Red Bull Cliff Diving World Series 2011: Extreme Bedingungen in La Rochelle
70.000 Zuschauer, Windstärken bis 80 Kilometer pro Stunde und mittendrin die zwölf weltbesten Klippenspringer! Das war der spannende Tourstopp der Red Bull Cliff Diving World Series 2011 in La Rochelle.
Die Zuschauer und Athleten trotzten den schwierigsten Konditionen, die die Red Bull Cliff Diving World Series je gesehen hatten. Der 4. Tourstopp der Serie konnte in La Rochelle mit vielen Superlativen aufwarten! Das Training musste wegen des zu starken Winds verkürzt werden, da es für die Athleten viel zu gefährlich wurde, die 27,5 Meter hohe Plattform herunterzuspringen. Der Wettbewerb wurde am Ende in drei Runden entschieden.
Die 70.000 Zuschauer versammelten sich schon Stunden vor dem Event am Hafen, um einen guten Platz zu ergattern. Nicht einmal Regen oder heftige Windböen konnten sie davon abhalten, die Klippenspringer zu Höchstleistungen anzufeuern.
Titelverteidiger Gary Hunt fand zurück zu seiner Topform und heimste seinen zweiten Sieg in Folge ein. Michal Navratil aus Tschechien konnte sich um einen Podiumsplatz verbessern und landete auf dem zweiten Platz. Alain Kohl aus Luxemburg feierte seine Premiere auf dem Podium mit dem dritten Platz und mischte damit das Gesamtranking heftig
durch!
Bis zum Schluss war unklar, ob ein sicherer Wettbewerb überhaupt durchführbar war. Der Wettbewerb konnte nur zwischen 19 und 21 Uhr stattfinden, da nur dann die benötigte Wassertiefe von fünf Metern durch die Flut erreicht wurde. Die Athleten mussten mehrmals ihre Sprünge abbrechen, da es viel zu windig und gefährlich wurde. Die Klippenspringer gingen in La Rochelle wirklich an ihr Limit und wollten die vielen Zuschauer, die seit 14 Uhr ausharrten nicht enttäuschen.
Mit seinem zweiten Sieg in Folge führt Gary Hunt das Gesamtranking an. Alle anderen Positionen im Gesamtranking haben sich nach dem Stopp in Frankreich verändert: Der Tscheche Michal Navratil folgt jetzt auf dem zweiten Platz und Slava Ployeshchuk aus der Ukraine ist Gesamtdritter.
Wie La Rochelle schon gezeigt hat, alles ist noch offen und Überraschungen im Gesamtranking lauern überall.
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