Red Bull Dolomitenmann 2014 Lienz :
Noch nie war es so knapp!

So knapp wie nie zuvor liefen die besten Teams des Red Bull Dolomitenmann Lienz 2014 hintereinander am vergangenen Wochenende ein: Nach 4:07:57 Stunden hatte schließlich Team Adidas Outdoor die Nase vorne!

Red Bull Dolomitenmann Lienz 2014. Foto: Philip Platzer/Red Bull Content Pool Selten hat sich der wohl härtester Teamwettbewerb der Welt so knapp entwickelt wie der Red Bull Dolomitenmann 2014 Lienz: Die fünf besten Quartette liefen innerhalb von 6 Minuten in das Ziel ein. Blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten den erbitterten Kampf in den Lienzer Dolomiten, den schlussendlich das Team von Adidas Outdoor für sich entschied.

45.000 Zuschauer jubelten den Teams zu

Red Bull Dolomitenmann Lienz 2014. Foto: Martin Lugger/ Red Bull Content PoolStarke 45.000 Zuschauer strömten zum Red Bull Dolomitenmann Lienz 2014, um ihre favorisierten Teams entlang der Strecke anzufeuern. Schon nach dem Startschuss um Punkt 10 Uhr von Gründervater Wener Grissmann ging es bei den 120 Bergläufern ordentlich zur Sache: Nach wenigen Kilometern ließ der berüchtigte Goggsteig erstmals den Puls bis zum Anschlag steigen.

Petro Mamu aus Eritrea führte bis zum Schluss das Feld an und übergab nach 01:21:34 Stunden an seinen österreichischen Piloten-Kollegen Lorenz Peer. Hinter Mamu folgten binnen weniger Minuten drei weitere Athleten, darunter der mehrfache Europameister Ahmet Arslan aus der Türkei, Christian Hoffmann und Andreas Goldberger.

Der Fight in der Luft - die Paragleiter

Red Bull Dolomitenmann Lienz 2014. Foto: Philip Platzer/Red Bull Content Pool Im Laufschritt ging es für die Paragleiter zum ersten Startplatz am sehr steilen Geröllfeld. Über die schroffen Oberflächen der Dolomiten führte die Piloten der Weg zur Moosalm, wo tausende Zuschuaer die Landemanöver verfolgten. Nach einer weiteren, verschärften Bergauf-Passage war es schließlich Lorenz Peer, der er als Erster in Leisach landete.

Paul Guschlbauer vom Team Red Bull hatte sich bis auf eine Minute herangearbeitet, und schickte mit der Tagesbestzeit in seiner Disziplin den Mountainbiker Alban Lakata als Zweiten ins Rennen.

MTB müssen über Stock und Stein

Red Bull Dolomitenmann Lienz 2014. Foto: Martin Lugger/ Red Bull Content PoolErstmals seit Bestehen des Red Bull Dolomitenmannes Lienz waren jetzt die MTBer an der Reihe: Ihr weg bis hinauf zum Hochsteinkreuz forderte ihnen alles ab. Der Schweizer Lukas Buchli vom Team Adidas Outdoor gelangte nicht nur als Erster an der Spitze an, sondern meisterter auch geschickt die extrem steile Abfahrt. Sein Verfolger Alban Lakata vom Team Red Bull hatte zuerst etwas Mühe, konnte dann aber wieder etwas Zeit gut machen und folgte mit 2:58 Minuten Rückstand als Zweiter zur Übergabe.

Entscheidung im Kanu

Red Bull Dolomitenmann Lienz 2014. Foto: Mirja Geh/Red Bull Content PoolJetzt lag jede Entscheidungen bei den Kanuten. Lauf- und Schwimmpassagen ließen den Puls bereits in die Höhe schießen, bevor das Sportgerät überhaupt erreicht war. Ein 7-Meter-Sprung führte die Athleten dann zur eigentlichen Herausforderung und die grellen Kajaks pflügten sich durch die Fluten.

Mehrere Trage- und Aufwärtspassagen verlangte ihnen alles ab. Stephan Brodicky kämpfte sich verbissen durch Drau und Isel und am Ende noch 500 Meter samt Equipment zum Lienzer Hauptplatz – wo er völlig entkräftet von seinen Teamkollegen von Adidas Outdoor empfangen wurde. Damit standen die Gewinner fest: Mit einer Zeit von 4:07:57 Stunden holte sich das Team von Adidas Outdoor beim 27. Red Bull Dolomitenmann den Sieg!

1:17 Minuten dahinter kam Hannes Aigner vom Team Kolland Topsport International am Lienzer Hauptplatz an. Das Podium komplettierte schließlich Team Red Bull mit einem Abstand von 2:03 Minuten.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Red Bull Dolomitenman Lienz 2014 zu finden.

veröffentlicht am 09.09.2014
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