Sport und Gesundheit:
Der Marathon und das körpereigene Immunsystem

Ein Marathon ist für viele Läufer das ultimative Ziel. Der Wettkampf stellt allerdings eine enorme Belastung für den menschlichen Organismus dar und kann das Immunsystem enorm schwächen.

Wer diese Zusammenhänge kennt und ein paar Tipps beachtet, kann das Risiko für Erkältungen und andere Erkrankungen aber deutlich reduzieren.

Wie sich die Teilnahme an einem Marathon auf deinen Körper auswirkt

Aerobe Trainingseinheiten in einem gemäßigten Umfang haben erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf die körpereigenen Abwehrkräfte. Im Rahmen eines Marathons überschreitest Du aber ganz ohne Zweifel die Belastungsgrenze und läufst zumindest phasenweise im anaeroben Bereich. Diese Umstände führen zu einer starken Beanspruchung des biologischen Abwehrsystems.

Die durch den intensiven Wettkampf ausgelöste Stressreaktion geht mit einer höheren Anfälligkeit für Infekte einher. Dies bezieht sich in erster Linie auf die oberen Atemwege. Das bedeutet ganz konkret: Die Anstrengungen des Marathons verringern die Leistungsfähigkeit der weißen Blutkörperchen in deinem Körper.

Aber warum reagiert der Organismus mit einem solchen Leistungsabfall der Abwehrkräfte? Das Immunsystem registriert die sportliche Belastung und definiert sie als potentielle Gefahr für die Stabilität der körpereigenen Abläufe. Die Abwehrmechanismen werden anschließend aktiviert, um das Eindringen möglicher Krankheitserreger zu verhindern. Der Marathon führt jedoch zu einer außergewöhnlich hohen Belastungsintensität, was die Kapazitäten des Immunsystems übersteigt und somit in einer Schwächung des Körpers resultiert.

Die wichtigsten Tipps für Marathonläufer, um sich vor Infekten schützen zu können

Wenn Du einen Marathon oder einen ähnlich anstrengenden Wettkampf anstrebst, empfiehlt sich im Vorfeld eine gezielte Stärkung des Immunsystems. Zu diesem Zweck solltest Du zum Beispiel deine Schlafgewohnheiten überprüfen und mindestens 7 Stunden Bettruhe ritualisieren. Während des Schlafs regeneriert der Körper optimal und die Wundheilung sowie weitere förderliche Prozesse werden vorangetrieben.

Des Weiteren gilt es auf einen angepassten Ernährungsplan zu achten, um deinen Organismus bestmöglich auf die große Belastung des Marathons vorzubereiten. Im Idealfall stellst Du eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren und abwehrkräftestärkenden Vitaminen durch einen ausgewogenen Speiseplan sicher. Ergänzend bietet sich die Einnahme von hochwertigen Vitamin-Präparaten an, die den erhöhten Bedarf vollständig abdecken.

Auch während des Wettkampfs kannst Du die Power deines Immunsystems positiv beeinflussen. So lässt sich durch atmungsaktive Bekleidung ein kontraproduktiver Hitzestau umgehen und im Winter verhindern spezielle Laufmützen die Abgabe von zu viel Körperwärme.

Sobald Du das Ziel erreicht hast, ist es ratsam, den Regenerationsprozess der Abwehrkräfte aktiv zu unterstützen. Bei diesem Vorhaben empfiehlt sich die Zufuhr von kohlenhydrathaltigen Drinks und Snacks sowie die sofortige Wärmung des Körpers mit Plastikfolien. In den folgenden Tagen sind dann zum Beispiel Saunagänge, ruhige Spaziergänge und der bewusste Verzicht auf körperliche Anstrengungen förderlich.

Insgesamt gesehen lässt sich festhalten, dass die Teilnahme an einem Marathon ein normales Belastungsmaß übersteigt und dementsprechend das körpereigene Schutzschild vor Infekten schwächt. Du solltest einer umsichtigen Wettkampfplanung und der perfekten Regeneration somit einen hohen Stellenwert beimessen, um das Erkältungsrisiko zu minimieren. 

veröffentlicht am 07.09.2015

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