Nachbericht von der Kitesurf Trophy in St. Peter-Ording:

Am Wochenende fanden in St. Peter-Ording im Rahmen der Kitesurf Trophy die Deutschen Meisterschaften im Kitesurfen statt. Unsere Redakteurin Iris nahm an den Wettkämpfen teil, um aus erster Hand zu berichten.

Mario Rodwald Am ersten Tag konnten die Freestyle Wettkämpfe gestartet werden. Nachdem die Fahrer schon vor dem Skippers Meeting um elf Uhr eine paar Schläge Probe gefahren sind, waren bei 4-5 bft aus Nordwest alle optimistisch. Die meisten Fahrer planten mit 10 bis 13 m² an den Start zu gehen, der Wind schien sogar noch zuzunehmen.
Kamerateams begleiteten einige Fahrer über den breiten Sandstrand von St.Peter Ording, und auch das Podest für die Jury wurde auf einem Anhänger bis zur Wasserkante gefahren. Also schnell noch einen Helm organisieren, denn der ist Pflicht, und schon konnte es losgehen.

In den ersten acht Heats trafen stets vier bis fünf Fahrer aus ganz Deutschland aufeinander. Schnell wurde klar, dass der Wind schon weniger wurde, und man auch wegen des auflandigen Windes mehr Druck im Schirm brauchte als gedacht. Einige Fahrer wechselten auf einen größeren Kite oder liefen während den acht Minuten ihres Heats den Strand wieder hoch. Bewertet wurden die Tricks nach Aggresivität, Schwierigkeit, Vielfalt und Gesamteindruck. Und da war wirklich einiges geboten: Back Mobes, KGBs und 313s waren fast in jedem Heat zu sehen, selten sah man sogar einen Blind Judge oder einen Front Mobe to Blind.

Sabrina Lutz Bei den Damen gab es drei Heats, und auch hier konnten die Fahrerinnen mit Surface-Pass und F16-Versuchen das Publikum beeindrucken. Sehr zu begrüßen war hier die Teilnahme von einer Local-Fahrerin: Suse Brill aus St.Peter, die hier zum ersten Mal an der Tour teilnahm, und das sonst eher kleine Teilnehmerfeld der Frauen verstärkte.

Nun ging es weiter mit den Viertelfinalen der Männer, bei denen der eine oder andere Kite im Eifer des Gefechts auch direkt vor den Zuschauern herunter fiel. Im Halbfinale konnten sich Stefan Permien, Sebastian Bubmann, Mario Rodwald und Rick Jensen durchsetzen, die dann auch fast ohne Pause ein spektakuläres Finale hinlegten. Als der Wind abnahm waren sich dann alle Fahrer nicht mehr ganz sicher ihre beste Leistung zeigen zu können. Jedoch galt auch hier: gleiche Bedingungen für alle. Ein Loosers Final konnte allerdings nicht mehr durchgeführt werden.

Zwischen den Kiterinnen, die sich in vergangenen Tourstops die Plätze 1, 2 und 3 teilten, wurde dann aber auch das Finale gefahren, in dem sich Sabrina Lutz gegen Nina Schumacher und Nikole Schönekäß unter anderem mit einem schönen One handed high S-Bend durchsetzen konnte. Doch einfach war das Motto möglichst viele Tricks zu zeigen nun nicht mehr: der Wind nahm ab und Höhe laufen war kaum mehr möglich. „Ich hätte einfach einen größeren Kite gebraucht“, bestätigt auch Nina Schumacher nach dem Finalheat. Doch bei dem schönen Wetter wurde kein Trübsal geblasen, und die Rider konnten sich in aller Ruhe auf die Party am Abend freuen.
Auch am zweiten Tag, nun Wochenende, lockte das große Aufgebot an Sponsoren Ständen, Gewinnspielen, Fischbrötchenständen und Aktivitäten wie Speedminton oder Trampolin springen eine Menge Zuschauer an. Ein Moderator erklärte zwischen Jack Johnson und Billy Talent Songs alle Einzelheiten des Kitesurfens, und so war es auch für Nicht-Kite-affines Publikum interessant und lustig.

Nach dem Frühstück wurden die Junioren Heats gefahren. Die Freestyle Leistung der unter 18-jährigen war wirklich beachtenswert. Wenn man bedenkt wie technisch anspruchsvoll die Tricks sind, die die teils erst 12-Jährigen gezeigt haben, ist man echt beeindruckt. Die besten vier, die ins Finale einziehen durften waren: Julien Bracht, Marvin Hoffmann, Niklas Imaz und Nils Wesch. Dort setzte sich Marvin gegen Niklas durch und da aufgrund der einsetzenden Flut zu wenig Wind für ein Loosers Final war teilen sich Julien, der in seinem Alltag in Tarifa trainieren darf und Nils den Dritten Platz.

Nun waren alle Fahrer jedoch trotzdem noch voller Hoffnung einen Kitecross zu fahren, und die Hindernisse wurden mit dem Jetski auch schon an Ort und Stelle platziert, doch der Wind ließ die Organisatoren im Stich. Die Strömung des auflaufenden Wassers war so stark, dass man auch mit dem größten Kite und Board nicht mehr Höhe halten konnte und der Wettkampf musste abgebrochen werden.

Am Sonntag drehte der Wind auf offshore und die Fahrer hatten bei 4 Windstärken durchaus ihren Spaß und pushten sich gegenseitig. Man konnte das Publikum durchaus auch beeindrucken, indem man in der flachen Lagune mit einem Skimboard zwischen den Leuten fuhr, doch war dies nur zum Spaß. Ein Wettkampf fand nicht statt und so wurde an diesem letzten Tag nur noch die Siegerehrung gefeiert, die zugleich auch die Ehrung für die deutsche Meisterschaft war. Und somit verbleiben wir bis zum nächsten Stop in Fehmarn am 31.August bis zum 2. September, wo der letzte Stop der Kitetrophy 2007 stattfinden wird.

www.kitesurf-trophy.de

veröffentlicht am 07.08.2007

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