Porträt Mack McKelton:
„Mr. Unbreakable“

„Mr. Unbreakable“ - Mack McKelton hat nicht umsonst diesen Beinamen inne, zählt er doch zu den unerschrockensten Railfahrern Deutschlands. Doch den athletischen Berliner mit dem breiten Grinsen darauf zu beschränken, wäre sicherlich falsch.

Egal ob Street, Bowl, Minirampe oder neuerdings auch Halfpipe – Mack ist ein Allroundskater, der alle Skateboarding Disziplinen beherrscht und sich dabei sowohl seine ständig gute Laune und Begeisterung sowie einen gesunden Händedruck bewahrt hat wie kaum ein anderer.

Mack McKelton. Foto: Lukasz-Nazdraczew, Red Bull PhotofilesMack wurde 1986 in Berlin geboren. Kurz nach seiner Geburt ging es auf eine lange Reise quer über den afrikanischen Kontinent, wo er seine ersten 13 Jahre verbrachte. Es ist gut möglich, dass Mack den Stationen in Botswana, Kamerun und Südafrika sein sonniges Gemüt und seine unumstößliche Weltoffenheit verdankt im Umgang mit Skateboarding oder einfach nur dem nächsten Passanten auf der Straße.

Bereits zum sechsten Geburtstag wurde Mack mit einem Skateboard beschenkt, mit dem er die ersten Rollversuche unternahm. Doch erst mit zehn Jahren wurde seine Leidenschaft für Skateboarding in einem südafrikanischen Urlaubscamp geweckt. Vom Camp heimgekehrt, war Mack nicht mehr zu bremsen und verbrachte jede freie Minute auf dem Brett. Vor allem nach dem Umzug in seine Geburtsstadt Berlin zeigte Macks Karriere so steil nach oben wie die Handrails herunter, die er sich nach unten schmiss. Dies blieb auch der Berliner Szene nicht verborgen und so wurde er nach dem Sieg des Titus Nachwuchscontests vom Titus Shop in Berlin unterstützt. Bei den ersten Erfolgen sollte es nicht bleiben. Mack wurde schnell in der Hauptstadt und darüber hinaus bekannt als „Mr. Unbreakable“, als Mann ohne Furcht, dem auch die tiefsten Gaps und steilsten Rails nichts anhaben können. Durch Contests, Teamdemos, Reisen und Fotoshootings erarbeitete sich Mack schnell einen nationalen und europaweiten Ruf. Magazine klopften ebenso an wie weitere Sponsoren und heute ist Mack´s Footage regelmäßig in den europäischen Skateboardmedien zu sehen.

auf dem Rail. Foto: Helge Tscharn, Red Bull PhotofilesMack ist ein Skateboarder von ganzem Herzen: „You`re doing something wrong if you`re not having fun“ ist sein Motto. Und so ist es nicht verwunderlich, dass er eine Menge Spaß daran hat, neue Herausforderungen zu meistern und die vielen Reisen auf Contests und Touren sowie die vielen Fotoshootings zu genießen. Jedoch kümmert er sich auch vorbildlich um den Nachwuchs: Neben seinem Zivildienst in einem Kindergarten gibt er als Skateboardtrainer in der Berliner Skatehalle wöchentlich Kurse für Kids und Anfänger. So hilft er aktiv mit, Skateboarding voran zu bringen und der Szene das Engagement und die Unterstützung zurück zu geben, die er selbst genossen hat.

14 Fragen an Mack McKelton

(Stand Juni 2006)

Hi Mack,

was erzählst Du einer Person, die weder Dich noch Skateboarding kennt?

„Hi!“ sage ich erst einmal. Denn es geht doch nichts darüber, einfach Mensch zu sein, und andere Menschen kennen zu lernen. Wenn ich gefragt werde, dann erkläre ich einfach so gut es geht, was ich mache und was meine Interessen sind. Aber es gibt ja heutzutage immer weniger Leute, die noch nie etwas von Skateboarding mitbekommen haben.

Du bist seit kurzem im Red Bull Deutschland Team.

Ja, im Team geht alles sehr schnell zu, es passiert sehr viel und motiviert mich sehr. Vor allem habe ich das Gefühl, dass Red Bull dem Sport richtig gut tut, etwa in Sachen Publicity. Wir können Skateboarding durch eine solch große Company viel besser in der Öffentlichkeit kommunizieren.

