X Games München 2013:
10 Fragen an Richie Schley

Richie Schley gilt als Pionier des Freeride-Sports. Auf den X Games in München engagierte er sich besonders für den Nachwuchs und half mit, die Fahrer für den Nachwuchscontest Red Bull Phenom auszusuchen.

X Games München 2013: 10 Fragen an Richie Schley.  Foto: Marion HellwegMarion Hellweg hat für FUNSPORTING den Kanadier Richie Schley bei den X Games München 2013 getroffen und ihm exklusiv unsere 10 Fragen gestellt.

Angenommen, Mountainbikes wären nie erfunden worden – wie würde dein Leben heute aussehen?
Ich habe früh mit dem Skifahren angefangen, das hat mir immer Mords viel Spaß gemacht. Und wir Freeride-Skifahrer haben uns eben im Sommer als Ausgleich zum Mountainbiken getroffen – so fing alles an. Aber um noch mal auf die eigentliche Frage zurückzukommen: Ich denke, dass ich wahrscheinlich beim Skifahren professionell eingestiegen wäre. Oder ich wäre BMX-Fahrer geworden, was wahrscheinlicher ist, da ich mir ein Leben ohne Bike nicht vorstellen kann!

Was liebst du am meisten am Mountainbiken?
An seine Grenzen gehen zu können und dabei, trotz Rückschlägen, immer wieder Erfolgserlebnisse zu haben. Mit jedem Trick, der dir besser gelingt, steigt dein Selbstwertgefühl. Außerdem liebe ich es, in der freien Natur alleine unterwegs zu sein und das kann man am besten mit dem Bike. Trials und Action sind voll mein Ding!

Dein Lieblings-MTB-Spot?
Definitiv Whistler in Kanada! Der Mountain-Bikepark dort ist für mich der beste, den ich kenne! Und da kann es schon mal passieren, dass einem ein Bär mitten auf dem Weg begegnet...aber ich finde auch die Bikeparks in Österreich klasse, zum Beispiel in Leogang. Sie sind extrem steil und sehr anspruchsvoll.

Hast du Rituale vor einem Wettkampf?
Nein, eigentlich nicht. Ich versuche immer, mich auf das zu konzentrieren, was vor mir liegt. Ich bin nicht sehr abergläubisch.

Wie sieht ein Wochenende ohne Bike aus?
Mich mit Freunden treffen, Party machen. Oder ich gehe zum Wandern und versuche zur Ruhe zu kommen. Und natürlich Skifahren!

Hast Du Vorbilder? Oder hat dich ein Sportler besonders beeindruckt?
Da ich schon so früh mit dem Mountainbiken angefangen habe, sprich einer der ersten war, gab es damals noch keine Vorbilder. Ich habe mich erst viel später an den jüngeren Fahrern orientiert, die noch verrückter waren als ich und noch mehr Risiken eingegangen sind. Ihre neuen Tricks haben mich natürlich auch gepusht und herausgefordert. Ansonsten habe ich vor Tony Hawk großen Respekt. Er hat die Extremesports-Szene entscheidend geprägt! Auch Kelly Slater gehört zu meinen großen Vorbildern, was Sport im Allgemeinen betrifft.

Drei Dinge, ohne die du nicht auskommst?
(lacht) Mein Bike, Mädchen und gutes Essen...

Was war dein größter Erfolg?
Da fällt mir eigentlich kein einzelnes Ereignis ein. Für mich ist es viel wichtiger, dass ich den Mountainbike-Sport mit zu dem gemacht habe, was er heute ist und ich bei dieser grandiosen Entwicklung dabeisein durfte. Das macht mich am meisten stolz!


Welche Musik hörst du? Welches ist deine Lieblingsband?
Ich höre am liebsten ACDC – und das laut!

Was möchtest Du unbedingt nochmal in deinem Leben machen?
Ich möchte ein guter Surfer werden! Ich lebe seit einiger Zeit in Kalifornien, weil dort meistens gutes Wetter ist und ich jeden Tag Biken kann. Aber natürlich gehe ich auch an den Strand und da lockt die perfekte Welle.

Vielen Dank für das Interview!

veröffentlicht am 01.07.2013

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