Die Auswanderer:
Kitesurftrip nach Australien

Mathias Wichmann verschlug es während des Studiums nach Australien. Grund dafür waren weder die Känguruhs, noch die Krokodile oder Kakerlaken. Der Grund war seine Leidenschaft fürs Kitesurfen. Mathias berichtet für uns von seinem Trip.

Mathias Wichmann.  Denkt man an Australien, fallen einem zuerst lediglich Dinge wie Aborigines, Ayers Rock, Sydney, Wüste, Great Barrier Reef, die giftigsten Tiere der Welt und Känguruhs ein. Jeder kennt den Typen mit dem Sonnenhut, der auf Krokodilsjagd ging bzw. beim Versuch, einem Stachelrochen einen Zungenkuss zu geben, mit seinem Leben zahlte.

Durch mein Englisch-Studium ist ein dreimonatiger Aufenthalt im englischensprachigen Ausland obligatorisch. Somit hatte ich die Möglichkeit, mich zwischen Großbritannien, den Staaten, Neuseeland oder Australien zu entscheiden. Schwierige Angelegenheit zwischen Neuseeland und Australien, hat man doch die Möglichkeit Hobbingen und das Spektakel von Mittelerde zu sehen oder nackt mit den Känguruhs um die Wette zu hüpfen. Ausschlaggebend jedoch ist ein Blick in die Windstatistik, die stetigen Thermikwind, hier Seabreeze genannt, von November bis März an der Westküste verspricht. Nicht zuletzt das sensationelle Video von Ruben Lenten (Western Shore) und der Fakt, dass ein Freund ein Jahr in Perth studiert, trieb mich an die Westküste.

Bei einem beiläufigem Gespräch mit Silvester wurde klar, dass er sich Australien keinesfalls entgehen lassen will und OZ noch auf seiner „to do"-Liste steht. Wer Silvester sagt, muss auch Pile sagen. Perfekt, ein lustig geschnürtes Paket, das sich auf die Reise macht.

Man hat verschiedene Möglichkeiten, sich dem anderen Ende der Welt zu nähern. Viele Wege gehen über Asien, unserer jedoch über Dubai. Eine genaue Erkundigung der Gepäckbestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft soll hier besonders noch mal ans Herz gelegt werden, um eventuelle Überraschungen am Check-In zu vermeiden. Der Trick mit Flossen und Tauchbrille verhilft zumindest Sven ein zusätzliches Freigepäck von 15 Kilogramm. Pile und ich dürfen jedoch schlappe 22 Kilogramm bezahlen. Freundlicherweise bekommen wir den Discountpreis von 5 Euro pro Kilo. Diese Hürde soll und darf uns nicht aufhalten, weswegen wir beschließen, es als „all you can drink ticket“ im Flugzeug zu verstehen.

Kitesurfer am Strand.  Nach sechs Stunden Flug, einem Aufenthalt von drei Stunden in Dubai, geht es schließlich 14 Stunden weiter nach Perth. Endlosen Filmen und Ice-Creams später, kommen wir am anderen Ende der Welt an. Nach einigen Small-Talk-Gesprächen mit dem Zoll, Einwanderungsbehörde oder was auch immer, werden wir fast auf den Kontinent gelassen. Wir brauchen allerdings eine Stunde länger, da die Behörden es bei einem von uns besonders genau nehmen wollen. Geschickt werden 41 Kilogramm aus- und schnellstmöglich wieder eingepackt.

Nachdem wir diese Hürde auch gemeistert haben, werden wir von Ian (Flysurfer Importeur) am Flughafen abgeholt und in ein Backpacker-Hostel gefahren. Blauäugig dachten wir, dass es kein Problem wäre, eine Unterkunft zu finden. Weit gefehlt. Ganz Perth ist scheinbar ausgebucht und so suchen wir uns eine besonders schöne Bleibe. Die Unterkunft ist bunt und etwas einfacher gehalten, aber egal.

Ziemlich platt wachen wir morgens um 6.00 Uhr vom Heruntertropfen von Wasserperlen auf uns auf, da das Dach undicht ist. Der erste Regen seit 52 Tagen. Jackpot.

Silvester, der von Südafrika ebenfalls über Dubai kam, ist mittlerweile auch angekommen und zumindest die Suche nach einem Gebrauchtwagen stellt sich einfacher und preiswerter heraus, als wir befürchteten. Es muss ein lustiges Bild abgegeben haben, wie vier Deutsche komplett durchnässt durch Industriegebiete von Perth auf die Jagd nach einem Auto gehen. Der Regen wollte einfach nicht aufhören. Wir entscheiden uns schließlich für einen Mitsubishi Porno Combi. Den Stylefaktor haben wir auf jeden Fall schon gewonnen. Und auch der Regen hörte mit Übergabe das Bargeldes spontan auf. Bleibt das Problem einer Unterkunft. Nach 12.000 Kilometern und endlosen Anrufen später müssen wir in ein Hotel und in ziemlich teures Apartments buchen. Vorbuchen ist das Zauberwort in Perth, doch wir wussten von Magie bis dato nichts. In uns steigt zunehmend das Verlangen auf, kiten zu gehen. Also alle Sachen in den Combi und ab.

veröffentlicht am 19.01.2009
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