an diesem Tag ließen Erinnerungen an Summercamp-Erlebnisse wach werden, konnte man doch mit T-Shirt bekleidet, locker den ganzen Tag am Berg beim Chillen verbringen.

Das Wettkampf-Areal der Chill and Destroy Tour 2009 bestand aus einer großen Kickerline mit einem 15 Meter und einem 18 Meter Table, sowie einer Medium-Kickerline mit jeweils etwa zehn bis zwölf Meter Tablelänge. Danach konnte ein wunderschönes Stufen-Setup mit etwa 20 Metern Länge (Double-Kinked Box und Double Kinked-Rail) oder wahlweise auch ein knapp acht Meter langer Picknick-Table gecleart werden. Den Abschluss des Geländes markierte ein längs eingebauter Wallride mit zahlreichen Variationsmöglichkeiten.

Die Jury um Flo Müller behielt im Zuge der Competition immer den vollen Durchblick, obwohl das Riding-Level an diesem Tag wieder sehr hoch und die Leistungsdichte enorm war. Zahlreiche Pistenbesucher verfolgten an diesem Samstag vom Rande aus das rege Treiben im Slopestyleparkund feuerten die Rider an. Die Stimmung war sowieso sensationell, da auch das Wetter und das wunderbare Bergpanorame seinen Teil dazu beitrugen.

Die auffälligen Rider in der Quali waren sicherlich Lokalmatador Friedrich Gram, die beiden Deutschen Jonel Fricke und Benno Postert, die beiden Tschechen Roman Dlauhy und Thomas Tuzcar, die Schweizer Patrick Müller und Roger Schuler, sowie dem weiteren Österreicher Bernhard Kraxner. Dominiert jedoch, wurde das Fahrerfeld der Männer vom Mayerhofener Florian Heim und von Philipp Frötscher aus Nauders /AUT der mit Platz eins in der Quali und einem super ausgeführten fs 9er (sowie bs 3er, fs 7er) in die verdiente Pause zwischen Qualifikation und Finale ging.

Bei den Jungen unter 16 Jahren kamen die besten drei aus der Quali weiter. Unter ihnen auch Fabian Fraidl (Zams /AUT), der als Führender überlegen ins Finale einzog. Dahinter sorgte wieder einmal Angelo Gastl, der bereits beim Chill and Destroy in Alpendorf letzte Woche gewonnen hatte, für Furore! Als Drittplatzierter der Quali zog der Innsbrucker Phillip Kundratitz auch noch ins Finale ein.

Frisch gestärkt nach der Pause wurden die Finalisten zum Start geschickt. Während in der Quali die Scores aus den beiden Runs addiert wurden, durften die Rider im Finale drei Mal an den Start gehen, wobei der beste von den drei Runs zählte. Den Sieg bei den „Großen Jungen“ sicherte sich im Finale Philipp Frötscher. Nach zweijähriger Contest-Abstinenz konnte er gleich im ersten Contest zeigen, auf welchem Level er sich bewegt und landete dabei ganz oben auf dem Podest. Sehr eindrucksvoll sein bester Run: bs 3er am ersten Kicker, dann fs 1080 am großen zweiten Kicker, danach 270on-270 off-Combo am Picknick-Table und als Abschluß noch einen schönen Wallride-Jib.

Zweiter und damit auch fürs Chill and Destroy Finale in Arosa qualifiziert, wurde der Tscheche Roman Dlauhy .Sein bester run: bs 720, fs 540, 50/50 180off am Stufen-Setup. Der Zillertaler Florian Heim erhielt vom Veranstalter für seine beeindruckende Performance über den gesamten Contest und aufgrund seines dritten Platzes vorab eine Wildcard für das ChillandDestroy-Finale in Arosa am 4. April 2009. Sein bester Run: bs 3er Shifty, fs 720 doublegrab! Der undankbare vierte Platz geht an den Deutschen, aber in Innsbruck lebenden Benno Postert, der als Zweitplatzierter des Finales 2008 sowieso schon für das Finale 2009 gesetzt ist.

Bei den Kids machte Angelo Gastl aus Längenfeld in Österreich mit einem Backside Rodeo im Finale alles klar und platzierte sich auf Platz 1. Zweiter wurde Fabian Fraidl aus Zams in Österreich. Platz drei ging wieder einmal an den Innsbrucker „Nachwuchsrocker“ Phillip Kundratitz.

Serfaus wird sich auf jeden Fall als fester Tourbestandteil der Chill and Destroy etablieren. Der Tourstopp hat bewiesen, dass dort eine super Stimmung im perfekt geshapten Funpark herrschen kann. Wer einmal die Gelegenheit hat, nach Serfaus-Fiss-Ladis zu fahren, um seinen Winterurlaub dort zu verbringen, wird mit einem Gefühl der Genugtuung nach dem Trip wieder nach Hause fahren.

veröffentlicht am 18.03.2009

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