10 Fragen an Philipp Schuster:

Die Liste der Erfolge von Philipp Schuster ist lang. Erst kürzlich wurde er zum "Rookie of the Year" gewählt. Doch nicht nur das Skateboarden beherrscht der Wiener...

Bei den X-Games in China Siege in den Kategorien Event und best Trick, bei den Etnies European Open in Rom (ITA) zum „Skateboarder of the Year 2006“ gekürt und erst kürzlich von den Fachmedien zum "Rookie of the Year 2006" erhoben - das sind die jüngsten Erfolge von Philipp Schuster. Wir haben ihn interviewt:

Foto: Lukasz Nazdraczew/Red Bull PhotofilesDu bist vor kurzem zum Skateboard Rookie des Jahres 2006 gewählt worden – was bedeutet Dir diese Auszeichnung?

Sie zeigt mir, dass ich meine Sache gut gemacht habe und die Leser der deutschen Skatemedien mit meiner Leistung erreicht habe, was natürlich in weiterer Folge auch meine Sponsoren glücklich macht.

Wie ist es soweit gekommen? Was glaubst du, war dafür ausschlaggebend?

Im Jahr 2006 war ich besonders aktiv, neben vielen Fotos und Interview in diversen Magazinen war ich auch viel in verschiedenen Ländern unterwegs. Außerdem habe ich viel gute Contestplatzierungen gemacht und bin dann sogar durch den Gesamtsieg bei den Europa Cups Europameister geworden.

Was machst du zurzeit? 

Ich gehe skaten, übe meine Trick und mache Fotoshootings und Filmsessions für diverse Magazine und Videos.

Foto: Lukasz Nazdraczew/Red Bull PhotofilesNeben dem Skaten frönst du ja einer zweiten Leidenschaft – dem Fotografieren. Woher kommt’s?

Ich weiß es eigentlich selber nicht. Vor etwa zweieinhalb Jahren habe ich mir einen ordentlichen Fotoapparat gekauft und seitdem versuche ich mich auf diesem Gebiet weiterzubilden und Fortschritte zu machen. Heute bin ich dem Fotografieren schon völlig verfallen.

Wo konnte man deine Bilder schon bewundern?

In diversen Skatemagazinen europaweit und wenn alles klappt bald auch auf meiner eigenen Homepage.

Du hast beim Skate Shot 2006 das österreichische Team in Istanbul fotografiert. Beschränkst du dich bei der Wahl deiner Motive auf Skateboardaction?

Nein, auf keinen Fall. Ich suche meine Motive überall und versuche mir aus allen Richtungen Anregungen zu suchen. Ich probiere alles aus um zu sehen wo meine Stärken und Vorlieben liegen. Aber die Actionfotografie würde ich auf jeden Fall zu meinen Stärken zählen, da ich ja selber als Sportler aktiv bin.

Was macht den Reiz aus, was ist das Schwierige daran?

Das Schwierigste ist es einfache Motive in einer so neuen Perspektive bzw. in einer neuen Gestaltungsweise zu fotografieren, dass der Betrachter mit offenem Mund vor dem Bild steht und sprachlos ist, ohne zu merken wie banal das Motiv eigentlich ist. Oder den Betrachter so in die Stimmung des Bildes eintauchen zu lassen, dass es ihn mitreisst und Emotionen in ihm weckt, welche das auch immer sein mögen.

Denkst du, aus Skateboardfotos kann man noch mehr rausholen als momentan?

Natürlich. Man kann immer mehr rausholen, man braucht nur die richtigen Ideen.

Fotografieren kann man wahrscheinlich wesentlich länger als Skaten – ist das auch ein Gedanke von dir?

Ja, mein Gedanke ist schon mir mit der Fotografie ein zweites Standbein aufzubauen. Als Sportler hat man nun mal ein Los gezogen das die dauerhaften Lebensanspruche nicht befriedigen kann und keine sichere Zukunft bietet, zumindest nicht in einer weniger populären Sportart wie Skateboard fahren. Also hoffe ich, mich eines Tages in der Sportfotografie wiederzufinden um meiner Leidenschaft immer noch nahe zu sein. Wobei ich mich dann nicht nur auf die Skateboardfotografie fixieren möchte, sondern auch versuchen will in anderen Sportarten Fuß zu fassen.

Deine Konzentration liegt 2007 aber wahrscheinlich am aktiven Skateboarden – was ist dein Highlight?

Ganz klar. Ich bin ja noch kein alter Man und solange es mir mein Körper erlaubt werde ich als aktiver Skateboardfahrer mein Bestes geben. Ich werde wie letztes Jahr ein paar Contests skaten, Fotos für Magazine machen, Videomaterial sammeln und viele Reisen unternehmen, morgen fliege ich zum Beispiel eine Woche land nach Madeira für ein Fotoshooting.

Vielen Dank für das Gespräch!

veröffentlicht am 05.03.2007

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