Donkey Cross:
Wettkampf auf störrischem Untersatz

Im nicht ganz ernst gemeinten, aber technisch extrem anspruchsvollen Wettkampf "Donkey Cross" traten 16 Starter abwechselnd auf Motocross-Maschinen und Eseln gegeneinander an – zu einem Wettrennen auf steilen Hohlwegen, über Stiegen, Stock und Stein.

Donkey Cross: Motocrosser auf dem Rücken von Eseln Foto: reporter-images.grFür den Donkey Cross-Sieger Thodoros Antoniadis war seine Honda „der passendste Untersatz“. Und nein, wir sprechen nicht von einem Motorrad. Zuverlässig und geländegängig, robust und sparsam im Verbrauch: Thodoros Antoniadis war beim Red Bull Donkey Cross mit seiner Honda hochzufrieden. Zu Recht: Die Eselin mit dem ungewöhnlichen Namen hatte dem griechischen Motocross-Pro zum Sieg bei dem ungewöhnlichsten Event verholfen, den die griechische Insel Sifnos je erlebt hat.

„Seit 22 Jahren fahre ich Rennen, aber gewonnen habe ich noch nie“, freute sich Antoniadis und scherzte: „Ich glaube, ich hab den Untersatz gefunden, der am besten zu mir passt!“ Drei Runden mussten er und seine 15 Konkurrenten auf Griechenlands traditionellstem Transportmittel zurücklegen. Keine ganz einfache Übung, wenn man normalerweise an Gasgriff, Scheibenbremsen und Verbrennungsmotoren gewöhnt ist.

Startschuss brachte 16 Esel zum Laufen – mehr oder weniger

Das Rennen begann am 22. September um 17 Uhr am Hauptplatz von Apollonia mit einem einen Kilometer langen Kurs am Rücken der Esel. Der Kampf um die Spitzenpositionen bereitete dabei den meisten Teilnehmern die geringsten Sorgen – zu groß war für sie allein die Herausforderung, sich am Rücken ihrer schwankenden und nicht immer ganz kooperativen Fortbewegungsmittel zu halten.

Donkey Cross - auf Eseln und auf Motocrossmaschinen Foto: reporter-images.grEinen Kilometer lang war der Kurs, den Esel und Reiter absolvieren mussten, ehe sie wieder auf einen vertrauteren Sattel umsteigen durften: Auf Motocrossmaschinen musste ein Mix aus Scramble, Trial und Enduro Race bewältigt werden. Highlight der Strecke: Eine aus 80 Stufen bestehende Stiege, die bergauf überwunden werden musste.

Ins Ziel sprinteten die Piloten dann wieder am Rücken ihrer Esel. Nach Antoniadis beendete George Zahariou die Finalrunde als Zweiter – obwohl seine Eselin Jane die vorgeschriebene Streckenführung zweimal als nicht ganz so bindend empfand. Dritter wurde Christos Alexiou auf Pitsa. Die Eselei begeisterte auch die Zuschauer: Mehr als 3000 waren extra für das Rennen angereist.
 

veröffentlicht am 03.10.2007

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