Was würdest Du tun, wenn Du niemals mit Skateboarding in Kontakt gekommen wärst?

Wahrscheinlich eine andere extreme Sportart ausüben J. Oder wer weiß? Ich bin so froh, dass Skateboarding so vielen Menschen eine Freiheit bietet, die total einzigartig ist. Du kannst wortwörtlich „machen, was Du willst!“

Du giltst in Deutschlands als der wohl unerschrockenste Railfahrer. Was bedeutet für Dich Risiko?

Foto: Lukasz-Nazdraczew, Red Bull PhotofilesEs gibt immer ein Risiko - bei allem, was wir machen. Ob wir die Straße entlanglaufen, oder ein Handrail rutschen, die Kunst liegt wohl darin, seine eigenen Fähigkeiten zu kennen und daran zu glauben, um das Risiko besser einschätzen zu können.

Deine Railskills sieht man eher auf der Straße. Wie schätzt Du demgegenüber Contests ein?

Contests sind kein Beweis dafür, dass Du gut Skateboard fährst. Oder anders herum: Wenn Du gut Skateboard fährst, fährst Du noch lange nicht gut Contests. Anders herum würde ich es aber doch so sehen: Diejenigen, die die Contests richtig gut fahren, können auch Street fahren. Das ist wieder eine Wahrheit für sich. Es ist schon wichtig, weil auch die ganzen Companies da sind. Und wenn Du gut abschneidest, hast Du gleich Sponsoren am Start. Und wenn Du am Contest gar nichts machst, dann gehst Du meistens unter.

Was ist Dir an den Contests am wichtigsten? Eher mit den Leuten rumzuhängen, die Du selten siehst oder tatsächlich „Business-Skaten“ für die Sponsoren?

Ich will eigentlich immer für mich gut fahren. Wenn ich mir für mich meine Tricks vornehme und schaffe, dann ist es mir egal, wenn ich im Vergleich zu den anderen schlecht wäre. Die Hauptsache ist, dass ich mit mir selbst zufrieden bin. Wenn ich nicht weiter bin, dann ist es auch ok. Dann freut es mich für die anderen und schaue denen auch gerne zu. Aber wenn man einen Bail hat und gerade um einen Platz nicht weiter gekommen ist, dann wäre das natürlich kacke. Und was die Sponsoren angeht, so ist einfach der Deal. Wenn Du schon Sponsoren hast, dann musst Du eben auch bei den Contests mitfahren. Das ist nicht so schlimm.

In Berlin geht ja gerade einiges: eine neue Halle, viele neue Fahrer, viele Zugezogene. Mit wem bist Du dort unterwegs?

Berlin ist für mich die Freiheit, die ich in Afrika nie wirklich spürte. Die Szene ist meiner Meinung nach sehr gut. Und es werden immer mehr, die hierhin ziehen wie Michael Mackrodt, Manuel Bogner oder Jan Kliewer, mit denen ich dann auch los gehe. Keno Superstar Ringering kommt mich ebenfalls manchmal besuchen. Yanick Schall sehe ich oft. Der gibt Gas! Und sonst alle, die Berlin zu Berlin machen wie Till, Lennie, Jürgen, Willow - ihr kennt sie. Aber die mir Wichtigsten, die ihr vielleicht nicht kennt, sind Adam Sello und die Newcomer Collin McLean und Nino Uhlmann. Grüße noch an meine Philla Chilla!

Gibt es einen Trick, den Du lieber niemals hättest lernen wollen und wieso nicht?

Ja, Forwardflip - varialkickflip the hardflip way - der ist zu cool und zerfetzt bei vier Versuchen den Schnürsenkel an jedem Loch!

Schlimmster Spot, den Du jemals geskatet bist?
Sparkasse - kein Spot - nur Spott!

Was sind Deine Lieblinsspots… …zum Skaten? Jeder Spot ist einzigartig und es geht ja im Skateboarding gerade darum, einen Spot zu finden, an dem man Tricks machen kann, die dort noch gemacht wurden. Insofern ist jeder Spot ein individuelles Erlebnis.

…zum Feiern?
Ich lege mich nicht immer so gerne Fest, aber am liebsten bin ich im Cassiopeia in Berlin!

…zum Chillen?
Mein Bett.

Bester Anmachspruch?
Hi!

Schlechtester Anmachspruch?

High!

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veröffentlicht am 28.01.2007

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