Mit dem Comic-Heft zum Skateboard-Pro:
Richie Löffler im Interview

The Big L, hinter diesem Namen verbirgt sich Skateboard-Pro Richie Löffler aus Hamburg. Im Interview erzählt er uns, warum er durch Tick, Trick und Track zum Skaten kam und gibt Tipps für junge Einsteiger.

 Der 35-jährige Skater Richie Löffler aus Hamburg gilt als einer der besten seiner Zunft und wird in der Szene ehrfurchtsvoll „The Big L.“ genannt. Er machte 1992 sein Hobby zum Beruf und gründete das TRAP Skateboardteam. Dessen Fahrer betreuen jetzt die Zeke und Luther Skateboard Challenge des Kinder- und Jugendsenders Disney XD, der die besten Nachwuchsskater Deutschlands sucht.

Richie, wie bist Du eigentlich zum Skateboardfahren gekommen?
Als ich acht Jahre alt war, habe ich ein Donald Duck Heft gelesen, und in der Episode sind Tick, Trick und Track Skateboard gefahren. Das fand ich cool und dann wollte ich das auch.

Okay, Tick, Trick und Track als Vorbilder…Das hat sich dann aber geändert, oder?
Bei mir waren es schnell Christian Hosoi aus Kalifornien und Danny Way aus Oregon, der ist ja sogar über die chinesische Mauer gesprungen! Heute kommen neue Identifikationspersonen nach: Die Kids suchen Vorbilder, die im gleichen Alter sind und ihnen von den Tricks und vom Style her gefallen.

Welche Tipps kannst Du den Leuten draußen für ihren Skate-Einstieg geben?
Es ist wichtig, sich mit dem Skateboard zu beschäftigen und ein Gefühl für das Skaten zu entwickeln: Losfahren, einfach rollen lassen und die Umgebung erkunden. Das mit den Tricks kommt erst mit der Zeit. Als Skater entwickelt man einen natürlicheren Style, wenn man erst mal die Basics kann und sich dann an die Tricks herantraut.

Was braucht ein Nachwuchs-Skater als Ausrüstung?
Je nachdem wie groß der Fahrer oder die Fahrerin ist, brauchen sie das passende Skateboard. Für die jungen Fahrer von sechs bis neun Jahren gibt es Einsteigerboards. Am besten gleich ein vernünftiges Board aus dem
Skateboardfachhandel kaufen – das hält länger und bringt mehr Spaß.

Zeke und Luther, die der Nachwuchs-Challenge ja ihren Namen geben, wollen in der Fernsehserie die besten Skateboardfahrer der Welt werden. Wie klappt das am besten?
Ich finde, es ist nicht unbedingt der richtige Anspruch, der Beste sein zu wollen. Zeke und Luther gelingt ja auch nicht immer alles, und sie nehmen es trotzdem sportlich. Jede Angst und jede Hürde, die ein Skater überwindet, sind ein Schritt für ihn nach vorne. Wenn du das schaffst, machst du dich auch frei, um der beste Skateboarder der Welt zu werden.

Ist Skaten ein Einzelkämpfersport, weil man immer allein auf dem Deck steht und bei Contests gegeneinander antritt?
Nein, Contests sind nur ein ganz kleiner Teil beim Skaten. Das gemeinsame Erlebnis steht im Vordergrund.

Gibt es nicht trotzdem klare Hierarchien an der Skateboardrampe? Oder darf da jeder mal?
Das hat viel damit zu tun, wie man sich durchsetzt. Jeder, der an der Ramp steht, darf schon mal, aber man muss auch mal Gas geben, wenn man skaten will!

 Wie oft bist Du eigentlich schon in deinem Leben gestürzt?
(lacht) Tausend Mal! Jeder Tag prägt. Narben gehören dazu und lassen sich nicht vermeiden.

Warum ist die Zeke und Luther Skateboard Challenge, bei der Du in der Jury sitzt, eine gute Sache?
Disney XD und das TRAP-Team möchten den Kids etwas mit auf den Weg geben, ihnen Tricks zeigen und Tipps geben, wie man schneller fit wird und gemeinsam Spaß haben kann! Bei der Contest-Tour geht’s nicht nur ums Gewinnen. Es geht darum, Kinder einfach mal zuschauen zu lassen und sie zum Ausprobieren zu
ermuntern.

Die Zeke und Luther Skateboard Challenge findet in Stuttgart, Berlin, Dresden, Köln und München statt. Erzähle uns doch mal was zu den Szenen der Städte und den Skatebedingungen vor Ort!
In Stuttgart mag ich die Stadt, weil sie viele Hügel hat. In Berlin gibt es dafür sehr viele öffentliche Plätze, wo ich gerne skate. In Dresden gefällt mir besonders die Skatekultur und die positive Grundmotivation der lokalen Skater. Die Kölner Szene hat eine ganz lange Skate-Tradition und aus München kommen auch viele gute Skater, wie unser Pro-Team-Rider Kilian Heuberger.

veröffentlicht am 07.10.2010

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