Elektro-Motocross Maschine im Test:

Steigende Benzinpreise und Umweltverschmutzung ziehen auch am Motocross Sport nicht einfach so vorbei. Deshalb haben wir Quantya, ein neues Elektro-Motocrossbike getestet. Was das Teil kann, erfahrt ihr hier.

 Durch steigende Benzinpreise und zunehmendes Verständnis für Umweltschutz wird in allen Gebieten der Fortbewegung die Entwicklung und Verbesserung von Elektromotoren betrieben. So auch beim Motocross. Qantya ist einer der führenden Hersteller von Elektrobikes, deswegen haben wir die Quantya Track in Imbach am Pfenigberg getestet.

Zuerst ein paar Eckdaten: Angetrieben von einem „Axial Gap D.C brush“-Motor mit 12kW und 38Nm, erreicht die Track je nach Einstellung bis zu 80km/h im Gelände.  Als Akku wird die hauseigene Entwicklung  „Quantya LiPo Energy Center“ verwendet, damit kann eine Fahrzeit von 30-120 Minuten erreicht werden, wobei die Ladezeit 70min (80%) bis 140min (100%) beträgt.

Gefedert wird das 92 kg leichte Zweirad vorne durch eine Marzochi Shiver mit 245mm Federweg  und hinten wird ein Sachs Federbein mit 275mm verwendet. Bei Bedarf stellt QUANTYA die notwendige Schutzkleidung zur Verfügung und dann kann es auch schon losgehen, nach einer kurzen Unterweisung.

 Genug der Fakten, jetzt wird gefahren. Schon beim Aufsitzen merkt man, dass hier Qualität im Spiel ist. Die Federung fühlt sich gut an, der Sitz ausreichend komfortabel, also vorsichtig ran an den Gasgriff. Gleich macht sich Freude über die Direktheit des Gasgriffs breit. Hier merkt man gleich, dass Elektrofahrzeuge mit einem geringeren PS-Verlust gesegnet wurden.

Gleich bei der ersten Kurven muss man ein wenig umdenken, da die Hinterbremse nicht wie sonst üblich beim rechten Fuß sitzt sondern am Lenker.  Das Schalten und das Motorgeräusch vermisst man nur auch kurze Zeit. Spätestens wenn man den Hintermann mit Dreck einstaubt, und man ihn wild fluchen hört, will man nur mehr geräuschlos fahren. Die Sprünge und Bodenwellen sind durch die gute Federung kein Problem, nur bei längeren Bergauf-Passagen fehlt einfach die Motorleistung im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor.

 Die hauseigenen Quantya-Strecken sind deshalb nicht so weitläufig gebaut, wie manche MX-Strecken. Unsere Testfahrer sind erst nach 30 Minuten wieder von dem Elektrobike gestiegen, da der Akku auch bald knapp wurde.

Die Quantya ist auf jeden Fall ein ideales Spaßgerät, jedoch nicht als wettkampffähige MX zu sehen. Zumindest beim heutigen Stand der Technik. Hier fehlen einfach noch ein paar PS und vor allem die Akkuladezeit muss verbessert werden. Ausprobieren sollte man das auf jeden Fall.

Die Entwicklung bei den Elektroherstellern wird in Zukunft sicher noch interessante Dinge hervorbringen. Man kann auf jeden Fall gespannt sein!

http://www.quantya.eu/

 Hier gehts zur Bildergalerie Quantya MX Test

Text: Aris Krautwaschl

veröffentlicht am 18.10.2010
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