Red Bull Trailfox 2010 in Flims:
Vier Etappen, ein Bike

Vom 18. bis 20. Juni 2010 fand in Flims der achte Red Bull Trailfox statt. Caroline Forrer und René Wildhaber konnten sich gegen 330 Freerider durchsetzen.

Red Bull Trailfox 2010.  Foto:  Christophe Margot für Red Bull PhotofilesAuch die Regenzeit konnte dem Red Bull Trailfox 2010 in Flims nichts anhaben. 330 Freeride Biker vergnügten sich ein Wochenende lang auf vier verschiedenen Rennstrecken, und immer auf demselben Bike. Die schnellsten in der Endabrechnung hießen: Caroline Forrer und René Wildhaber.

Vier Etappen, ein Bike – dass die Formel des Red Bull Trailfox auch im achten Jahr aufging, bewiesen 330 MTB Freerider, die sich trotz trübem Wetter in heiterer Stimmung durch das Flimser Unterholz schlugen. Vier unterschiedliche Strecken waren zurückzulegen, alle mit dem gleichen Bike. Schnell im Ziel sein ist das Eine. Eine gute Zeit miteinander zu verbringen das Andere.

Der Nighttrail war der bereits traditionelle Auftakt am Freitag. Nach Einbruch der Nacht eröffnete Antje Kramer mit der Startnummer 1 das Rennen. Licht ist Sache der Fahrer und von der Hochleistungs-Bike-Leuchte bis zum ausgebauten Autoscheinwerfer war alles im Einsatz, was den Weg erhellt. Auf der rutschigen Wurzelstrecke waren Caroline Forrer die und René Wildhaber die Schnellsten.

Ein Pump Track gleicht einer BMX-Bahn und war der Schauplatz der zweiten Prüfung am Samstag Nachmittag. Könner pumpten sich mit geschickter Gewichtsverlagerung durch die Wellen. Die weniger geübten versuchten ihren Pedalrhythmus der Hügelfrequenz anzupassen.

Weil die beiden Strecken nicht auf den Zentimeter identisch waren, gab es auf dieser Etappe zwei Sieger und zwei Siegerinnen. René Wildhaber war einer von ihnen, der andere war der MTB Downhill-Spezialist Simon Schwander. Die schnellsten Frauen sind Caroline Forrer und Elke Rabeder.

Red Bull Trailfox 2010.  Foto:  Christophe Margot für Red Bull PhotofilesDer Sunset Trail führte über schmale Stege, Steilkurven, Absprungrampen und andere Holzbauten des Flimser Walds. Wer sich nicht traute, fuhr darum herum und verlor Zeit. Die Schnellsten starteten zuerst und zeigen wie's geht. Die weiter hinten Klassierten wählten eher den Umweg.

Doch alle Wege führten ins Ziel und von da direkt an die Red Bull Trailfox Party, die inoffizielle fünfte Etappe des Rennens. Caroline Forrer und René Wildhaber setzen sich erneut knapp durch.

Mit der Langstreckenabfahrt namens High Noon Trail endete das Rennen am Sonntagmittag. Passend zum Sommeranfang schneite es und die knapp sechs Kilometer bis ins Ziel waren ebenso ruppig wie schlammig. Auch einige Flachstücke waren zu überwinden, was im tiefen Boden noch mehr Kraft kostete.

René Wildhaber lieferte sich mit dem Franzosen Jérome Clementz ein Duell vom ersten bis zum letzten Meter. Die Führung wechselte mehrmals und die Ziellinie überquerten beide nach einem Spurt in der gleichen Hundertstelsekunde.

Red Bull Trailfox 2010.  Foto:  Christophe Margot für Red Bull PhotofilesIn der Endabrechnung ergab das den vierten Gesamtsieg für René Wildhaber. «Mein Fahrgefühl war auf allen vier Strecken gut, ich hatte viel Spass – besonders am Duell mit Jérome Clementz auf dem High Noon Trail» erklärte der Flumser, frisch vom Schlamm befreit. Zweiter wiurde Jérome Clementz, Dritter der Schweizer Thomas Tödtli.

Dramatisch verlief auch die Entscheidung der Frauen. Caroline Forrer stürzte in der ersten Kurve, kämpfte sich aber wieder nach vorne und überholte die führende Antje Kramer. Vor einem Jahr fuhr sie am Red Bull Trailfox ihr erstes Rennen überhaupt.

Ein Jahr später holte sie sich den Gesamtsieg. "Ein Wochenende Spaß haben im Schlamm, kämpfen und schließlich gewinnen. Es ist eine Riesenfreude!".

Hinter ihr platzieren sich die Deutschen Elke Rabeder und Antje Kramer. Zufrieden gingen auch die meisten der 291 Fahrer nach Hause, die nicht gewonnen, aber alle Strecken geschafft haben. Vier Etappen, ein Bike – die Formel zum Glück für Freerider.

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veröffentlicht am 22.06.2010

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