Race Across Amerika 2008:
Gerhard Gulewicz wieder dabei

Eines der härtesten Radrennen der Welt geht in ihre 27. Runde: Das "Race Across America" startet 2008 in Kalifornien und stellt seine Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder vor neue Herausforderungen. Mit am Start, der Extrem-Mountainbiker Gerhard Gulewicz aus Österreich.

Extremmountainbiker Gerhard Gulewicz.  Foto: Martin Steiger/sportbild.atNach seinem unglücklichen dritten Platz 2007 hat er bei seiner Nonstop-Durchquerung des australischen Kontinents in sensationeller Weltrekord-Zeit gezeigt, was in ihm steckt. Wenn alles gut geht und keine unerwarteten Komplikationen auftreten, fährt Gerhard Gulewicz beim diesjährigen Race Across America sicherlich als Sieganwärter mit.

Was am Sonntag, den 8. Juni 2008 um 12 Uhr Mittags am Hafen von Oceanside in Kalifornien seinen Ausgang nimmt, endet für die schnellsten Biker in den frühen Morgenstunden des 17. Juni in den City Docks in Downtown Annapolis. Dazwischen liegen nicht nur exakt 4.840,60 Kilometer oder 3.008,45 Meilen, sondern auch mehr als 33.000 Höhenmeter.

Fakten zum Race

Das Race Across America ist um 30% länger als die Tour de France, der schnellste Fahrer benötigt hierfür jedoch nur die Hälfte an Zeit. Ruhetage? Gibt es nicht. Und Schlaf? Nur in geringsten Dosen. „Mehr als durchschnittlich eine Stunde pro Tag werde ich mir nicht erlauben können wenn ich vorne mitfahren will. Wenn ich im Ziel bin, habe ich ohnehin wieder genug Zeit um mich auszuruhen“, so Gerhard Gulewicz.
 
Herrschen in der Wüste bis zu 40 Grad, so kann es passieren, dass die Fahrer in den Rockys mit deren über 3.000 Meter hohen Pässen und mit Temperaturen um den Nullpunkt fertig werden müssen. War es im Jahr 2006 die enorme Hitze, so war es im letzten Jahr hingegen der nicht enden wollende Regen, der den Fahrern auf ihrem Rennen durch 14 Bundesstaaten und vier Zeitzonen schwer zu schaffen machte. 

Doch das gehört bei diesem Rennen eben dazu. Gerhard Gulewicz:  „Wenn du täglich etwa 600 Kilometer am Rad herunterspulst und das über einen Zeitraum von knapp neun Tagen, dann ist das Wetter sicherlich das kleinste Problem, mit dem du zu kämpfen hast. Das bringt wenigstens ein bisschen Abwechslung in die Monotonie deiner ewig gleichen Bewegung. Wobei das stundenlange „Gegen-den-Windfahren“, wie in Kansas üblich, schon sehr an den Kräften zehrt“.


Extremmountainbiker Gerhard Gulewicz.  Foto: Martin Steiger/sportbild.atDie Vorbereitung

Seit Mitte Mai befindet sich Gerhard in Las Vegas. Hier holt er sich in der Wüste Nevadas den letzten Schliff. Die dort gerade herrschenden 45 Grad sind „für das Simulieren von Hitze-Etappen gerade recht“, so Gerhard. Die Vorbereitung verlief zur besten Zufriedenheit nicht nur für Gulewicz selbst, sondern auch für sein betreuendes Ärzteteam rund um Dr. Helmuth Ocenasek: „Was wir bei der 30-Stunden-Ergometrie Ende April gesehen haben, stimmt uns für das RAAM mehr als zuversichtlich.“

Gulewicz arbeitet bereits seit August des letzten Jahres intensiv auf die Teilnahme beim RAAM hin. Auch in dieser Saison hat er sich ausschließlich auf das Training für dieses - sein Rennen - konzentriert und alles andere hinten angestellt. Schon der Weltrekord in Australien im Spätherbst war Teil seiner Vorbereitung. Hier wurde viel Neues erprobt, aber auch Bewährtes weiterentwickelt. Doch auch diese Erfahrungen sind nur ein kleines Stück im Puzzle des möglichen Erfolges. Viel verspricht sich Gerhard auch von seinem neuen Rad das laut seiner Aussage nun „optimal zu ihm passt“.

Die Erwartungen

Darauf angesprochen, inwieweit das alles sein diesjähriges Ergebnis beeinflussen wird, will sich Gulewicz nicht in die Karten schauen lassen. „Die Uhr ist mein primärer Gegner, auch in diesem Jahr habe ich bereits eine Ziel-Zeit definiert. Mein Fokus liegt ganz darauf, diese zu erreichen. Wenn mir dies gelingt, bin ich aufs Höchste zufrieden".
Ob  das für den Sieg reichen wird? „Schaun wir mal! Sollten aber andere Fahrer stärker sein und vor mir das Ziel erreichen, werde ich auch das akzeptieren und ihnen mit dem entsprechenden Respekt vor deren großer Leistung gratulieren. Aber einfach werd ich es keinem machen“.

veröffentlicht am 27.05.2008

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