Trans Germany Tag 1:
Platt und Sahm liegen vorn

Karl Platt und Stefan Sahm vom Team Bulls haben die erste Etappe der CRAFT BIKE TRANS GERMANY für sich entschieden. Die beiden Biker bewältigten die Strecke von St. Wendel im Saarland nach Neustadt a. d. Weinstraße in 4:25:43 Stunden.

 Zuvor hatten sich die Aspiranten auf den Gesamtsieg lange mit den späteren Zweitplatzierten Frank Lehmann und Thomas Nicke vom Rothaus-Cube-Team (4:26:56) duelliert. Dritte auf der knapp 123 Kilometer langen und mit über 2750 Höhenmeter gespickten Etappe wurde das Stevens Racing Team mit Johannes Sickmüller und Rene Birkenfeld (4:28:52).

Dass die ersten drei platzierten Duos gerade einmal drei Minuten und neun Sekunden getrennt waren, lag am Streckenprofil. Viele Rhythmuswechsel bestimmten die Etappe, ehe im Pfälzerwald die Entscheidung fiel. Beim Anstieg zur Hellerhütte, der höchsten Erhebung des Tages (490 Meter), setzten die späteren Sieger die entscheidende Attacke. „Bis dahin haben wir Geduld gezeigt und nur ein bis zwei Mal versucht, das Feld auseinander zu reißen“, sagte Karl Platt nach dem Rennen. Aber nicht nur die Konkurrenz hatte während des Rennens mit den starken Beinen des diesjährigen Cape Epic-Siegers Probleme. Selbst sein Teamkollege Stefan Sahm „hatte Schwierigkeiten, Anschluss zu halten. Ich musste mich regelrecht quälen.“ Dementsprechend zufrieden waren auch die Zweiten des Tages, Frank Lehmann und Thomas Nicke: „Wir sind zufrieden. Das Etappenrennen ist ja noch lang und selbst Stefan hatte heute so seine Probleme.“

Top-Favoriten auch in der Mixed-Wertung vorne

Besser hätte es Neustadt a. d. Weinstraße nicht treffen können. Karl Platt aus der näheren Umgebung ganz vorne und dann feiert auch noch der Lokalmatador Carsten Bresser mit seiner Mitstreiterin Alison Sydor den Sieg in der Mixed-Wertung (5:05:00). Team Rocky Mountain / Haywood benötigten etwas mehr als fünf Stunden für die 123 Kilometer. Vor allem der ehemalige WM-Dritte genoss die Einfahrt in seine Heimatstadt: „Bis auf den Regen, der uns erwischt hat, war es echt gut zum Fahren. Es ist ein ganz spezielles Gefühl vor Freunden und Fans wie an der Hellerhütte vorbei zu fahren. Es ist etwas Besonderes, so einen Zuspruch zu erfahren.“ Mit über einer Stunde Rückstand kamen die Zweitplatzierten von Magura on board an (6:12:48). Als Dritte kam Team Bobteam.info an (6:13:50).

Zweikampf in der Damenkonkurrenz

Der erwartete Zweikampf bei den Frauenteams zeichnet sich schon am ersten Tag ab, allerdings mit heute unerwarteten Vorzeichen. Denn Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch vom Fiat-Rotwild-Team verwiesen – trotz des langen Flachstücks – die Zwillings-Schwestern Sandra und Peggy Klose auf Platz 2. Das deutsch-französische Team benötigte für die heutige Etappe 5:30:08 Stunden und war damit mehr als zweieinhalb Minuten schneller als Team Zwillingscraft (5:32:43). Dementsprechend zufrieden präsentierte sich Kerstin Brachtendorf im Zielbereich: „Wir haben versucht, am Anfang nicht zu viel Zeit einzubüßen, da wir im Flachstück nicht unsere Stärken haben. Ungefähr bei Kilometer 50 konnten wir dann aber sogar an Sandra und Peggy vorbeiziehen. Deswegen ist es besonders schön, dass wir schon heute vor den beiden Klose-Zwillingen landen konnten“. Dritte wurden die Bikerinnen von Team Cube Wls (5:49:23).

Sachsen liegen in der Master-Wertung auf Platz 1

Das Sachsenteam von Welt hat in der Master-Kategorie (beide Fahrer über 80 Jahre) die Führung übernommen. Robert Novotny und Milan Spolc sicherten sich den Sieg in 4:50:57 Stunden. Zweite wurde das Scott Racing Team Heilenmann (4:57:24) vor dem van Otten Marathon Team (5:15:48).

Name verpflichtet in der Grand Master-Wertung

Wolfgang Hauck und Reinhard Dörr haben ihrem Namen alle Ehre gemacht. Die Taunusgazellen 106 verbuchten den Tagessieg nach 5:46:32 Stunden in der Grand Master-Wertung (beide über 100 Jahre). Zweite wurde Team Sherpa (5:52:54). Als Dritte überquerte das Duo Ca & Friends Racing Team die Ziellinie (5:15:48).

Vorschau Etappe 2: Neustadt a. d. Weinstraße – Erbach i. Odenwald

Nach der heutigen sehr langen Etappe, bekommen die Fahrer morgen ein wenig Erholung geschenkt. Denn die ersten 60 Kilometer des zweiten Tages der CRAFT BIKE TRANS GERMANY von Neustadt a. d. Weinstraße bis nach Erbach im Odenwald werden neutralisiert gefahren. „Erst nach dem letzten Bahnübergang hinter Heidelberg wird auf den letzten 70 Kilometer die Zeit gemessen“, so Streckenchef Uli Stanciu.

Auf die Teilnehmer des ersten Etappenrennens quer durch Deutschland warten – nach dem Einrollen in der Rheinebene – überwiegend Schotterstraßen und Waldwege, die bei 1762 Höhenmetern weniger Kraft und Fahrtechnik, dafür aber viel Ausdauer verlangt, bis man den historischen Schlossplatz von Erbach erreicht.

veröffentlicht am 12.06.2007

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