Chill and Destroy 2009:
Hohes Niveau in Alpendorf

Die Teilnehmer der Chill and Destroy Tour in Alpendorf hatten am Vormittag noch mit Schneefall und zeitweise schlechter Sicht wegen immer wiederkehrender Nebelschwaden zu kämpfen. Max Glatzl und Petter Kristiansen zeigten dabei ihre Qualitäten.

Chill and Destroy Tour in Alpendorf.  Foto: facypicKnapp 30 Teilnehmer waren trotz des schlechten Wetters nach Alpendorf gereist. Am Samstag Morgen mussten die fleißigen Radtrack-Fahren der Alpendorfer Bergbahn nochmals den Betterpark Alpendorf abziehen, da es in der Nacht nochmal knapp 20 Zentimeter Neuschnee gegeben hatte. Danach stand der Funpark perfekt da.

Bereits in der Qualifikation überraschten die Protagonisten mit einem hohen Riding-Level. Der Pinzgauer Andreas Fritzenwanker aus Bruck (AUT) konnte mit seinen extremen Japan-Grab-Style-Rotations ebenso überzeugen, wie der Wahl-Söldener Jonel Fricke aus Bremen, der mit einem Double Frontflip eindrucksvoll bewies, dass sein Gesamt-Toursieg bei der Chill and Destroy Tour im vergangenen Jahr keine Eintagsfliege war. Die beiden Lokalmatadoren Chris Hedegger und Thomas Minichberger aus St. Johann konnten sich hingegen nicht für das Finale qualifizieren.

Unauffällig, aber effektiv katapultierten sich die beiden Österreicher Mathias Weissenbacher und Kerin Scherübl ins Finale. Der Franzose Victor De La Rue, der kleine Bruder vom X-Games Boardercross-Gewinner Xavier De La Rue, fiel nicht nur durch seine leuchtend pinkfarbene Jacke, sondern auch durch feinstes Snowboarding auf. Auch sein Landsmann Jean Jaques Roux rockte, dass die Schwarte krachte. Ein Mann dominierte jedoch die Qualifikation mit einer spielerischen Leichtigkeit, dass es schon fast unheimlich wirkte, wie easy und sicher Friedel May (DE) seine Jumps hinstellte.

Die Schweiz wurde an diesem Tag würdig durch Bastian Jauslin aus Basel vertreten. Trotz der langen Anreise und obwohl er wegen des Schlafmangels ständig nur am Gähnen war, erreichte er das Finale. Schon relativ früh
stellte sich heraus, dass die beiden Norweger Mikkel Bentzon und Petter Kristiansen das Starterfeld gehörig aufmischen würden. Die beiden stammen eindeutig aus der Vollgas-Fraktion und schenkten sich wirklich nichts.

In der Pause zwischen der Quali und dem Finale checkten die beiden Skandinavier auch erst einmal den Speed für die „Big Berta“ und befanden, dass dieser eindeutig ausreichte, um das Teil zu clearen. Als „first try“ machten sich die beiden in bester „Gunfire-Manier“ auch gleich daran, das Teil auszuprobieren. Das konnte sich Friedel nicht gefallen lassen und checkte das Monster ebenfalls erst mal mit einem Straight Air.

Im Finale der besten zehn Snowboarder der ChillandDestroy Tour wurde nicht gekleckert und so pushten sich die Fahrer im perfekt geschapeten Betterpark Alpendorf zu wahren Höchstleistungen. Der amtierende Deutsche Slopestylemeister Friedel May spulte mit einer an Perfektion grenzenden Sicherheit einen harten Trick nach dem anderen herunter. Letztendlich musste er sich im Finale nur dem Norweger Petter Kristiansen geschlagen geben. Beide zeigten Tricks der höchsten Schwierigkeit.

Während Friedel May eine frontside 540 to switch backside 900 Kombination an der zweier Kicker-Line zeigte, konterte der Norweger mit einem stylischen Nosepress am Downrail und einem absolut perfekt ausgeführten frontside 900, - jedoch über die „Big Berta“. Somit Platz eins und 1.750 US Dollar für den Norweger und Platz zwei und 900 US Dollar für den Deutschen. Auch der Franzose Jean Jaques Roux konnte überzeugen. Mit einer fs 720 to backside Rodeo 540 stalefish Kombination landete der sympathische Franzose auf dem dritten Platz und holte sich einen Scheck über 500 US Dollar ab.

Bei den „Kleinen“ Snowboardern (bis 15 Jahren) dominierte Max Glatzl aus Birgitz (AUT) die Konkurrenz. Als einziger in der „Kids-Wertung“ traute er sich mit einem frontside 360 Indy als „First Try“ auch über die „Big Berta“! Erster Platz und 600 US Dollar für ihn. Platz zwei ging ebenfalls an einen Österreicher. Angelo Gastl aus Langenfeld sicherte sich mit konstanten Leistungen 300 US Dollar und den zweiten Platz. Rang drei und 150 US Dollar gingen an den Bulgaren Georgi Mihaylov.

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veröffentlicht am 10.03.2009
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