Mountainbike-Nachwuchs erobert die X Games:

Insgesamt sechs Nachwuchsbiker durften ihre Künste im Rahmen des Red Bull Phenoms bei den X Games in München einem großen Publikum präsentieren.

Red Bull Phenom X Games München 2013.  Foto: Flo HagenaNachdem der Sonntag bei den X Games in München vor allem durch jede Menge Regen und gefühlte Minustemperaturen bestach, hatte das Wetter doch noch ein Einsehen: Bei sommerlichen Temperaturen konnten dann auch die Mountainbike Slopestyle Contests abgehalten werden. Genau wie die Stars am Abend mussten aber auch die Rookies beim Red Bull Phenom Contest mit dem starken Wind klarkommen.

Legende pickt die Nachwuchsstars

Gegen Mittag durften die sechs internationalen Rookies dann endlich genau den Kurs rocken, auf dem sich später Brett Rheeder, Brandon Semenuk und Andreu Lacondeguy die ersten X-Games-Medaillen im Mountainbike Slopestyle sichern konnten. Die Begeisterung darüber war bei keinem der Teilnehmer – die nicht älter als 19 Jahre und nicht professionell gesponsert sein durften – zu übersehen.

Red Bull Phenom X Games München 2013.  Foto: Flo Hagena"Das ist eine total große Sache für mich, hier dabei zu sein“, sagte Anton Thelander aus Schweden. „Es ist einfach super, dass Red Bull Phenom dem Nachwuchs den Aufstieg leichter macht. Man bekommt wahnsinnig viel Aufmerksamkeit und alleine hier bei der Premiere von Mountainbiken bei den X Games zu sein ist der Wahnsinn! Ich bin vorher schon größere Contests gefahren, aber das ist schon etwas Besonderes.“

Dass Mountainbike-Pionier Richie Schley die Finalisten ausgewählt hatte, war quasi das Sahnehäubchen auf dem X-Games-Ticket. „Er ist eine Legende!“, so Anton. „Das war schon cool, von ihm ausgesucht zu werden. Aber man hat auch ziemlich Respekt, was so jemand von dem eigenen Fahrkönnen hält.“

Thelander auf den Spuren von Söderström 

Red Bull Phenom X Games München 2013.  Foto: Flo HagenaDarüber musste sich der Schwede allerdings keine Sorgen machen, denn am Ende sicherte er sich trotz anhaltenden Windes den Sieg. Altmeister Richie Schley zollte dem Schweden seinen Respekt: "Antons zweiter Run wäre in der Quali der Profis wahrscheinlich ein sechster Platz gewesen – das ist schon sehr beeindruckend“, so der Kanadier Schley, der 2010 in die Mountainbike-Hall-Of-Fame aufgenommen wurde.

"Der Wind hat das Finale erheblich erschwert, denn das sind enorm große Obstacles, die die Jungs hier fahren mussten. Manche hatten damit wirklich Probleme, andere sind über sich hinaus gewachsen“, so Schlay weiter. "Matt Jones hat zum Beispiel einen massiven Backflip auf dem letzten, riesigen Kicker gemacht – das hat sich von den Profis bisher nur Cameron Zink getraut! Matt ist zwar gestürzt, aber es war cool zu sehen, dass die Rookies so Gas geben.“

Red Bull Phenom X Games München 2013.  Foto: Flo HagenaGerade der 8 Meter hohe Ziel-Drop trennte die Spreu vom Weizen, darüber war sich auch der Sieger Anton Thelander bewusst. „Mein erster Run war ziemlich bescheiden, deswegen war der Druck für den Zweiten groß“, so der Schwede nach der Siegerehrung. „Da lief es dann aber super und ich glaube, mein 360 am letzten Kicker hat am Ende den Ausschlag gegeben. Jetzt muss ich mir überlegen, was ich in meinem Video machen will.“ Neben Ruhm und Ehre gab es für Anton schließlich auch eine professionelle Videoproduktion von Red Bull Phenom, bei der er sein Riding anständig präsentieren kann.

Weitere Infos findet ihr auf der Website der X Games München 2013.

veröffentlicht am 03.07.2013

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