Red Bull X Alps 2011: Allgäuer Michael Gebert kämpft weiter
Mit dem Gleitschirm und zu Fuß geht´s über die Alpen nach Monaco. Michael Gebert aus dem Allgäu kämpft sich als erfolgreicher deutscher Athlet bei Red Bull X Alps 2011 weiter nach vorne.
Der Allgäuer Michael Gebert hat sich bei den Red Bull X-Alps 2011 sukzessive nach vor gearbeitet. Bei diesem extremen Abenteuer-Rennen versuchen Athleten aus 22 Nationen von Salzburg per Gleitschirm und zu Fuß über die Alpen nach Monaco zu kommen.
Sein Start beim härtesten Abenteuer-Rennen der Welt war alles andere als ideal. Während einige der Piloten wenigstens mehrere Minuten lang fliegen konnten, musste er fast unmittelbar nach dem Take-off wieder landen und zu Fuß zum Dachstein weiter.
„Die ersten Tage bei diesem Wettbewerb sind echt hart. Die Anforderungen an deinen Körper sind enorm. Das schmerzt“, meinte er in einem Interview vor dem Start. „Sobald du dich dann an die Schmerzen gewöhnt hast, läuft’s immer besser.“
Die Erfahrung von drei Teilnahmen am härtesten Adventure-Race der Welt, eiserner Wille und strategische Cleverness haben Michael Gebert im Rennen gehalten und Stück für Stück nach vorne gebracht. Und im Moment macht er sehr gute Fortschritte.
Diese außergewöhnliche Auswärtsentwicklung lässt den Bayern nun sein Rennen genießen. Überhaupt hat der Spaß für Gebert einen hohen Stellenwert. „Ich erschrecke immer, wenn Piloten mit großen Ambitionen starten und im Lauf eines Wettkampfs Spaß und Begeisterung verlieren“, so der Hänge- und Pragleitlehrer aus Fischen im Allgäu.
Christian Maurer an Position eins ist Michael Gebert und den anderen Verfolgen zwar enteilt, eine bessere Motivation als das irre Tempo des Titelverteidigers von 2009 könnte er sich wohl nicht wünschen. Im Schlepptau von Toma Coconea aus Rumänien versucht er, weiter Boden auf Maurer aufzuholen.
Der Niederländer Ferdinand van Schelven und Thomas de Dorlodot aus Belgien blasen ebenso zur Attacke. Zu gute kommt ihnen die 24-stündige Zwangspause des Schweizers aufgrund einer Verletzung des Luftraumes von Locarno am Lago Maggiore/Kanton Tessin. Dennoch waren weite Flüge am Wochenende aufgrund des Wetters aber für kaum einen der Piloten möglich.
Für Gebert war dies kein Problem. Viele Teilnehmer waren nach den elangen Märschen am Zahnfleisch. An ihm ging’s spurlos vorbei. Er hat auch keine Blasen, Schwellungen oder Blessuren an den Füßen“, berichtet sein Supporter Florian Schellheimer.
„Er ist gerade beim Abstieg vom Piz Palü und kann vielleicht sogar ins nächste Tal abgleiten.“ In punkto Ernährung achtet der 31-Jährige auf Kohlehydrat- und kalorienreiche Kost und stündlich 600 – 800 Milliliter Flüssigkeit. „Deshalb zeigt er nicht nur tolle Leistungen, sondern ist körperlich und wie mental topfit.“
Am Sonntag, 17. Juli waren 30 Piloten aus 22 Nationen in die Red Bull X-Alps 2011 gestartet. Von Salzburg aus überqueren sie die Alpen und steuern das Fürstentum Monaco an. Dabei müssen insgesamt acht Turnpoints in Österreich, Italien, Schweiz und Frankreich passiert werden - entweder mittels Gleitschirm oder zu Fuß.
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Red Bull X-Alps 2011: Die Athleten sind gestartet
Vom Mozartplatz in der Salzburger Altstadt ging es für die 30 Athleten des Red Bull X-Alps 2011 los ins 864 Kilometer entfernte Monaco. Zuerst müssen die Teilnehmer jedoch die Berge Europas und das unberechenbare alpine Wetter bezwingen.
Red Bull X-Alps 2011: Führender übertrifft alle Erwartungen
Christian Maurer, führender Athlet beim Red Bull X Alps 2011, hatte seine Ziele schon hochgesteckt und diese nun noch übertroffen. Er erreichte gegen Mittag das siebte Etappenziel der Red Bull X Alps und baut so seine Vorsprung noch weiter aus.
Dramatischer Sturz bei den Red Bull X-Alps 2011
Bei den Red Bull X-Alps 2011 kristallisiert sich ein klarer Favorit heraus. Diesen trennen nur noch 400 Kilometer Luftlinie vom Ziel in Monaco. Die meiste Aufmerksamkeit galt jedoch Vincent Sprüngli, der nach Kollision mit einer Leitung einen heftigen Sturz erlitt.
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