X Games München 2013 Interview:
10 Fragen an Skater Sean Malto

Bei Insidern zählt der US-Amerikaner Sean Malto längst zu den gefragtesten Newcomern der Skateboard Szene. Privat schlägt der 23-Jährige eher leisere Töne an: Er mag David Bowie und Golf.

10 Fragen an Sean Malto.  Foto: Marion HellwegMarion Hellweg konnte für FUNSPORTING auf den X Games 2013 in München Sean Malto interviewen und traf auf einen sehr bescheidenen, sympathischen jungen Mann, der genau weiß was er will: Ganz nach oben!

Was machst Du, wenn Du nicht gerade skatest?
Ich gehe gerne mit meinen Freunden zum Golf spielen. Klingt etwas uncool, ich weiß, aber der Sport entspannt mich irgendwie und macht meinen Kopf frei.

Berichte uns von Deinen Anfängen im Brettsport!
Ich habe mit zehn angefangen. Meine beiden älteren Brüder sind ebenfalls sehr sportbegeistert und von denen habe ich mir viel abgeschaut. Als einer von ihnen eines Tages ein Skateboard mit nach Hause brachte, wollte ich’s natürlich auch ausprobieren. Dass das mein ganzes späteres Leben beeinflussen würde, hätte ich damals nicht gedacht...

Was sagen deine Eltern zu deinem Sport?
Sie sind die Besten! Sie wissen, wie viel mir der Sport bedeutet und unterstützen mich, wo sie nur können. Und sie sind happy, dass ich aus Kansas, wo meine Familie lebt, nicht weggezogen bin. L.A. hat zwar eine geniale Skateboardszene, aber die Distanzen zu den einzelnen Spots sind dort sehr weit. In Kansas fährst du ein kleines Stück und bist dort, wo deine ganzen Freunde skaten. Ich fühle mich wohl in meiner Heimatstadt, auch wenn ich nur 3 Monate im Jahr zu Hause bin.

Was willst du unbedingt als nächstes machen?
(lacht) Die nächsten X Games Finals gewinnen! Haha! Naja, auf jeden Fall möchte ich mich ständig verbessern und weiter große Contests fahren – und demnächst das ein oder andere coole Skateboardvideo drehen!

Wie wird sich die Skateboard-Szene in den nächsten 10 Jahren verändern?
Ich denke, dass der Sport immer beliebter wird, weil er durch große Events wie die X Games und die neuen Medien wie Youtube mehr publik gemacht wird. Auf jeden Fall würde ich das sehr begrüßen, denn es ist mir wichtig, dass Skateboarden als richtige Sportart anerkannt ist und die breite Masse nicht denkt, so ein Brett wäre nur ein reines Fortbewegungsmittel auf vier Rollen...

Was war - gefühlt - dein größter Erfolg bisher?
Ich habe 2012 das Video „Pretty Sweet“ für Girl und Chocolate Skateboards gedreht, auf das ich sehr stolz bin. Es war unglaublich aufregend für mich, ein Teil dieser extrem coolen Produktion zu sein.

Teile dein peinlichstes Erlebnis mit uns!
Da gibt es nichts Spezielles. Für mich ist es peinlich, vor großem Publikum zu fahren, wie in Kansas oder auf den X Games in München. Ich bin da sehr aufgeregt und mache mir große Gedanken darüber, ob ich’s auch ja nicht vergeige. Da bin ich nicht so abgebrüht, wie andere Fahrer. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich erst 23 bin. Ich hoffe auf jeden Fall, dass sich das noch legt (grinst). (Zusatzinfo: In Kansas hat er’s leider „vergeigt“: Mitten im Contest ist ihm ein Truck gebrochen und das war’s dann...)

Was ist das Beste für dich, bei Skullcandy unter Vertrag zu sein?
Hey, die machen echt krasse Kopfhörer! Ich trage zurzeit den neuen Aviator, der macht einen sensationellen Sound! Und ich fühle mich bei Skullcandy gut aufgehoben, alles prima soweit...

Dein Lieblingsspot hinsichtlich Skateboarden? Und ein privates Urlaubsziel?
Definitiv Guangzhou in China. Dort kann man den ganzen Tag durch die Straßen und Parks skaten und es wird nie langweilig. Die Stadt ist besser als jeder Skateboard Park, den ich kenne! Privat mache ich gerne in Australien Urlaub. Es ist ein wunderschönes Land, das mich sehr fasziniert! Ich war schon viermal dort.

Welche Musik hörst du am liebsten?
Ich bin ein großer David Bowie Fan. Der Typ ist echt mega cool! Und ich mag die Folk-Musik von Sixto Rodriguez.

Vielen Dank für das Gespräch!

veröffentlicht am 01.07.2013

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