Red Bull Crashed Ice Are 2012: Favoriten down, Außenseiter vorne
Der Track des Red Bull Crashed Ice Championship im schwedischen Are entpuppte sich am 17. und 18. Februar als wahrer Favoriten-Killer: Kaum einer der Top-Athleten fand den Weg ins Finale. Doch wer konnte den Red Bull Crashed Ice Championship in Are gewinnen?
"Back to the roots" hieß es am 17. und 18. Februar 2012, als der Red Bull Crashed Ice World Championship in das schwedische Are zurückkehrte. Schweden war das Land, in dem vor elf Jahren das Ice Cross Downhill-Spektakel in Stockholm seine Geburtsstunde fand. Den Favoriten des Red Bull Crashed Ice World Championship brachte der dritte Stopp der Tour allerdings kein Glück.
Deutsche Cracks abgeschlagen bei dem Red Bull Crashed Ice World Championship in Are
Insbesondere die deutschen Ice Cross Downhiller hatten große Problem mit dem Track in Are. Nur Titelanwärter Fabian Mels und Ex-Weltmeister Martin Niefnecker schafften es am Samstag überhaupt für das deutsche Team unter die Top 64. Beide verpassten dort jedoch den Einstieg ins Viertelfinale des Red Bull Crashed Ice World Championship.
„Das war heute nicht so der Hit“, sagte auch Fabian Mels nach dem Aus im ersten Rennen. „Ich habe mir einfach zu viele Gedanken gemacht“, erklärte der 21-jährige, der noch jüngst als neuer „Crashed-Ice-Star“ gefeiert wurde. Dazu kam, dass ihm der Track des Crashed Ice World Championship in Are überhaupt nicht lag: „Das war für mich bislang die schwierigste Strecke. Mit einigen Stellen bin ich überhaupt nicht klar gekommen“, gab er zu.
Vor allem der „Wallride“ hatte es in sich: „Du kamst mit einer unglaublichen Geschwindigkeit dort an und musstest dann radikal abbremsen.“ Auch Kilian Braun wurde diese Kurve kurz nach dem Start zum Verhängnis: „Ich weiß nicht genau, was passiert ist. Es hat geknallt und dann habe ich mich um mich selbst gedreht“, so der Schweizer, der es nicht ins Halbfinale schaffte. Der Tour-Führende Kyle Croxall schied ebenfalls im Viertelfinale aus, konnte aber seine Spitzenreiter-Position verteidigen.
Ein Außenseiter dominiert den Red Bull Crashed Ice World Championship in Are
Mit dem Finnen Arttu Pihlainen und Kanadier Scott Croxall erreichten gerade einmal zwei der Top-Kandidaten das Halbfinale und Finale – der Track schien fast allen Favoriten große Probleme zu bereiten. Freuen durfte sich schließlich der Außenseiter und Canadier Adam Horst, mit dessen Sieg beim Red Bull Crashed Ice World Championship in Are sicherlich keiner gerechnet hätte. Der Weltmeister Arttu Pihlainen wurde Zweiter.
Noch am Freitag sah es für den Deutschen Fabian Mels sehr gut aus. Nach seinem zweiten Rang im niederländischen Valkenburg vom 4. Februar zeigte „Franjo“ in der „Elimination Round“ für den Red Bull Crashed Ice Championship in Are mit der zweitbesten Zeit aufs Neue, dass er als heißer Favorit in den finalen Wettkampf starten würde.
„Wenn du die Bahn für dich alleine hast, ist das etwas ganz anderes. Du kannst deine Spur fahren und musst auf keine anderen Fahrer achten. Im Rennen dagegen denkst du dir immer: Oh, wer ist neben mir, wer hinter mir“, erklärte Mels den Unterschied zwischen Qualifikations- und Finallauf beim Ice Cross Downhill.
Doch trotz der Enttäuschung am Wochenende möchte der aktuelle Tour-Fünfte bei der vierten und letzten Station des Crashed Ice World Championship in Québec am 16. und 17. März wieder voll angreifen und sein Bestes geben. „Mit dem Titel war’s das allerdings“, gesteht er sich ein.
Weitere Informationen sind auf der Homepage des Red Bull Crashed Ice World Championship zu finden.
Checkt unsere fette Fotogalerie zum Red Bull Crashed Ice World Championship in Are!
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