Run4Zimbabwe:
Longboarden durch Irland

Um Geld für eine Schule und warmes Essen für Kinder in Simbabwe zu sammeln, nahmen vier Longboarder einiges auf sich. Sie durchquerten mit ihren Longboards bei viel Regen einmal ganz Irland. Was sie dabei erlebten, erfahrt ihr hier von Alex Kempe.

Longboarden durch Irland: Run4Zimbabwe. Foto: Peter Carlson SincicVier Jungs, vier Boards und ein Grund. Mit dieser Devise machten wir uns im Juni 2009 auf nach Irland um das Land einmal der Länge nach von Süden nach Norden zu durchqueren. Wir, das sind Ralf, Peter, Alfred und Alex. Allesamt begeisterte Rollbrettler und gemeinsam ein ziemlich netter Haufen mit einer gewissen Eigendynamik.

„Ihr seid nicht ganz dicht“, hörten wird die Einheimischen oft sagen. „ Auf diesen Dingern durch ganz Irland?“  Unsere Antwort bestand in der Regel aus einem eifrigen Nicken gepaart mit einem dicken Grinsen, woraufhin wir nicht selten ein freundliches Kopfschütteln als Antwort bekamen.  Derartige Reaktionen waren allerdings nicht ganz unbegründet, kannten die Einheimischen ihre Heimat doch ziemlich genau.

Traumhaft ist Irland wahrlich im Bezug auf Natur, Gastfreundschaft und Lebensart. Alles andere als traumhaft war jedoch unser Start auf irischen Straßen: Schlaglöcher, rauer Asphalt, jede Menge Laufstrecken und das ganze mit ca. zehn bis zwölf Kilo Gepäck auf dem Rücken; Zustände, die für den Anfang nicht sonderlich motivierend waren. 

Longboarden durch Irland: Run4Zimbabwe. Foto: Peter Carlson SincicAuf unsere ersten Etappe konnten wir daher auch ziemlich schnell unsere drei schlimmsten Gegenspieler während der Tour kennenlernen: schlechte Straßenverhältnisse, Wind im Gesicht und natürlich Regen. Trotz dieser Gegner waren wir fest dazu entschlossen unsere Reise nicht nur zu starten, sondern sie auch erfolgreich zu Ende zu führen – schließlich hatten wir ja eine Mission.

Während wir 2008 „just for fun“ durch Deutschland gerollert sind, stand diese Reise unter einem anderen Stern. „Run4Zimbabwe“ hatten wir das Kind getauft, und das nicht ohne Grund. Die Idee dabei war die Aufmerksamkeit für unsere eher ungewöhnliche Landdurchquerung zu nutzen, um auf die Missstände, die sich seit vielen Jahren in Simbabwe ereignen, aufmerksam zu machen und Spenden für das „Albert Street School“ Projekt zu sammeln.

Longboarden durch Irland: Run4Zimbabwe. Foto: Peter Carlson SincicUnsere Devise lautete daher: „Wenn wir es schaffen nur die Hälfte aller Leute, die wir treffen, über dieses Thema zu informieren – dann haben wir schon viel erreicht.“ Mit unserem Partner dem „Elias Fund“ – einer Fan-basierten Stiftung der amerikanischen Band „Dispatch“ – haben wir daher auch konkret das „Albert Street School“ Projekt ausgewählt, welches wir durch Spenden und den Verkauf von T-Shirts über unsere Website unterstützen wollten.

Um die vier Jungs mit ihrem Project zu unterstützen kann man sich noch bis zum  bis 15. Juli 2009 auf der Run4Zimbabwe Website ein T-shirt kaufen. (anm. d. Redaktion)

Flüchtlingskindern aus Zimbabwe wird dort eine Zukunftsperspektive,  eine behütete  Umgebung und vor allem eine warme Mahlzeit pro Tag geboten. Somit hatten wir also noch einen weiteren Grund uns weder vom Wetter, von den Straßenverhältnissen noch von körperlichen Gebrechen aufhalten zu lassen.

Longboarden durch Irland: Run4Zimbabwe. Foto: Peter Carlson SincicAus dem County Cork führte uns unsere Reise über zwei sehr interessante Passstraßen hinein in das grüne Kerry. Zwischen Glengarriff und Killarney boten sich nach fiesem Regen und scheinbar endlosem „Uphillhiking“ zwei Abfahrten vom Coho Pass und vom Moll’s Gap. Wichtig für Nachahmungstäter: Auf dem Coho rüttelts euch richtig die Füße durch, da der Asphalt in keinem guten Zustand  ist. Dafür belohnt der Moll’s Gap jedoch bereits im ersten Abschnitt: schöne Switch-backs, Asphalt ganz passabel und ein Wahnsinnsausblick auf den Lough Leane und das grüne Tal um Killarney. Also kurz gesagt ein toller „reward“ und entsprechend gespannt waren wir auch auf den weiteren Verlauf der Strecke.

Um mehr von den Erlebnissen wie zum Beispiel das Wasser-Boarden am Tralee oder Rucksack Bombing durch das County Donegal zu erfahren, geht es hier weiter: 

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veröffentlicht am 08.07.2009
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Longboarden durch Irland Teil Zwei

Hier kommt der Zweite Teil des Reiseberichts von Alex, der mit drei Freunden und vier Brettern einmal von oben nach unten quer durch Irland mit dem Longboard gerollt ist und dies alles für einen guten Zweck - Simbabwe.


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Longboarden für Simbabwe training run.  Foto: run4zimbabwe.com
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Mit dem Longboard quer durch Irland für Simbabwe

Vier Jungs sind jetzt zu dieser außergewöhnlichen Tour mit dem Longboard aufgebrochen. Ihre Mission lautet: Irland von oben nach unten zu durchrollen und dabei die Menschen über die Notlage der Bevölkerung von Simbabwe zu informieren.

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