Weltrekordversuch im Distanzkiten endet wegen Flaute:

Der Weltrekordversuch im Distanzkiten wurde in Ägypten nach 170 Kilometern Fahrt wegen Flaute abgebrochen. Die Neubrandenburgerin Kathrin Borgwardt und der Belgier Maarten Moens schafften es von El Gouna nach Safaga.

 365 Tage Sonne, viel Wind und inzwischen ein Mekka für Kitesurfer am Roten Meer: Mit perfekten Bedingungen wie downwind entlang der Küste und nicht übers offene Meer bei nur kleinen Wellen, gutem Wind und 14 Stunden Tageslicht im Juni wurde El Gouna als Startpunkt für den neuen Weltrekordversuch im Distanzkiten ausgewählt. Der aktuelle Rekord vom Schweizer Philipp Knecht mit 300 Kilometern, aufgestellt im November 2006 in Brasilien, sollte gebrochen werden.

5.30 Uhr mit Sonnenaufgang sind die Kites an der Kitestation des  Mövenpick Hotels El Gouna aufgebaut. Mit 13er und 11er F-One Tribal Kites, die einen sehr großen Depowerbereich haben und einen großen Windbereich abdecken wird an den Start gegangen, der Morgenwind bläst mit 25-30 Knoten. Ziel ist das zweite Hotel des Hauptsponsors Mövenpick in El Quseir an der südlichen Rote Meer Küste.

 Bei stark böigem Wind, ausgestattet mit GPS und Trinkrucksäcken endet der Versuch schon nach einer halben Stunde wegen Nullwind in einer Bucht 10 Kilometer südlich von El Gouna. Auf einer Sandbank des neu eröffneten Panorama Beach Hotels interessieren sich schließlich Beduinen für die Kiteleinen, die sie gut zum Angeln gebrauchen können. Das Boot mit den Journalisten in Hurghada bestätigt, dass der Wind noch vor 10 Uhr zurückkommen wird und rät von einem Abbruch des Versuchs ab, da das Belgeitboot mit Journalisten erst in Hurghada getroffen wird.

Wenn der Wind nicht vor 10 Uhr zurück ist, reicht die Zeit nicht aus, um den momentanen Rekord von 300km zu brechen. Dann endlich doch ein erneuter Start 9.30 Uhr mit auf Null gesetzten GPS Geräten - mit 50km/h Maximalgeschwindigkeit und einer Durchschnittsgechiwndigkeit von 30km/h werden schnell viele Kilometer gemacht. Begleitet von einem Boot mit Fotografen und Kameramann geht es nach  Hurghada zu den Giftuninseln und Magawish Sandbänken, vorbei an den Tauchbooten von Abu Hashish nach Soma Bay und kurz vor Safaga stoppt der Wind wieder.

Vergebliches Kurbeln der Kites, um die Windpause überbrücken zu können, aber die Kites stürzen bei 170 Kilometer erneut wegen fehlenden Windes ins Wasser und bedeuten das Aus des Rekordversuchs. Der ungünstigste Platz zum Anlanden. Kein Strand, nur Riff, über das sich ans Ufer mit einigen Schnittwunden von den Korallen gerettet wird und die Straße am weitesten von der Küste entfernt. Und so schließt sich an 170 Kilometer in 4:40 Stunden (eine Strecke wie von Rostock nach Göteborg) ein dreistündiger Wüstenmarsch samt Equipment zur Straße. Der zweite Rekordversuch zwei Tage später wird gecancelt, da sich der Wind scheinbar komplett verabschiedet hat.

Neuer Termin für einen Rekordversuch ist der September - im Roten Meer. Für den Sommer steht eine kürzere Trainingsstrecke auf dem Plan: Eine Ostseeüberquerung vom Darss nach Dänemark per Kite.

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veröffentlicht am 20.06.2007
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