10 Fragen an Kitesurf-Pro Mario Rodwald:

Im Interview steht uns der deutsche Kitesurf-Profi Mario Rodwald Rede und Antwort. Er erzählt uns, was er außer Kitesurfen sonst noch so treibt und wie er einmal mit einer kleinen Lüge ein paar Mädels gegen sich aufbrachte.

Was machst Du, wenn Du nicht gerade Kitesurfen bist?
Kitesurf-Pro Mario Rodwald.  Foto: Mario RodwaldDa gibt es einiges, was so passiert außer Kiten. Oft kaufe ich mir neue Modellflugzeuge und versuche sie dann zu fliegen oder gehe Wellenreiten, wenn irgendwo Swell ist. Im Winter, wenn das Wasser zu kalt ist, gehe ich oft Party machen mit meinen Kumpels. Natürlich gehört auch die Schule dazu und ab und zu muss ich auch lernen.

Erzähl uns von Deinen Anfängen im Kitesurfen? Wie bist Du dazu gekommen?
Eigentlich verbringe ich schon mein ganzes Leben am Meer. Meine Eltern haben ein Wohnmobil und machen schon seit vielen Jahren Wassersport, so habe ich mit fünf Buggyboarden, mit sechs Surfen und mit sieben Windsurfen gelernt. Als ich zehn Jahre alt war, hatte mein Vater seinen ersten Kite und ich wollte es natürlich auch gleich testen!

Gab oder gibt es Vorbilder? Was macht für dich einen „herausragenden“ Kitesurfer aus?
Als ich anfing zu kiten, war ich ein totaler Fan von Martin Vari, dem damaligen Weltmeister. Mittlerweile versuche ich mir einfach überall das Beste abzuschauen – nicht nur aus dem Kitesport. Es gibt viele verschiedene und sehr gute Styles und auch Persönlichkeiten in jeder Boardsportart. Ein guter Kiteboarder ist für mich jemand, der Rücksicht auf andere nimmt, nett am Strand ist und natürlich ein paar stylische und abgefreakte Sachen auf dem Wasser raushaut!

Ziele für diese Saison?  Ziele überhaupt?
Kitesurf-Pro Mario Rodwald.  Foto: Mario RodwaldDieses Jahr werde ich auf jeden Fall wieder richtig Gas im Worldcup geben – es wäre super geil, wenn ich wieder in die Top 5 komme! Auf längere Sicht möchte ich in den nächsten Jahren die gesamte Worldtour mitfahren und jeden Kontinent anschauen!

Wo siehst Du das Kitesurfen in 10 Jahren?  Und wo siehst Du dich persönlich?
In 10 Jahren wird Kitesurfen noch spektakulärer sein und es wird noch viel mehr Leute geben, die es ausüben werden! Vielleicht haben wir dann ja so fette Events wie Air & Style, die komplett im Fernsehen sind! Ich habe dann hoffentlich mein Zahnmedizinstudium abgeschlossen und verdiene ein bisschen Geld.

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor?
Am besten ist es vor dem Heat aufs Wasser zu gehen und schon mal fünf Minuten einfach draußen hin und her zu fahren. Manchmal höre ich auch motivierende Musik und dann bin ich richtig heiß! Glücksbringer habe ich eigentlich keine, aber meine Eltern und meine Schwester unterstützen mich bei fast jedem Wettkampf.

Was war –gefühlt- dein größter Erfolg? Was deine größte Niederlage?
Kitesurf-Pro Mario Rodwald.  Foto: Mario RodwaldMeine größte Niederlage war, als ich mich direkt vor der Deutschen Meisterschaft im Jahre 2004 verletzt habe und nicht mitfahren konnte. Natürlich gibt es immer kleine Niederlagen, aber man bekommt ja jedes Jahr eine neue Chance, es besser zu machen. Mein größter Erfolg war wahrscheinlich der 5. Platz beim Worldcup in Deutschland und meine beiden Deutschen Meister Titel. 
 
Was war das Peinlichste, was Du je erlebt hast?
Ich habe mal ein paar Mädels erzählt, ich wäre 21, dann haben sie am nächsten Tag ins Internet geschaut und rausgefunden, dass ich noch minderjährig bin – da wurden die aber ganz schön sauer...

Ein Urlaubsziel?
Australien! Das coolste Land überhaupt! Diesen Winter war ich in Perth und hatte megaviel Spaß auf dem Wasser! Ich komme auf jeden Fall zurück, um die ganze East Coast anzuschauen und was es sonst noch so alles dort gibt.

Wie sieht ein Wochenende ohne Sport aus?
Es gibt höchstens ein Wochenende ohne Kiten. Selbst wenn ich bis um sieben Uhr durchgefeiert habe, gehe ich am nächsten Tag laufen oder mache irgendwas anderes. Ich glaube, ich bin süchtig...

 

 

veröffentlicht am 06.08.2009

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