Telekom Extreme Playgrounds 2011 - Behind the scene mit Manu:

Das Wort „extreme“ passt zu den Telekom Extreme Playgrounds wie die Faust aufs Auge. Extreme Tricks, extreme Partys, extremer Service und extrem geiles Flair. FUNSPORTING Chefredakteurin Manu Bechert erzählt, was neben dem Contest noch alles abging – und das war Einiges!

 Mit nach Hause genommen habe ich einen Kater, eine Reibeisenstimme, ein blaues Schienbein, etliche neue Bekannte und die neu zurück gewonnene Fähigkeit einen Heelflip zu stehen. Für drei Tage Berlin beachtlich, wie ich finde!

Als ich am Freitagmittag im Berliner Velodrom ankam, nahm das Chaos bereits seinen Lauf. Erst einmal fand ich nirgendwo einen Zugang zur Halle und hatte mir überflüssigerweise natürlich auch die falsche Telefonnummer der Person, die mich hätte einlassen sollen, gespeichert. So verharrte ich nach 7 Stunden Fahrt im VW Bulli so lange in der Kälte, bis endlcih jemand aus der Halle kam und ich somit eintreten konnte. Die Vorbereitungen waren im vollen Gange und hier und da wurde noch geschraubt, geputzt und Banner angebracht. Im Office des Veranstalters erfuhr ich dann, dass mir von Samstag bis Montag ein Zimmer im Crew- und Rider Hotel gebucht wurde, ich brauchte aber eines von Freitag bis Sonntag. Bei so netten Veranstaltern und dem Team von Nice Production als Organisatoren aber alles kein Problem. Im Hotel war zwar kein Zimmer mehr zu haben, doch wurde ich dann einfach kurzerhand dazu eingeladen mir in der ersten Nacht ein Zimmer mit einer Mitarbeiterin des Orgateams zu teilen – vielen lieben Dank Judith an dieser Stelle.

Am Abend ging es dann auf die „Riders get together“ Party im White Trash. Dort wurde schon einmal ordentlich gebechert, alte Freunde und Bekannte wieder getroffen, neue kennengelernt und die Tanzfläche gerockt. An der Bar wurde eine Runde nach der nächsten ausgegeben und so wurde die Party recht schnell so, wie man es sich wahrscheinlich auch vorstellt, wenn so viele BMXer und Skater auf einem Haufen sind. Anfänglich fragte ich mich noch, aus welchem Grund die Bar bis zur Decke eingezäunt ist und man lediglich durch eine kleine Öffnung greifen kann, um die diversen Kaltgetränke an sich zu nehmen. Spätestens gegen halb eins, schien sogar das für mich Sinn zu machen.

 Die BMXer hatten sichtlich das schlechtere Los gezogen, denn für sie ging das Training bereits am Samstagmorgen um elf los, die Skater durften sich etwas länger von der Nacht im White Trash erholen, denn ihr Training begann erst um 15 Uhr. Mit dem fetten Set Up, was dort ins Velodrom gebaut wurde, schien jeder zufrieden und so wurde eine echt chillige Session gefahren. Die Atmosphäre war echt locker und es wurden schon einige dicke Tricks rausgehauen. Bereits beim Training der Skateboarder sorgte der kleine Jost Arens mit seinen jungen 14 Jahren für ordentlich Gesprächsstoff. Er hatte sich über die Wildcard der Amateure über die Local Support Challenge für den Contest qualifizieren können und war mit seinen Eltern aus Warendorf angereist. Jetzt durfte er gemeinsam mit seinen Vorbildern den Park rocken – und das tat er. Sogar unter den amerikanischen Stars um Greg Lutzka, Tyler Hendley, Shane Oneill und Manny Santiago war der kleine Mann immer wieder Gesprächsstoff. „Ich sehe ihn wirklich gerne fahren, er hat nen coolen Style und ich mag seine X-Beine mit denen er auf dem Brett steht. Das macht direkt einen einzigartigen Style“, erzählt mit Tyler Hendley später bei einem der unzähligen Biere.

Am Abend ist es natürlich wieder „Time for Party“. Um 22 Uhr soll es mit dem Shuttle zur offiziellen „Riders Night“ im Comet Club gehen. Fast alle Fahrer und Crewmitglieder haben sich bereits gegen neun in der Lobby des Hotels eingefunden und glühen schon mal vor. Um 22 Uhr dann der Knall: Wir werden original von drei fetten Stretchlimousinen vor dem Hotel abgeholt und quer durch Berlin zum Club chauffiert. Auch eine Erfahrung die ich meinem bisherigen Leben noch nicht machen durfte, nun aber einen Haken hinter das „have to do“ machen kann.

 Nachdem die Fahrer auf der Bühne des Clubs für ihre „Head to Head“ Begegnungen ausgelost wurden, kann dann mit den legendären Disco Dogs hinter den Turntables nichts mehr schief gehen. Alle gehen steil! Leider immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass morgen der Contest bereits um elf beginnt. Und da man bekanntlich immer dann gehen sollte, wenn es am Schönsten ist, nehme ich auch bereits um halb drei den Shuttleservice zurück zum Hotel in Anspruch. „Wow, Du bist echt vernünftig“, denke ich noch auf der Rückfahrt – dort wusste ich auch noch nicht, dass es nun noch mit Jägermeister und Co. weitergehen wird.

Irgendwann bin ich blöderweise auf die absurde Idee gekommen mit dem Skateboard zur Eckkneipe zu fahren, um Zigaretten zu holen. Das funktionierte auch noch einigermaßen, aber bei dem Versuch einen Olli den Bordstein hoch, war mein angeschlagener Koordinationssinn sichtlich überfordert und so kam ich zu meinem jetzt schönen blauen Schienbein. Da halfen auch keine professionellen Tips von Rudolfo Ramos und Tyler Hendley, mit denen ich noch bis locker halb fünf in der Lobby chillte. Am nächsten Tag ließ ich mich dann doch noch einmal dazu überreden mich aufs Brett zu stellen und es zu versuchen. Man glaube es kaum und ich selber am wenigstens, aber mit nicht ganz so viel Alkohol im Blut und mit wundervoller professioneller Unterstützung und Geduld, habe ich es sogar geschafft nach gut zehn Jahren mal wieder einen Heelflip zu stehen. Ich war mindestens genauso happy darüber, wie Mister Hendley über seinen Backside Kickflip am Center Piece mit dem er zuvor den Best Trick Contest gewonnen hatte. Wie sollte es anders sein: gefeiert haben wir unseren Erfolg mit Bier und Champagner.

 Nachdem Incubus dann ein tolles Konzert gespielt hatte, musste ich der Wahrheit ins Gesicht sehen. Traurig, aber wahr: Das Wochenende ist zu Ende. Eine lange Heimfahrt von Berlin nach NRW stand nun auf dem Programm. Somit ist ein grandioses Wochenende in Berlin zu Ende gegangen und ich freue mich bereits jetzt auf die Telekom Extreme Playgrounds im nächsten Jahr.

 

 

 

veröffentlicht am 22.11.2011

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