Creative Spots:
Skateboarding & Art

Das Deutsche Sport & Olympia Museum in Köln präsentiert vom 09. August bis 30. September 2007 die Ausstellung Creative Spots – Skateboarding & Art. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Kunst auf und um das Brett, was die Welt bedeutet.

Die Ausstellung stellt einzigartige Skateboardfotografien der 80er Jahre großformatigen Fotos von heute gegenüber und kobiniert gekonnte Grafik mit informativen und kreativen Skateboardvideos sowie mit Dokumentationen über außergewöhnliche Skateboardreisen.

Foto: Alexander Basile; Location: Hauptbahnhof Basel Skateboarding ist Sport, Lifestyle und Lebensphilosophie. Als kalifornische Wellenreiter mit Brett und Rollen experimentierten und das Surfen auf den Asphalt brachten, war Skateboarden geboren. Zwischen Underground und Kommerz hat die Skateboardkultur im Laufe der Zeit Sport für sich neu definiert, Idole kreiert und Moden geschaffen. Das akrobatische Spielen mit und Testen von architektionischen Gegebenheiten, das Bewusstsein für Mode und Style sowie die enge Verbindung mit Fotografie, Grafikdesign, Graffiti und bestimmten Musikstilen prägen diese Kultur. Vor allem Skateboardfotografie, Printmedien und Videopublikationen sind wichtige Kommunikationsmittel der Szene.

Das Deutsche Sport & Olympia Museum zeigt erstmalig in Köln die Symbiose von Kunst und Skateboardkultur. Mit der facettenreichen urbanen Raumwahrnehmung des Skateboarders beschäftigt sich Alexander Basile. Ständig in hautnahem Kontakt mit Beton, Glas, Holz, Metall und Stein erkundet der Skater spielerisch auf besonders intensive Art und Weise architektonische Elemente. Basile, seit 1998 erfolgreicher Skateboardfotograf für Fachmagazine, stellt durch gekonnte Inszenierung die im Streetskateboarden dominante Rolle architektonischer Gegebenheiten in den Vordergrund.

Barbara Wüllenweber, gelernte Fotografin und renommierte Künstlerin, begegnet dem Skateboarder Ende der 1980er Jahre in der Halfpipe. Ihre Fotos entstanden im Kölner Jugendpark, in der Kölner Northbrigade, an der Kölner Lohsestraße sowie in den Bonner Wesselwerken – bis heute angesagte Skater-Treffpunkte im Kölner Raum. Die Künstlerin zeigt hochwertige, mit einer wissenschaftlichen Blitztechnik gefertigte, limitierte Schwarzweiß-Fotografien. Neben athletischen Körpern und zeittypischer Kleidung steht vor allem der Skateboardtrick im Vordergrund. Die Fotografien sind geprägt von den akrobatischen Bewegung, der absoluten Konzentration und Körperbeherrschung sowie dem Augenblick der Schwerelosigkeit. Foto:Babara Christina Wüllenweber; Location:Wesselwerke Bonn

Ganz anders die Installation von Jo Hempel, der sich mit dem Themenraum der Skateboardreise auseinandersetzt. Mobilität und Flexibilität sind in der heutigen Gesellschaft wichtige Werte. Der Skater als Weltenbummler bewältigt diese Anforderungen mit Bravour und gilt doch als Außenseiter. Gefahrene Bretter und Skateboardschuhe berichten neben kleinformatigen Fotos von Flexibilität, Mobilität und Erlebnissen aus Mexiko, der Mongolei und ganz Europa. Inszeniert als Trophäen vergangener Augenblicke, verdeutlicht der Künstler Jo Hempel mit seiner Installation eine Lebensphilosophie, die Faszination des Skatboardings sowie die Suche des Skateboarders nach immer neuen Spots.

Fotoapparat, Lichtmessgerät und Skateboards sind Gegenstände, die Oliver Klobes in seinen Grafiken neben Fotografien und Kollagen präsentiert. Oliver Klobes beschäftigt sich mit der Thematik der Medienpräsenz und dem Umgang mit den Medien in der Skatebaordszene. Seit den Z-Boys, die in den 1970er Jahren zu regelrechten Medienstars avancierten, haben Skater wie zum Beispiel Tony Hawk, bekannt als innovativer Profi-Skater sowie Namensgeber und Mitentwickler von Videospielen, immer wieder große Medienpräsenz. Das ist nicht verwunderlich, sind doch Fotografen oder Kameramänner ständige Begleiter des aktiven Skateboardfahrers. Sie dokumentieren nicht nur, sondern vermitteln durch Printmedien oder Videos mit künstlerischem Anspruch Skatboarding der Öffentlichkeit. Klobes verdeutlicht mit seinen Arbeiten die fortwährende Anwesenheit von Publikum sowie die Normalität von ständiger Beobachtung. Der Identifikation des Szenefotografen mit der Welt des Skateboardings wird gleichzeitig die Distanz desselben, weil reiner Beobachter, gegenübergestellt.

Der Film The Strongest of the Strange des schwedischen Skateboardfahrers Pontus Alv präsentiert Skateboarding des 21. Jahrhunderts. Neben der künstlerischen Inszenierung, besticht der Film vor allem durch außergewöhnliche Spots und kreative Skateboardfahrer.

Weitere Filme dokumentieren die Welle der Skateboardbegeisterung der 70er Jahre in Kalifornien, Meinungen der Kölner Bevölkerung über Skateboardfahren sowie das Skateboardevent Red Bull Skate Shot.

Zur, von Miriam Mussnig kuratierten, Ausstellung Creative Spots – Skateboarding & Art erscheint ein Katalog mit Essays über die Geschichte des Skateboardens von den Anfängen bis heute zudem behandelt ein Aufsatz die Symbiose von Kunst und Skateboardkultur. Die Publikation ist im Museum erhältlich.

veröffentlicht am 10.08.2007

Schon gesehen? :
Aus unserem Shop: und vieles mehr...

Funsport auf Pinterest

Die krassesten MTB Crashes

Skateboard Lexikon

Skateboarden von A bis Z: Skateboard Lexikon
Video Tutorials: Skateboard Tricks
Hier findest Du jede Menge Videos mit Skateboard Tricks.

Skateboard Specials

Skateboard News
Aktuelle Berichte und News

Skateboard Videos
Videos und Clips

Skateboard RSS Feed
Immer auf dem Laufenden!

Content End
 
 
 
Newsletter Eintragen - Werben - Impressum - Kontakt - Partner - Sitemap - Datenschutz