10 Fragen an Kitesurferin Gisela Pulido:

Man ist sprachlos wenn man sich den Werdegang der erst 16-jährigen Spanierin anschaut: Seit sie zehn ist, greift die Kitesurferin immer wieder erfolgreich nach dem Weltmeistertitel und hat auch für diese Saison Großes vor!

Portrait Gisela Pulido.  Foto: Claus DöpelheuerWas machst Du, wenn Du nicht gerade kitest? 

Gisela: Meist muss ich dann lernen, denn zur Zeit gehe ich noch zur High School. Danach möchte ich gerne Journalismus studieren, wahrscheinlich im Modell eines Fernstudiums, eingeschrieben an der Uni in Madrid oder Barcelona. In meiner Freizeit liebe ich es, Filme zu gucken oder Serien, zum Beispiel Heroes. 

Berichte uns von Deinen Anfängen im Wassersport!

Gisela: Schon als Säugling hat mich mein Papa mit ins Wasser genommen und ich habe mit einem Jahr schwimmen gelernt. Mit drei konnte ich ohne Stützräder radfahren.

Im vierten Lebensjahr ging es aufs Board in allen Variationen, ich lernte Windsurfing und Bodyboarding am Meer und Snowboarden in den Bergen in Andorra. Mit acht Jahren habe ich mit dem Kiteboarden angefangen.

Wer ist für dich der wichtigste Kitesurfer und warum?

Gisela Pulido Action.  Foto: Claus DöpelheuerGisela: Ich verehre Youri Zoun. Er lebt wie ich in Tarifa. Manchmal gehen er, seine Freundin und ich zusammen in der Lagune trainieren.

Das ist wie hier auf Fuerte, abhängig von den Gezeiten läuft ein Becken am Strand voll, was super ist zum Kiten. Youri hat dieses Jahr eine schwierige Saison, aber trotz allem ist und bleibt er der tighteste Fahrer! Seine Moves sind so gut, nahezu perfekt!

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor?

Gisela: Ich male mir meine Sonnencreme wie eine indianische Kriegsbemalung auf die Wangen. Dann fühle ich mich bereit für den ‚Kampf’. Es pusht mich auch, My Chemical Romance zu hören, kurz bevor ich aufs Wasser gehe.

Was war - gefühlt - dein größter Erfolg?

Gisela: Also ich freue mich schon sehr über meine sechs Weltmeistertitel! Weil ich meinen ersten Worldcup mit zehn gewonnen habe, bin ich auch im Guinness Buch der Rekorde als jüngste Weltmeisterin! Was mich auch stolz macht ist, dass ich neben Kelly Slater und anderen großen Sportlern nominiert war für einen Laureus Sports Award!

Gisela Pulido Action.  Foto: Claus DöpelheuerTeile dein peinlichstes Erlebnis mit uns!

Gisela: Oh, da gibt es viele peinliche und lustige Geschichten. Als ich noch ziemlich klein war und gerade mit dem Kiten begonnen hatte, hab ich mir mal einen viel zu großen Drachen mit aufs Wasser genommen.

Da waren wir auch wieder auf der Lagune kiten. Der Wind war viel zu heftig für mich kleines Mädchen mit einem so voluminösen Kite. Er hat mich bis zur nächsten Kuhwiese mitgenommen und ich bin über das Gras gerutscht bis ich nicht nur grüne Knie hatte, sondern auch Grün im Gesicht und an allen möglichen anderen Stellen. Zudem haben mich die Kühe ziemlich doof angeguckt.

Was ist „wahrer Luxus“ für dich?

Gisela: Es ist Luxus für mich, dass meine Arbeit auch mein Hobby ist. Guter Wind und allgemein gute Bedingungen sind Luxus.

Gisela Pulido Action.  Foto: Claus DöpelheuerWelches ist für dich das Urlaubsziel schlechthin?

Gisela: Ich liebe Neukaledonien. Als ich dort mit zehn meinen ersten Weltmeistertitel gewann, waren wir danach zum Feiern auf einer einsamen Insel.

Ich fühlte mich, als könnte ich die Sonne anfassen. Die Insel war umgeben mit einem Zirkel guter Wellen, ein reinstes Wellenreit-Paradies. Wir waren ganz alleine dort und mussten wie Robinson Crusoe Fische fangen, um etwas zu essen zu haben. Ich fand das großartig!

Mit welcher Person würdest Du gern mal für einen Tag tauschen?    

Gisela: Mmh... da muss ich überlegen. Ich glaube, mit Kelly Slater. Ich würde so gerne einmal mit seinen Skills auch die etwas größeren Wellen reiten... das wäre ein Traum!

Wie sieht bei dir ein Wochenende ohne Kitesurfen aus?

Gisela: Ich hänge gern mit meinen Freunden in Barcelona ab. Besonders Spaß macht mir dann, ihnen meine neuen Kartentricks zu zeigen.

Interview: Pauline Geyer

veröffentlicht am 11.08.2010

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