Transalpine-Run 2008:
Am 3. Tag keine Entspannung

Mit ihrer Leistung auf der heutigen dritten Etappe unterstrichen Tobias Brack (GER) und Matthias Dippacher (GER) ihre konstant gute Form beim diesjährigen Transalpine-Run.

Transalpine-Run 2008 3. Etappe.  Foto: Klaus FenglerFür die 27,66 Kilometer lange Distanz nach Neukirchen am Großvendiger benötigten die beiden Allgäuer vom "Team BLT Laufsport Saukel-Haglöfs" 2:39:33 Stunden und feierten damit bereits ihren zweiten Etappensieg. Wie stark ihre Leistung wirklich einzuordnen ist, zeigte der Vorsprung von 14 Minuten, den sie heute auf die Überraschungszweiten Alexis Arreaza und Yanis Povea vom venezulanischen "Team Guaraira Repano" (2:53:24 Stunden) heraus liefen. Dritte wurden Manuel Heller (GER) und Eckhard Wagner von "Team Leki" in 2:59:17 Stunden.

Die dritte Etappe war noch am Morgen im Strecken-Briefing als Entspannungs-Etappe angekündigt worden. Richtige Erholung fand jedoch keiner der Läufer, am wenigsten die bisherigen Gesamt-Führenden und Favoriten des Rennens Silvano Fedel und Ettore Girardi aus Italien. Heute Morgen in der Gesamtwertung noch mit einem Vorsprung von knapp zwei Minuten ins Rennen gegangen, litt insbesondere Girardi beim steilen Anstieg hinauf auf 2224 Meter zum Wildkogl. Dementsprechend erschöpft wirkte er, als er nach 3:00:58 Stunden mit Partner Fedel auf Rang vier die Ziellinie in Neukirchen überschritt. Und nannte wenig später den Grund für das Formtief im Team: "Wir hatten schon gestern große Probleme und waren total erschöpft. Und bis heute morgen blieb dann einfach zu wenig Zeit zum Regenerieren. Momentan ist bei uns wirklich die Luft raus. Aber ich glaube, dass wir die verlorene Zeit auf den verbleibenden Etappen wieder gut machen können. Wir werden unser Bestes geben."

Team Canada erkämpft sich das Leadertrikot zurück

Transalpine-Run 2008 3. Etappe.  Foto: Klaus FenglerAuch in der Damen-Wertung wechselte das Leaderjersey heute seine Besitzer. "Team Canada" mit Tracy Garneau und Nicki Haugan holten sich mit ihrer Siegeszeit von 3:39:53 Stunden den zweiten Tagessieg beim Transalpine-Run 2008. Der Vorsprung von knapp zehn Minuten, den sie sich im Abstieg vom Wildkogl auf die heute zweitplatzierten vom "Team Alpin Lauf Sexten" (3:48:49 Stunden) erarbeiteten, reichte am Ende für die Führungsübenahme in der Gesamtwertung der Damen-Konkurrenz. Martina Pfeifhofer nach dem Rennen: "Die beiden Kanadierinnen sind einfach sehr stark. Bis vor dem Gipfel hatten wir noch Sichtkontakt, im Abstieg haben sie uns dann die Zeit abgenommen. Wir sind das Tempo nicht mitgegangen, weil wir unsere Beine noch für die nächsten Tage schonen wollen". Über den Verlust der Spitzenposition zeigte sich ihre Partnerin Egarter nicht sonderlich enttäuscht: "Wir sind hier nur aus Freude am Sport dabei und laufen unser Tempo, ohne allzu großen
Ambitionen auf den Sieg". Dritte bei den Frauen wurden die Deutschen Simone Philipp und Barbara Guranti vom Team "Running - Das Laufmagazin" (3:51:47 Stunden).

Team Salomon auch am vierten Tag nicht zu schlagen

Ungefährdet liefen Gaby Steigmeier und Stephan Tassani-Prell (Team Salomon) dem Tagessieg in der Mixed-Kategorie entgegen. Sie benötigten am Ende 3:08:22 Stunden bis in Ziel und bauten den Vorsprung in der Gesamtwertung auf ihre Verfolger Markus Friedl und Magdalena Schiffer (3:13:38 Stunden) aus Österreich (Team Naturpark Lechtal) auf über 20 Minuten aus. "Gestern lief es nicht so gut - heute war unser Tag", sagte sie Ziel, "aber wir hatten nicht im Hinterkopf bei der Gesamtzeit heute bereits alles klar zu machen", verriet Steigmeier rückblickend. Dritte bei den Mixed-Teams wurden die Deutschen Resi Zepf und Rainer Bitzer (Team Sport Paul
Ultrasports) mit 3:14:40 Stunden.

Herzschlagfinale bei den Masters

Nahezu zeitgleich liefen "Team Niederdorf" (2:48:21 Stunden) und "BLT Laufsport Saukel-Haglöfs Masters" (2:48:20 Stunden) über die Ziellinie. Am Ende hatten die Deutschen Thomas Miksch und Christian Storck im Duell knapp die Nase vorn. Dennoch reichte ihr Etappenresultat am Ende nicht, um die Führung in der Gesamtwertung bei den Masters zu übernehmen. Dort führen weiterhin die beiden Südtiroler Manfred Wurzer und Eugen Innerkofler mit fast 15 Minuten vor dem Team aus dem Allgäu. "Also eine geruhsame Etappe war das für uns heute wirklich nicht. Denn auch auf nicht so langen Etappen wie gestern müssen wir kämpfen - nicht zuletzt, weil auch langsam die Beine schwerer werden", musste Manfred Wurzer am Ende der Etappe zugeben. Auf Rang drei liefen die Spanier "Seleccio Catalana Feec Team" mit 2:49:18 Stunden.

Vorschau 4. Etappe: Neukirchen am Großvenediger (AUT) nach Prettau im Ahrntal (ITA)

Am vierten Tag des Transalpine-Run müssen etwa zwei gleich lange Anstiege mit ähnlicher Steigung bewältigt werden. Der erste beginnt nach etwa 12 Kilometern und führt die Läufer hoch zum Krimmler Tauernhaus auf 1622 Meter. Nach kurzer Verschnaufpause für die Läufer und nur leichter Steigung folgt gleich dahinter der zweite Anstieg auf die Birnlücke (2669 m). Auf dem anschließenden Downhill passieren die Bergläufer die Grenze nach Italien, bevor sie dann den nächsten Etappenort Prettau im Ahrntal erreichen.

veröffentlicht am 02.09.2008

Transalpine-Run 2008.  Foto: Armin Schirmaier
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Transalpine-Run 2008.  Foto: Armin Schirmaier
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